AG GEFÄSS – & LEISTUNGSBIOLOGIE


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Forschung und Lehre unserer Teams verbindet moderne Tierbiologie mit medizinischen Anwendungen im Bereich der Gefäß-, Muskel – und Leistungsbiologie. Dies umfasst sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung. Die Forschungsschwerpunkte unseres Teams, welches aus drei Wissenschaftern, zwei technischen AssistentInnen, sowie Doktoranden- und Master-Studenten besteht, stellen sich wie folgt dar:
Der Fokus in der Gefäßbiologie liegt in der Grundlagenforschung auf der Untersuchung der Blutgefäßentwicklung und -regression am Modell des Südafrikanischen Krallenfrosches Xenopus leavis. In der angewandten biomedizinischen Forschung auf der Untersuchung des Vasa vasorums der großen humanen Beinvene für die Herz-Bypass Chirurgie, Untersuchung der Tumorvaskularisation, sowie in der Studie der Cannabinoid- (THC) Wirkung auf die Haut und auf das Reproduktionssystem. Unsere Gruppe ist ein der weltweit führendns Kompetenzzentren auf dem Gebiet der Gefäßausgusspräparation (Vascular corrosion casting). Neben der Gefäßausgusstechnik betreiben wir Rasterelektronenmikroskopie (REM), 3D- Morphometrie, Histologie, PCR-und Intravitalmikroskopie. Kooperationen bestehen mit internationalen Forschungseinrichtungen, biomedizinischer Industrie sowie mit Kliniken der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU).
Der Fokus in der Leistungsbiologie liegt im Wesentlichen auf adaptiven Prozessen des muskulo-skelettalen Systems, welche durch Training, Traumata, extrakorporale Stoßwellen, genetische Faktoren, Altern oder Tod induziert werden. Ziel dieser Studien ist es, Grundlagenwissen über die dabei involvierten molekularen und zellulären Vorgänge zu gewinnen und um Trainingsprotokolle zur Verhinderung alterungsbedingter Schädigungen der entsprechenden Gewebe, sowie hinsichtlich therapeutischer Anwendungen zu etablieren. Des Weiteren sollen Routineverfahren zur zeitlichen Eingrenzung des Todeszeitpunktes für die forensische Medizin entwickelt werden. Forschungsprojekte stehen in Kooperation mit der Abteilung für Forensische Medizin, der Abteilung für Sportwissenschaften & Kinesiologie, sowie mit der PMU. Die Labortechniken umfassen Histo- und Immunzytochemie, Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), in situ-Hybridisierung, Bildanalyse, sowie molekularbiologische Methoden.


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