Aktuelles

Promotionspreis der Görres-Gesellschaft an Matthias Steffel verliehen

Matthias Steffel, Universitätsassistent am Fachbereich Erziehungswissenschaft im Schwerpunkt der Allgemeinen Erziehungswissenschaft an der PLUS, wurde am 24.9.2021 im Rahmen der 123. Jahrestagung der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft von der Sektion Pädagogik in Kooperation mit der Alfred-Petzelt-Stiftung der diesjährige Promotionspreis Pädagogik verliehen. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Druckkostenzuschuss von 3000 Euro. Die Laudatio bei der Preisverleihung hielt Andrea Bramberger (PH Salzburg).
Im Mai 2021 promovierte Herr Steffel an der PLUS bei Sabine Seichter mit seiner Dissertation »Zur utopischen Dimension von Pädagogik. Historisch-systematische Rekonstruktionen pädagogischen Denkens zwischen Idee und Tatsächlichkeit« (Zweitgutachten: Daniel Burghardt, Innsbruck). Darin rekonstruiert er eine für die Pädagogik zentrale Dimension menschlichen Lebens, jene Zieldimension nämlich, die Orientierung für Fragen von Erziehung und Bildung verspricht. Möglichkeiten und Grenzen solcher Orientierungen werden anhand historisch-systematischer Linien behutsam ausgelotet und im Spannungsfeld von ideell Möglichem und tatsächlich Wirklichem kritisch bearbeitet.

Ab 1. Oktober ist Matthias Steffel als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Fachbereich Erziehungswissenschaft tätig.

 


Digitale Welt und Künstliche Intelligenz – wie „unterlegen“ ist der Mensch? (eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Berlin in Koorperation mit der Görres-Gesellschaft)

 hier der Link


Summerschool 2021

Das war die Summerschool 2021 am FB Erziehungswissenschaft

Macht Theorie Bildung? Macht Bildung Theorie?

Ein Einblick in die Summerschool am FB Erziehungswissenschaft

Nach pandemiebedingter Pause fand am 17. und 18. Juni 2021 wieder die diesjährige Summerschool am FB Erziehungswissenschaft (veranstaltet von Birgit Bütow und Sabine Seichter und gefördert von der Stadt Salzburg) statt – ebenso pandemiebedingt als Online-Format. Sich selbst als ein Forum kritischen Nach-Denkens über sozial- bzw. erziehungswissenschaftlich orientierte pädagogische Forschung verstehend, richtete sich die Summerschool einmal mehr an Forschungsinteressierte in unterschiedlichen Qualifikationsphasen.

In den Vorträgen und Workshops wurde die alle (erziehungswissenschaftliche) Forschungen durchziehende Trias von ›Theorie – Macht – Bildung‹ ins Zentrum gerückt und damit die grundlegende Frage, wie einerseits Theorien das Verständnis von Bildung konstruieren und andererseits inwiefern gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse machtvoll und mächtig sowohl auf Theoriebildung als auch auf das jeweils vorherrschende Bildungsverständnis einwirken.

Zwei Keynotes schufen die Grundlage für ebenso kritische wie anregende Diskussionen und Auseinandersetzungen: Mit »Fortschritt – Sicherheit – Technologie. Dispositive der Erziehungswissenschaft« warf Jörg Zirfas von der Universität zu Köln aus pädagogisch-anthropologischer Perspektive die an Foucaults Machtanalysen anschließende Frage nach den kulturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von (Erziehungs-)Wissenschaft auf. Am Folgetag schloss Bettina Dausien von der Universität Wien gewissermaßen daran an, indem sie »Biographieforschung als Ansatz zur Rekonstruktion sozialer Verhältnisse« skizzierte und nach methodisch-methodologischen Möglichkeiten der Erforschung jener kulturellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen fragte.

Für die insgesamt 64 Teilnehmenden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz boten sich so zahlreiche Anknüpfungspunkte, die mitunter auch in den angebotenen Workshops aufgegriffen und vertieft werden konnten.

So viel sei vorweggenommen: Zu einer abschließenden Klärung aller mit dem Thema verbundenen Fragen und Streitpunkten kam es nicht – das war gemessen am eigenen Selbstverständnis auch nicht zu erwarten. Sehr wohl konnte jedoch etwas mehr Licht auf häufig vernachlässigte Bereiche und Problemlagen allgemein- und sozialpädagogischer Forschung geworfen werden und dadurch nachhaltige Impulse für eine produktive und vor allem auch kritische Auseinandersetzung gegeben werden, die in der nächstjährigen Summerschool wiederum erneut Anlass zur Diskussion liefern werden.

Matthias Steffel


Webinar „Denken wir an die Jungen?!“

Sehr geehrte Studierende,

mit diesem  Link ergeht herzliche Einladung zur Veranstaltung „Denken wir an die Jungen?!“, die von der Görres-Gesellschaft veranstaltet wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Seichter

 

Online-Tagung „Pädagogik und Pandemie“

Sehr geehrte Studierende,
es ist mir eine Freude, Sie im Namen der Görres-Gesellschaft zur Teilnahme der Online-Tagung „Pädagogik und Pandemie“ einzuladen. Ich freue mich über Ihr Interesse und über die gemeinsamen Diskussionen zu höchst aktuellen Themen.

Mit herzlichen Grüßen,
Sabine Seichter

 


Interview

  • von Sabine Seichter vom 07.08.2020 (Psychologie Heute) zum Thema „Das Kind als Ware“ ( hier abrufbar)
  • von Sabine Seichter vom 08.08.2020 (Salzburger Hochschulwochen) ( hier abrufbar)

Buchneuerscheinung

Erziehung und Ernährung – Ein anderer Blick auf Kindheit von Sabine Seichter

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Neuerscheinungen

Das „normale“ Kind – Einblicke in die Geschichte schwarzer Pädagogik von Sabine Seichter

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In der Reihe „Grundstudium Erziehungswissenschaft“ von Sabine Seichter herausgegeben

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Projekt Erziehung – Eine Einführung in pädagogische Grundprobleme (Böhm, Winfried/Schiefelbein, Ernesto/Seichter Sabine)

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Geschichte der Bildung und Erziehung (Caruso, Marcelo)

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