Lehrangebot aus den Fachbereichen WS21/22

Hinweis zum Umgang mit Covid: Jene Lehrveranstaltungen die derzeit in Präsenz geplant sind, können, aufgrund sich ändernder Covid-Bestimmungen, wieder auf Online-Lehre umgestellt werden. Für Rückfragen erreichen Sie uns unter  oder unter +43 (0) 662/8044-2522.


ARBEITS- UND WIRTSCHAFTSRECHT

LV-Nr.: 101.132 I LV-Titel: Gender-Aspekte im Arbeitsrecht und Sozialrecht
LV-Leitung:
Birgit Schrattbauer I LV-Typ: VU

Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden, unter Berücksichtigung der Präferenzen der Teilnehmer/innen, zentrale Vorgaben des Arbeits- und Sozialrechts diskutiert, die aus Gender-Perspektive von besonderem Interesse sind.Im Bereich des Arbeitsrechts stehen dabei ua jene Normen im Mittelpunkt, mit deren Hilfe die dauerhafte Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt gefördert und beruflichen Nachteilen (für Männer und Frauen), die im Zusammenhang mit familiären Verpflichtungen entstehen können, entgegengewirkt werden soll. Einen Schwerpunkt der Lehrveranstaltung stellt dabei der Diskriminierungsschutz dar, der sowohl unmittelbare als auch mittelbare Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts in der Arbeitswelt verbietet. Die Problemkonstellationen reichen hier von Diskriminierungen bei der Begründung oder Beendigung des Arbeitsverhältnisses, über solche beim Entgelt, bis zur geschlechtsbezogenen/sexuellen Belästigung. Auch die „positive Diskriminierung“, va in Form von Quotenregelungen, bietet sicherlich Anlass zur Diskussion. Darüber hinaus spielen etwa der besondere Kündigungsschutz, arbeitsrechtliche Beschäftigungsverbote, der Anspruch auf Karenz und Teilzeitbeschäftigung sowie jener auf Pflegefreistellung eine wichtige Rolle.Im Sozial(versicherungs)recht ist zum einen an Leistungen zu denken, die Väter oder Mütter bei Inanspruchnahme von Karenzzeiten oder Teilzeitbeschäftigungen finanziell absichern sollen (zB Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld, Familienzeitbonus); zum anderen stellt sich ganz generell die Frage, wie die sozialen Sicherungssysteme (Pensionsversicherung, Arbeitslosenversicherung, Sozialhilfe etc) unter dem Aspekt der Gendergerechtigkeit zu beurteilen sind.

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PRIVATRECHT

LV-Nr.: 101.052 I LV-Titel: Familienrecht
LV-Leitung: Johannes Rainer I LV-Typ: VO

Das gesamte Familienrecht, insbesondere Kindschaftsrecht, Eherecht, Unterhaltsrecht; Großer Wert wird auf die Behandlung der Rechtsprechung und somit auf praktische Fälle gelegt.

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ALTERTUMSWISSENSCHAFTEN

LV-Nr.: 310.003 I LV-Titel: Frauen und Macht im alten Rom
LV-Leitung: Monika Frass I LV-Typ: SE

Einflussreiche Angehörige der angesehenen römischen Familien (gentes) übten in verschiedensten Funktionen ihre Macht aus. Neben Vertretern des römischen Herrscherhauses und der bedeutenden Magistraturen finden sich auch sog. ‚Emporkömmlinge‘ (homines novi) aus unterschiedlichsten sozialen Bereichen, sowie Sklaven und Freigelassene, die sich durch Prestige und Reichtum Zugang zu den höchsten Kreisen zu verschaffen wussten. Leben und Wirken dieser Personen soll in dieser LV anhand verschiedener antiker Quellen gemeinsam präsentiert werden.

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ANGLISTIK UND AMERIKANISTIK

LV-Nr.: 612.449 I LV-Titel: Girls, Girls, Girls – A Literature of Their Own
LV-Leitung: Dorothea Flothow I LV-Typ: SE

In this course, we will read selected girls‘ novels in order to trace the development of the genre since its emergence in the later 19th century. We will place these texts in their socio-cultural context in order to exemine how changing concepts of childhood and girlhood influenced the genre and how, conversely, the genre may have contributed to changing gender ideals.Texts will include key ‚classics‘ such as the novels of Enid Blyton, but also more recent examples of chick lit or YA fiction aimed at girls.

