AGORÁ

 

Unsere Agorá ist ein Forum, bei dem China-spezifische Themen referiert und diskutiert werden. Der Umgang mit China in all seinen Facetten ist eine Herausforderung für jede – nicht nur westliche – Kultur. Das Bewusstsein für die Bedeutung Chinas und das Verständnis für die chinesische Kultur sollen in diesem Rahmen entwickelt und gefördert werden. Die Agorá soll in offener Form die Möglichkeit für eine anspruchsvolle und kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Aspekten Chinas bieten. Die Vorträge werden von SinologInnen resp. fachspezifischen ExpertInnen abgehalten. Die im Anschluss daran stattfindende Diskussion bietet den TeilnehmerInnen eine Gelegenheit, sich aktiv in den Diskurs einzubringen. Die Themen werden gewählt aus Bereichen der chinesischen Geschichte, Philosophie, Politik, Wirtschaft, Religion, etc.  

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论坛天地

“Agorá”是希腊语,原指居民谈论政治,哲学以及相互结识的场所,是一种论坛类形式。

中国中心的“Agorá”主要针对与中国相关的特殊话题进行演讲并展开讨论。不只是西方文化,而是对于任何一个与中国在不同层面接触打交道的人都是一种挑战。通过此论坛,将在意识形态上对中国及中国文化的理解得到发展,并可展开讨论。
“Agorá”将以开放的形式,通过对中国不同层面地见解,高要求地、有评论性地进行探讨。
演讲由汉语学或知名学术专家主持,随后展开讨论。每位参与者都可提出问题并展开讨论。主题将会涉及到中国的历史、哲学、政治、经济及宗教等领域。

 

Hier finden Sie das aktuelle Programm für das Wintersemester 2021/2022.

 

Die nächste Agorá:

 

Herzliche Einladung zum Vortrag im Rahmen der Agorá am Chinazentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg!

Titel: “’Indo-Pazifik‘ oder der neue Kalte Krieg gegen China”

Vortragender: Prof. Dr. John Neelsen

Ort und Zeit: Online, am Mittwoch, den 15. Dezember 2021, um 18.00 Uhr 

Inhalt: „Indo-Pazifik“, mehr als ein geographischer Raum signalisiert das Konzept die Verlagerung des globalen ökonomisch-politischen Gravitationszentrums nach Asien, vom Atlantik zum Pazifik mit China im Zentrum. Es bedeutet zugleich den paradigmatischen Niedergangs des Westens, insbesondere seiner Führungsmacht USA.

Der mit einer PowerPoint Präsentation unterlegte Vortrag skizziert zunächst den Wiederaufstieg Chinas nach Kolonialismus und Bürgerkrieg im Gefolge der Dengschen Reformen. Die neue Seidenstraße (BRI) symbolisiert diesen Aufstieg zur bald schon größten Weltwirtschaftsmacht. Im Folgenden werden die Imperative chinesischer Außenpolitik im Kontext der internen materiellen Entwicklungsbedingungen der Volksrepublik einerseits, des Sicherheitsumfeldes in der asiatisch-pazifischen Region andererseits analysiert.

Sie bilden den Rahmen für die anschließend detaillierte Politik der USA, nach dem Scheitern von „G2“ und „Chimerika“ den Aufstieg Chinas als Konkurrent und systemischem Rivalen wirtschaftlich, technologisch, bündnispolitisch und militärisch zu verhindern. Es kristallisiert sich im Konzept „Indo-Pazifik“ als Strategie der Hegemonialsicherung. So meint es einerseits die systematische operative Verbindung der entsprechenden US-amerikanischen Flottenverbände, andererseits den politisch-strategischen Raum der Einkreisung der VR unter Einschluss Indiens und der Mobilisierung von EU/NATO Ländern. 

Mögliche Ursachen und Brennpunkte eines Krieges (Taiwan, Süd-Chinesisches Meer) werden in dieser sich verschärfenden Konfrontation abschließend ins Auge gefasst.

Der Link zur Veranstaltung ist folgender:  https://uni-salzburg.webex.com/meet/chinazentrum

 

Agorá: "'Indo-Pazifik‘ oder der neue Kalte Krieg gegen China"
Agorá: „‚Indo-Pazifik‘ oder der neue Kalte Krieg gegen China“