Laborordnung

Diese Laborordnung legt Rahmenbedingungen und grundsätzliche Verhaltensweisen fest. Sie gilt ausnahmslos in allen Räumen der Universität Salzburg (einschließlich der Übungslabore für den Studienbetrieb), in denen mit gefährlichen Arbeitsstoffen (wie z.B. Chemikalien, radioaktiven Materialien oder biogenen Materialien und Organismen) hantiert wird. Die allenfalls in verschiedenen Organisationseinheiten (Fachbereichen, Abteilungen und Arbeitsgruppen) zusätzlich erstellten Arbeitsanweisungen ergänzen diese Laborordnung; sie sind der Dienstleistungseinrichtung Arbeitsmedizin/-sicherheit (neu: Abteilung Arbeitssicherheit/Arbeitsmedizin und Umweltmanagement) und dem Rektorat zur Kenntnis zu bringen. Da jede Arbeitsgruppe aufgrund unterschiedlicher Arbeits-/Forschungstätigkeit spezielle Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit am Arbeitsplatz besitzt (Gefährdungspotenziale, wie zum Beispiel S2 Labore oder Labore, in denen mit radioaktiven Substanzen gearbeitet wird), ersetzt diese Laborordnung nicht die tätigkeitsbezogenen Sicherheitsunterweisungen der einzelnen Arbeitsgruppen bzw. Bediensteten.

Die Laborordnung ist von den FachbereichsleiterInnen bzw. von diesen dafür delegierten Personen (z.B.LaborleiterInnen, ArbeitsgruppenleiterInnen) in allen entsprechenden Bereichen bekanntzumachen, zur Einsicht aufzulegen und allen neuen NutzerInnen vor Beginn ihrer Tätigkeit von dem/der LaborleiterIn bzw.autorisierten Personen zur Verfügung zu stellen.
Die Mitarbeiter*innen, Studierenden und Gastforscher*innen sind über den Inhalt der Laborordnung und den Inhalt der Arbeitsanweisungen ausführlich mündlich und zumindest jährlich, sowie sofort nach jedem gemeldeten Arbeitsunfall und gemeldeten Beinahe-Unfall und bei Einführung neuer Arbeitsmittel und Arbeitsgeräten (und Arbeitsstoffen!) zu
unterweisen. Die mündliche Unterweisung ist zu dokumentieren und aufzubewahren. Die Nutzer*innen bestätigen per Unterschrift, dass sie ein Exemplar der Laborordnung erhalten und gelesen haben, dass sie auch mündlich unterwiesen wurden und dass sie die Regelungen beachten werden und somit Verantwortlichkeit übernehmen.

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