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LV-Nr.: 612.744 I LV-Titel: Vampires and Cannibals
LV-Leitung:
Ralph Poole I LV-Typ: SE

In this seminar, we will look at aspects of the distinct, yet intertwining cultural, literary, and filmic traditions of vampirism and cannibalism. Amongst those aspects are colonialism, slavery, xenophobia, and homophobia. Besides consulting anthropological, gender, queer, race, and literary theories, we will discuss a selection of classic and subcultural works such as Herman Melville’s Typee (1846), Tennessee Williams’s Suddenly Last Summer (1958), Marianne Wiggins’s John Dollar (1989), Neil Jordan’s Interview with the Vampire (1994), Jewelle Gomez’s The Gilda Stories (1991), Antonia Bird’s Ravenous (1999), and the HBO-Series True Blood (2008-2014).

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LV-Nr.: 612.832 I LV-Titel: Teaching Diversity and Inclusion through Literature and Film
LV-Leitung:
Elisabeth Schober I LV-Typ: PS

Identity categories, binary constructions and especially stereotypical notions connected to them have often made people the subject of discrimination and frequently result in limited access to many areas of human interaction. Therefore, it needs to be a prior goal of education to foster the acceptance of difference, to insist on the equality of all members of society and to provide equal opportunities and chances for development for all.When reading or watching fictional stories, readers and audiences are made aware of their subjectivity and the relativity of their own viewpoint, and are encouraged to take on another perspective, compare and contrast perspectives and mediate between them. This course aims at showing ways to teach diversity and inclusion in the ESL-classroom by focussing on the fields of ethnicity, gender, sexuality, (dis-)ability, age, and religion, and selecting relevant literary works and films that raise awareness and help build an atmosphere of respect and acceptance.As this course is part of the module “Anglophone Cultures II (Anglophone Cultures for the Classroom)”, these discussions will then serve as a basis for integrating topics such as media, intercultural aspects as well as society and identity in the classroom and for creating meaningful and motivating tasks for various age groups and learner levels.After a theoretical input at the beginning of term, students will be able to choose one aspect of diversity and will create their own teaching material, which will then be tried out in the form of short simulations in class.

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LV-Nr.: 812.523 I LV-Titel: American Mothers in Film
LV-Leitung:
Joshua Parker I LV-Typ: SE

  • Work for the course is centered on a final essay on a subject of your choice from the assigned readings, due on the last day of class. A draft or an outline will be accepted over the semester.
  • During the course of the semester, you will be asked to give an in-class presentation on one of the reading assignments.
  • Written responses to readings may be given as homework or as classroom assignments.
  • Short, in course written assignments (reading responses) may be unannounced. These are to be uploaded to Blackboard under “discussions.”
    Final Paper: 50%
    Presentation: 30%
    Participation, reading responses (written homework assignments): 15%
    Draft or Outline: 5%
  • Classes will meet via Webex. If possible, please turn your video on during sessions.
  • “Office hours” take place via phone call. Please send an email to make an appointment.

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ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT

LV-Nr.: 645.842 I LV-Titel: Geschichte der Männlichkeit
 LV-Leitung: Sylvia Eder I LV-Typ: UV

Neben einer theoretischen Einführung in die Männerforschung werden gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse in Bezug auf das Rollenbild aufgezeigt und kritisch analysiert.

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LV-Nr.: 848.821 I LV-Titel: Theorien und Methoden der Sozialpädagogik (Schwerpunkt B – „Gender und Soziale Arbeit „)
LV-Leitung: Birgit Bütow I LV-Typ: VU

