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OBJEKTIVE HERMENEUTIK

Im Zentrum dieser, jährlich im Sommersemester stattfindenden Forschungswerkstatt, steht die Auseinandersetzung mit der Methode der Objektiven Hermeneutik nach Ulrich Oevermann. Ausgehend von einer gemeinsamen theoretischen Basis (entsprechende Texte werden jeweils vorab zur Verfügung gestellt), haben Studierende und interessierte Wissenschaftler(innen) die Gelegenheit, sich in einem kollegialen Rahmen und unter Anleitung kompetenter Expert(inn)en in die Methode zu vertiefen und erste Interpretationsversuche zu unternehmen. Die Suche nach einem Forum, Sinnstrukturen der sozialen Wirklichkeit gemeinsam anhand von ausgewählten Texten zu erschließen, (neue) Potentiale des objektiv-hermeneutischen Vorgehens zu entdecken und Anregungen für laufende oder künftige Forschungsprojekte zu bekommen, könnten Motivation sein, an diesem Workshop teilzunehmen. Die Texte, die zur Analyse zur Verfügung gestellt bzw. selbst von den Teilnehmer(innen) eingebracht werden, bewegen sich im weitesten Sinne im Bereich Migration, Konflikt, politische Bildungsforschung. Aktuelle Informationen zu Terminen und Anmeldung finden Sie hier

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LATENT CLASS ANALYSIS (LCA)

LCA

Latente Stilanalysen (Kempf 1997) bilden eine inhaltsanalytischen Technik, die quantitative und qualitative Methoden angemessen miteinander verbindet  und  aufeinander bezieht. Im Rahmen unseres  Projekts Latente Stilanalysen von Kommunikationskulturen (PLaS) hat diese Methodik bereits breite Anwendung gefunden. Etwa in der Rezipientenforschung: zu Flucht und Migration (Baros, Theurer, Gugg 2019) sowie zu Schulbüchern (Baros & Wilke 2014; Moutsisis & Baros 2018); in einem internationalen Forschungsprojekt über „Globalisierung, Nationalismus und die Medien“ (Stergiou & Baros 2010; Baros 2019), in Rekonstruktionen von  Schulerfahrungen sozial benachteiligter Jugendlicher (Baros & Kempf 2014), sowie im Forschungsprojekt TransMiK (Mulliez 2019) zu Migration und Partizipation. Das Projekt ReKoR (Ressourcenorientierte KommunikationsReflexion) umfasst schließlich die Strategie der Durchführung von argumentativen Rückkoppelungsgesprächen (Baros & Reetz 2012) auf der Basis von Ergebnissen der Latenten Stilanalysen in Qualitätszirkeln (Bujard, Baros at. al 2004).