AGORÁ

 

Unsere Agorá ist ein Forum, bei dem China-spezifische Themen referiert und diskutiert werden. Der Umgang mit China in all seinen Facetten ist eine Herausforderung für jede – nicht nur westliche – Kultur. Das Bewusstsein für die Bedeutung Chinas und das Verständnis für die chinesische Kultur sollen in diesem Rahmen entwickelt und gefördert werden. Die Agorá soll in offener Form die Möglichkeit für eine anspruchsvolle und kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Aspekten Chinas bieten. Die Vorträge werden von SinologInnen resp. fachspezifischen ExpertInnen abgehalten. Die im Anschluss daran stattfindende Diskussion bietet den TeilnehmerInnen eine Gelegenheit, sich aktiv in den Diskurs einzubringen. Die Themen werden gewählt aus Bereichen der chinesischen Geschichte, Philosophie, Politik, Wirtschaft, Religion, etc.  

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论坛天地

“Agorá”是希腊语,原指居民谈论政治,哲学以及相互结识的场所,是一种论坛类形式。

中国中心的“Agorá”主要针对与中国相关的特殊话题进行演讲并展开讨论。不只是西方文化,而是对于任何一个与中国在不同层面接触打交道的人都是一种挑战。通过此论坛,将在意识形态上对中国及中国文化的理解得到发展,并可展开讨论。
“Agorá”将以开放的形式,通过对中国不同层面地见解,高要求地、有评论性地进行探讨。
演讲由汉语学或知名学术专家主持,随后展开讨论。每位参与者都可提出问题并展开讨论。主题将会涉及到中国的历史、哲学、政治、经济及宗教等领域。

 

Hier finden Sie das aktuelle Programm für das Sommersemester 2021.

 

Die nächste Agorá:

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Vortragender: Univ.-Prof. Dr. Ole Döring, Professor für Sinologie an der Universität Karlsruhe und Hunan Normal University

Thema: „Warum es so schwer ist, chinesische Philosophie zu lesen? Eine Einführung in neue Horizonte kultureller Beziehungen“

Zeit: Mittwoch, 16. Juni 2021, 18:00 Uhr c.t. | ONLINE via Webex

Abstract: Fragt man heute chinesische Intellektuelle nach den wichtigsten Ressourcen für die Zukunft der Menschheit, so wird immer wieder die klassische Philosophie genannt. Die führenden Universitäten unterhalten starke Institute für Philosophie, mit „westlichem“ Schwerpunkt. Andererseits sucht man in philosophischen Instituten im deutschsprachigen Raum vergebens nach der Möglichkeit, sich grundständig mit chinesischer Philosophie auseinanderzusetzen. Warum weigern wir uns „Chinesisch lesen“ zu lernen? Unser allgemeiner Begriff von China und unser Verständnis des chinesischen Denkens ist ebenso veraltet und irreführend wie wir uns nicht darum kümmern, seine Sprache als besonderen kulturellen Ausdruck von Wissenskompetenz zu lesen. So können wir weder die Politik noch die Menschen verstehen. Dieser Vortrag argumentiert, der Umgang mit chinesischer Philosophie fällt uns nicht schwer obwohl er Schlüssel zu Kernfragen unserer Zeit enthält, sondern weil das der Fall ist. 

Univ.-Prof. Dr. Ole Döring (M.A.phil.) ist habilitierter Philosoph und promovierter Sinologe. Er lehrt als regulärer Professor an der Hunan Normal University (Changsha) und als Privatdozent für Kulturphilosophie am Institut für Technikzukünfte des Karlsruhe Institut für Technologie (Karlsruhe), außerdem ist er Gründungsvorstand des Institut für Globale Gesundheit Berlin e.V. (Berlin). Seit 25 Jahren arbeitet er zwischen China und Europa, in Forschung, Lehre und organisiert kulturübergreifende wissenschaftliche Kooperationen zu Themen der Gesundheitsethik, Technikphilosophie und hermeneutischen Grundlagenforschung. Er publiziert im internationalen wissenschaftlichen Regelbetrieb ebenso wie als kommentierender Brückenbauer in deutschen und chinesischen Medien. Jüngst erschien sein politisch-philosophischer Essay „Das Luther-Gen. Zur Position der Integrität in der Welt“ im ibidem Verlag (Hannover).

Wir bitten Sie um Anmeldung unter .

Der Link zur Veranstaltung ist folgender:

 https://uni-salzburg.webex.com/meet/chinazentrum

Das Poster zum Vortrag finden Sie hier.