Gender wird in der LV als eine zentrale, strukturierende Kategorie betrachtet, die mit wei-teren Ungleichheitsdimension verknüpft und daher für die Soziale Arbeit von herausra-gender Bedeutung auf verschiedenen Ebenen ist: So ist erstens das Verhältnis von Sozialer Arbeit und Gender in eng mit Professionsentwicklung und zweitens mit Theoriebildung in Geschichte und Gegenwart verbunden. Und drittens schließlich ist die Arbeit mit Adres-sat*innen der Sozialen Arbeit durch mindestens zwei wesentliche Aspekte von Gender bestimmt. Zum einen bilden Strukturen von Gender eine zentrale Ursache von Problemla-gen und Adressierungen in der Sozialen Arbeit (z.B. bei Müttern beim Versagen in ihrer Erziehungsverantwortung; Problematiken von minderjährigen Müttern), zum anderen wurden und werden viele Probleme als scheinbar geschlechtsneutral gesehen oder gar ganz ausgeblendet (z.B. sexuelle Gewalt; weibliche Fürsorgearbeit). Aber auch essentiali-sierende Sichtweisen auf Gender bergen Probleme, den Adressat*innen der Sozialen Ar-beit nicht adäquat gerecht zu werden (z.B. Bedeutung von Körperlichkeit und Sexualität bei Frauen mit Gewalterfahrungen). Soziale Arbeit unterliegt so auf verschiedene Weise der Gefahr, soziale Ungleichheitsverhältnisse zu reproduzieren. Daher gilt es, feministisch-kritische bzw. daran anschließende postkoloniale Perspektiven in Praxisfeldern der Sozia-len Arbeit einzunehmen. Im Seminar werden Grundlagentexte in einem Reader zur Verfü-gung gestellt, die dann die Basis für die eigenständige Wissensaneignung zu einem der oben genannten Themenbereiche bilden. Mit der didaktischen Methode des Problembe-zogenen Lernens (PBL) sollen Studierende in Gruppen sich selbständig mit spezifischen Fragestellungen beschäftigen und dabei verschiedene Informationsquellen nutzen (z.B. Texte, Filme, kleinere Feldstudien). Zusätzliche Inputs liefern Vorträge aus der Reihe „Sozialpädagogische Blicke“. Im Arbeits- und Lernprozess werden sie engmaschig betreut. Zum Schluss des Seminars werden die Ergebnisse präsentiert und in einer Gruppenarbeit schriftlich fixiert.

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GERMANISTIK

LV-Nr.: 332.204 I LV-Titel: Neuere deutsche Literatur (Ingeborg Bachmann: Lyrik)
LV-Leitung: Uta Degner I LV-Typ: SE

Ingeborg Bachmanns Gedichte haben die deutschsprachige Nachkriegsliteratur auf ein neues Niveau gehoben und zählen heute noch zu den zentralen Texten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wir wollen uns im Seminar eingehend mit den beiden Gedichtbänden „Die gestundete Zeit“ (1953) und „Anrufung des großen Bären“ (1956) beschäftigen, aber auch mit einigen späteren und nachgelassenen Texten. Im Zentrum wird die Frage nach der historischen und poetologischen Positionierung der Gedichte stehen, aber auch die Rekonstruktion der intertextuellen Bezüge, insbesondere die Auseinandersetzung mit der Lyrik Paul Celans und mit europäischen Traditionen.Wenn die Teilnehmerzahl die zugelassene Raumbelegung überschreitet, wird das Seminar geteilt und im zweiwöchigen Wechsel Präsenz-Hausarbeit abgehalten.

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GESCHICHTE

LV-Nr.: 603.561 I LV-Titel: Militär, Krieg und Geschlecht: Historische Einblicke in eine kontroverse Debatte
LV-Leitung:
Barbara Wieser I LV-Typ: PS

Das PS vermittelt einen fundierten Überblick über die komplexen Zusammenhänge von Geschlecht, Militär und Krieg mit Schwerpunkt Europa im 19. und 20. Jh. Im Sinne einer geschlechterintegrierten und kritischen Perspektive werden neben Frauen- selbstverständlich auch Männerrollen in militärischen Kontexten bzw. im Krieg thematisiert, die geschlechtsspezifische Verteilung von Gewaltkompetenz in ihrem historischen Wandel betrachtet und deren breitere gesellschaftliche Implikationen untersucht.Die Lehrveranstaltung gliedert sich in einen chronologisch und einen thematisch strukturierten Block.Chronologischer Block: Revolutionen und Kriege im „langen“ 19. Jh.; Revolutionen und Bürgerkriege des frühen 20. Jh.; Erster und Zweiter Weltkrieg; „Neue Kriege“, Guerillabewegungen und Terrorismus nach 1945Thematischer Block: Selbstzeugnisse von KriegsteilnehmerInnen; Darstellungen von SoldatInnen und anderen KämpferInnen; Nationalstaat, „allgemeine“ Wehrpflicht und Bürgerrechte; Bewaffnung, Tötungsmacht und Geschlecht; sexualisierte Gewalt im Krieg; Wehrdienst und Kriegsbeteiligung von Frauen bis zur Gegenwart.

