Lehrveranstaltungsangebote im Wintersemester 2022/23


Für Bachelorstudierende (und für Masterstudierende als Freie Wahlfächer)

  • Theorien der Erziehung und Bildung

Diese Vorlesung versteht sich als eine Grundorientierung im Fach Pädagogik, die den Zugang zum Studium über die Vermittlung grundlegender Theorien der Erziehung und Bildung wählt. Da Erziehung und Bildung eine spezifisch menschliche Praxis („Der Mensch wird nur Mensch durch Erziehung“) darstellt, bedarf jedes Erziehungs- und Bildungshandeln der theoretischen Begründung in einem Denken, das dieses Handeln maßgebend anleitet und kritisch reflektiert. Die Vorlesung spannt einen historischen Bogen von der griechischen Antike bis in die unmittelbare Gegenwart und eröffnet dabei gleichzeitig das breite Spektrum unterschiedlicher wissenschaftstheoretischer Zugänge zu Erziehung und Bildung.

Vortragende: Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Seichter

  • Erziehung – feministisch denken!? (Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung)

In diesem Seminar steht eine feministische Perspektive auf Erziehung im Mittelpunkt. Es wird ein geisteswissenschaftliches Verständnis von Erziehung und ein materialistisches Verständnis von Feminismus angeboten, um davon ausgehend auszuloten, was es bedeuten könnte, Erziehung feministisch zu denken.

Vortragende: Theresa Lechner, MA

  • Grundlagen und Zugänge bildungstheoretischen Forschens (Praxis der qualitativen Sozialforschung)

Die kritische Beschäftigung mit Bildungstheorie(n) übt einen besonderen Reiz aus. Man taucht in etwas ein, das einen etwas angeht, das man in der einen oder anderen Art und Weise bereits selbst erfahren hat und das viel mit dem zu tun hat, was man im Allgemeinen (pädagogische) ›Praxis‹ nennt. Das Proseminar setzt genau dort an und will zum Thema machen, was es heißt, bildungstheoretisch zu denken und zu arbeiten. Im Rahmen von methodologischen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen qualitativer Forschung werden im Proseminar verstehende, hermeneutische Methoden in den Blick genommen und geübt.

Vortragender: Dr. Matthias Steffel


Für Masterstudierende

  • Verantwortlich handeln – Pädagogische Ethik im Kontext aktueller Krisen (Schwerpunkt A)

Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie man verantwortlich handeln kann im Horizont von globalen Krisenlagen, die in immer kürzeren Abständen das gesellschaftliche Miteinander herausfordern. Der Erfolg und die Sinnhaftigkeit pädagogischer Praxis ist wesentlich an ein Berufsethos geknüpft, das eine grundsätzlich kultur- und zukunftsoptimistische Haltung impliziert, die mit jeder Bedrohung (Kriege, Klima, Pandemie) erneut auf dem Spiel steht. Dieser Zusammenhang ist keineswegs neu, und die reichhaltige Theoriegeschichte der Pädagogik, welche sich mit moralischen und sozialethischen Problemlagen auseinandersetzt, kann hier einen eminenten Beitrag zur Selbstreflexion und zum (Wieder)Gewinn von Handlungssicherheit leisten. Hierzu werden einführende Texte sowie spezifische, aktuell diskutierte Positionen herangezogen, die intensiv zu bearbeiten sind, und die auf ihre Aktualisierbarkeit hin geprüft werden. Es wird einen allgemeinen Theorieteil geben und eine spezielle Bearbeitung von Teilaspekten, die in Kleingruppen durchgeführt wird.

Vortragender: Prof. Dr. Erik Ode

  • Begleitseminar (Masterarbeit) I und II

Begleitung und Beratung (bildungstheoretischer und bildungsphilosophischer) Masterarbeit im Bereich der Allgemeinen Erziehungswissenschaft.

Vortragende: Univ.-Prof.in Dr.in Birgit Bütow

  • Erziehung – feministisch denken!? (Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung) (Freies Wahlfach)

In diesem Seminar steht eine feministische Perspektive auf Erziehung im Mittelpunkt. Es wird ein geisteswissenschaftliches Verständnis von Erziehung und ein materialistisches Verständnis von Feminismus angeboten, um davon ausgehend auszuloten, was es bedeuten könnte, Erziehung feministisch zu denken.

Vortragende: Theresa Lechner, MA

  • Grundlagen und Zugänge bildungstheoretischen Forschens (Praxis der qualitativen Sozialforschung) (Freies Wahlfach)

Die kritische Beschäftigung mit Bildungstheorie(n) übt einen besonderen Reiz aus. Man taucht in etwas ein, das einen etwas angeht, das man in der einen oder anderen Art und Weise bereits selbst erfahren hat und das viel mit dem zu tun hat, was man im Allgemeinen (pädagogische) ›Praxis‹ nennt. Das Proseminar setzt genau dort an und will zum Thema machen, was es heißt, bildungstheoretisch zu denken und zu arbeiten. Im Rahmen von methodologischen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen qualitativer Forschung werden im Proseminar verstehende, hermeneutische Methoden in den Blick genommen und geübt.

Vortragender: Dr. Matthias Steffel


Für Dissertant*innen

  • Verantwortlich handeln – Pädagogische Ethik im Kontext aktueller Krisen

Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie man verantwortlich handeln kann im Horizont von globalen Krisenlagen, die in immer kürzeren Abständen das gesellschaftliche Miteinander herausfordern. Der Erfolg und die Sinnhaftigkeit pädagogischer Praxis ist wesentlich an ein Berufsethos geknüpft, das eine grundsätzlich kultur- und zukunftsoptimistische Haltung impliziert, die mit jeder Bedrohung (Kriege, Klima, Pandemie) erneut auf dem Spiel steht. Dieser Zusammenhang ist keineswegs neu, und die reichhaltige Theoriegeschichte der Pädagogik, welche sich mit moralischen und sozialethischen Problemlagen auseinandersetzt, kann hier einen eminenten Beitrag zur Selbstreflexion und zum (Wieder)Gewinn von Handlungssicherheit leisten. Hierzu werden einführende Texte sowie spezifische, aktuell diskutierte Positionen herangezogen, die intensiv zu bearbeiten sind, und die auf ihre Aktualisierbarkeit hin geprüft werden. Es wird einen allgemeinen Theorieteil geben und eine spezielle Bearbeitung von Teilaspekten, die in Kleingruppen durchgeführt wird.

Vortragender: Prof. Dr. Erik Ode