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LV-Nr.: 603.721 I LV-Titel: Ketzerei und Inquisition
LV-Leitung: Christina Antenhofer I LV-Typ: SE

Ketzerei und Inquisition zählen zu jenen Aspekten, die man zur dunklen Seite des Mittelalters rechnet. Nicht zuletzt deshalb üben sie eine eigene Faszination aus, die sich in ihrer Rezeption in Filmen, Literatur und Videospielen niederschlägt. In diesem Seminar begeben wir uns auf die Spurensuche und ergründen Wurzeln und Formen, Zuschreibungen und Diskurse, aber auch individuelle Schicksale und Mentalitäten, die sich in diesem Themenfeld treffen. Fragen der Mentalitäts-, Kulturgeschichte und der Geschlechtergeschichte, der Diskurs-, Körper- und Emotionsgeschichte und die Arbeit an Quellen stehen im Zentrum. Daneben befassen wir uns mit den verschiedenen Zugängen und der Forschungsgeschichte zum Thema.

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LV-Nr.: 603. 732 I LV-Titel: Lebensentwürfe jüdischer Frauen seit dem 18. Jahrhundert
LV-Leitung: Louise Hecht I LV-Typ: SE

Der soziale und intellektuelle Glanz jüdischer Salondamen bestimmt gemeinhin unsere Wahrnehmung von jüdischen Frauen am Beginn der Moderne. Schillernde Figuren, wie die romantische Schriftstellerin Dorothea Mendelssohn/Veit/Schlegel, die „deutsche Wollstonecraft“ Esther Gad/Bernard/Domeier, die Salonières Rahel Levin/Varnhagen und Henriette de Lemos/Herz, deren Salons maßgeblich an der Verbreitung des Goethe Kults in Deutschland beteiligt waren, oder Fanny Itzig/von Arnstein, die während des Wiener Kongresses (1814-15) zahlreiche Diplomaten in ihrem Salon bewirtete, überschatten das Leben der großen Mehrheit von jüdischen Frauen. Während viele dieser berühmten Frauen ihre Selbstverwirklichung in der nichtjüdischen Gesellschaft suchten, strebten andere nach Realisierung ihrer persönlichen Ambitionen in der Sphäre und Sprache des traditionellen Judentums. Ausgehend von der Biographie der Kauffrau Glückel von Hameln (1746/47-1724), deren Lebensentwurf noch völlig im Rahmen der Tradition steht, spannt sich der Bogen bis zu Glückels Übersetzerin, der Frauenrechtlerin und Sozialarbeiterin, Bertha Pappenheim (1859-1936), vielen bekannt als Freuds Patientin Anna O. Den Ausgangspunkt stellen die verschiedenen Rollenbilder dar, welche die jüdische Gesellschaft Frauen in diesem Zeitraum zuschrieb.

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LV-Nr.: 603.812 I LV-Titel: Spezielle Theorien der Geschichtswissenschaft: Körpergeschichte
LV-Leitung: Christina Antenhofer I LV-Typ: KO

Die aktuelle Pandemie hat die Frage nach dem Körper und seiner Verletzlichkeit, aber auch nach den politischen Maßnahmen der Disziplinierung von Körpern neu ins Zentrum des Interesses gerückt. Vielfach wurde der Blick zurück gerichtet in die Vergangenheit und nach Bewältigungsstrategien in historischen Pandemien gefragt. In dieser Lehrveranstaltung wollen wir uns mit einigen zentralen Texten und Positionen befassen, die das Feld der Körpergeschichte prägen. Themen wie Biopolitik, Medizin- aber auch Geschlechtergeschichte werden diskutiert. In gemeinsamen Textlektüren und Kurzreferaten wollen wir ausloten, wie aktuelle Fragen angesichts solcher theoretischer Zugänge diskutiert werden können, aber auch wie der Umgang mit dem Körper selbst und die Frage, was ein Körper ist, wo er beginnt und endet, ihre eigene Geschichte haben.

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KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT

LV-Nr.: 641.056 I LV-Titel: Medien und Geschlecht
LV-Leitung:
Ricarda Drüeke I LV-Typ: PS

Gender Media Studies umfassen die kritische Analyse der Geschlechterverhältnisse und -konstruktionen in gesellschaftlichen und sozialen Kommunikationsprozessen. Die Lehrveranstaltung führt in die Theorien, Themen und Ergebnisse der Gender Media Studies ein. Dabei soll ein Einblick in zentrale Fragestellungen gegeben sowie die gesellschaftliche Bedeutung dieses Forschungsbereiches fortlaufend diskutiert werden. Die Lehrveranstaltung wird die Vielfalt der Forschungszugänge und Forschungsergebnisse der Gender Media Studies entlang folgender Schwerpunkte vermitteln: Zunächst werden zentrale Begriffe, Perspektiven und Fragestellungen dargestellt, insbesondere das Verständnis der Kategorie Geschlecht. Die drei theoretischen Annäherungen der Gender Media Studies – Gleichheitsansatz, Differenzansatz und (de-)konstruktivistische Gender Studies – liefern jeweils unterschiedliche Forschungsperspektiven.Der Schwerpunkt liegt dabei auf (de-)konstruktivistischen Ansätzen, die für die Analyse des Verhältnisses von Medien und Gender bedeutsam sind sowie auf intersektionalen Fragestellungen, also einem Einbezug weiterer Ungleichheitskategorien wie Race, Körper und Klasse. Theoretisch wird ausgehend von feministischen Öffentlichkeitstheorien das Verhältnis Öffentlichkeit-Privatheit besprochen. In den weiteren Sitzungen stehen einzelne Studien und ein Überblick über den jeweiligen Forschungsgegenstand im Zentrum.Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen wird hier ein Forschungsüberblick erarbeitet, etwa über Geschlecht in der politischen Kommunikation, die Entwicklung der Rezeptionsforschung, Geschlechterkonstruktionen, -positionierungen, Geschlechteridentifikationen im Journalismus sowie die feministische Technologiedebatte aufgegriffen.

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LV-Nr.: 641.060 I LV-Titel: Inklusion und Exklusion in und durch Medien
LV-Leitung: Felix Kramer I LV-Typ: SE

Keine LV-Beschreibung vorhanden.

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LV-Nr.: 641.079 I LV-Titel: Körper-inszenierungen im Film (Stereotype, Xenophobie, Antisemitismus)
LV-Leitung: Roland Cerny-Werner, Sascha Trültzsch-Wijnen I LV-Typ: SE

Das Seminar wird gemeinsam vom Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte, sowie den Fachbereichen Kommunikationswissenschaft und Bibelwissenschaft u. Kirchengeschichte angeboten – eine sich durch Interdisziplinarität ergänzende Perspektive steht daher im Mittelpunkt.Einführende Seminartermine werden sich zunächst mit den Hintergründen zur Inszenierung von Körpern (Körper selbst, Haltung, vestimentäre Kommunikation etc.) in verschiedenen Medien – vor allem im Film beschäftigen, sowie genauer auf die Themenschwerpunkte Ideologie, Religion, Ethnizität, Geschlechter/ Gender, soziale Schicht eingehen. Zudem werden verschiedene historische Kontexten erläutert. Eine Einführung in Methoden der Film- und Fernsehanalyse beschließt den einführenden Teil des Seminars. Im zweiten Teil sollen verschiedenen Filme vorgestellt und analysiert werden, die die verschiedenen Schwerpunkte abdecken und zugleich eine gewisse historische Breite abdecken – verschiedene Genre sollen vorkommen. Es soll auch darum gehen, wie Stereotype in Bezug auf Körper und Körperlichkeit in den Filmen aufgegriffen und adaptiert werden. Dabei sollen sich Präsentationen von Gruppen mit Diskussionsrunden im Format des Cineastischen Quartetts abwechseln.Ziel ist es, dass die Studierenden in der Lage sind, sich reflektiert mit den Filmen auseinanderzusetzen indem sie sich auf historische Diskurse stützend fundierte Filmanalysen durchführen und so zu tiefergehenden Befunden kommen. Die Beispielfilme werden zu Beginn in der gemeinsamen Diskussion festgelegt und können von den Studierenden vorgeschlagen werden.

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POLITIKWISSENSCHAFT

LV-Nr.: 300.542 I LV-Titel: Gender, Society and Politics
LV-Leitung:
Zoe Lefkofridi I LV-Typ: SE

While “sex” connotes biological differences between men and women, “gender” refers to the socially constructed meanings given to this distinction. This seminar is about the ways gender shapes and is shaped by politics and public policy.To this aim, it examines related work from within several subfields of Comparative Politics and Political Sociology (e.g. political behavior, political parties, public policy, social movements). The course begins by introducing key concepts in the field (e.g. ‘power’, ‘politics’, ‘gender’, ‘gender gap’) and discussing the gender revolution promoted by the feminist movement (including responses to it) and its effects for society (e.g. family roles). The course then moves on to reviewing research about the interplay between gender and politics by looking at attitudes and behavior, institutions and policy outcomes. During this course, we will seek answers to the following questions: To what extent does gender matter for political behavior? Do men and women differ in their preferences for public policy, and their electoral choices? What are “women’s interests”? Which factors facilitate or hinder gender equal political representation? How do political parties respond to women’s movements? How do states influence gender relations? How do gendered norms and practices shape state policies? Is public policy gender-neutral? How do public policies construct “men” and “women” as groups?

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PSYCHOLOGIE

LV-Nr.: 640.410 I LV-Titel: Seminar zum Modul Persönlichkeitspsychologie und Differentielle Psychologie (Geschlechtsunterschiede)
LV-Leitung: Tuulia Ortner I LV-Typ: SE

Geschlechtsunterschiede werden in diesem Seminar aus differenziell-psychologischer Sicht beleuchtet und diskutiert: Neben unterschiedlichen Theorien und Erklärungsansätzen zu Geschlechtsunterschieden (z.B. lerntheoretische, psychoanalytische, kognitive, biologische, evolutionspsychologische) werden die in Studien ermittelten Unterschiede in verschiedenen Leistungsmerkmalen (z.B. Raumvorstellung, verbale Fähigkeiten), Persönlichkeitsmerkmalen (z.B. Aggressivität, Big Five) sowie in Verhaltensbereichen (Gesundheitsverhalten) behandelt und im Hinblick auf aktuelle Theorien diskutiert.

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Uni 55-PLUS – Offen für alle Studierenden!

LV-Nr.: 55P.015 I LV-Titel: Komponistinnen im Schatten: eine Parallelwelt
LV-Leitung: Silvia Spinnato I LV-Typ: VO

Mehr als 35 Komponistinnen haben ab dem 17. bis ins 20. Jahrhundert absolut meisterhafte symphonische Werke geschrieben. Dennoch kommen Werke von Komponistinnen in den Konzertsälen der Welt bis zum heutigen Tag kaum bis gar nicht zur Aufführung.Silvia Spinnato, die Künstlerische Leiterin, Dirigentin und Gründerin des FSOA (Female Symphonic Orchestra Austria), hat nach dem Abschluss ihres Studiums Orchesterdirigat an der renommierten Universität Mozarteum in Salzburg etliche Gastdirigate bei zahlreichen europäischen Orchestern absolviert. Sie konzentriert sich seit 2017 insbesonders auf die Recherche und die Aufführung von Symphonischen Meisterwerken in Vergessenheit geratener Komponistinnen. Dieses spannende, wenig erforschte Thema hat sich bei ihr nachgerade zu einer Leidenschaft entwickelt, die sie mit dem Publikum teilen möchte.In der LV werden folgende Fragen behandelt:- Warum sind diese Komponistinnen in Vergessenheit geraten?- Welche Rolle spielten die Musikerinnen/Komponistinnen in den letzten 400 Jahren?- Was existiert heute von diesen Komponistinnen: Manuskripte? Verlage? Publikationen?Weiters wird die Lebensgeschichte einiger Komponistinnen detailliert vermittelt und deren Musik in Hörbeispielen präsentiert.

Detailansicht PLUS-Online:  https://online.uni-salzburg.at/plus_online/pl/ui/$ctx/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=583310