Lehrangebot aus den Fachbereichen
Sommer 2022

Hinweis zum Umgang mit Covid: Jene Lehrveranstaltungen die derzeit in Präsenz geplant sind, können, aufgrund sich ändernder Covid-Bestimmungen, wieder auf Online-Lehre umgestellt werden. Für Rückfragen erreichen Sie uns Mo bis Do, von 9-12 Uhr, unter oder unter +43 (0) 662/8044-2522.

 

Basismodul


LV-Nr.:
645.033 I LV-Titel: Pädagogische Soziologie (VO)
LV-Leitung: Sylvia Eder

  • Grundbegriffe (z.B. Sozialisation, soziale Gruppen und Institutionen, sozialer Wandel)
  • Theorien, Modelle und Konzepte aus der Soziologie soweit sie für die Beschreibung von Erziehungswirklichkeit und deren Veränderung relevant sind
  • Zusammenhänge zwischen den gesellschaftlichen Dynamiken und Fragen der Erziehung
  • Formen von Macht und Gewalt
  • Unterschiedliche Machtverhältnisse und ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Gefüge
  • Bedeutung von Geschlechter-, Generationen-, ethnischen und Klassendifferenzen
  • Gesellschaftliche Funktionen pädagogischer Institutionen (Schule, Universität..)
  • Erziehungswissenschaftlich relevante Gesellschaftstheorien (z. B. Symbolischer Interaktionismus, Intersektionalität, Governance)

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LV-Nr.: 603.432 I LV-Titel: Frauenarbeit (18.-20. Jh.) (PS)
LV-Leitung: Sylvia Hahn

Die Erwerbsbereiche der Frauen waren und sind ebenso vielfältig wie unterschiedlich hinsichtlich Qualität und Quantität. Über Jahrhunderte hinweg war den Frauen der Zugang zu Bildung sowie zu qualifizierten und gut entlohnten außerhäuslichen Erwerbsbereichen verschlossen. Frauen waren daher bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in der Hauptsache auf unqualifizierte Tätigkeiten mit geringem Lohnniveau angewiesen. In diesem Zusammenhang läßt sich noch ein – sich über Jahrhundert ziehender – Trend ausmachen: Zahlreiche, zunächst von Männern besetzte Erwerbsbereiche, werden bei sinkenden Lohnverhältnissen von diesen sehr rasch „verlassen“ und den Frauen „überlassen“. Auch das heute oft zitierte Schlagwort von der „gläsernen Decke“ weiblicher Erwerbstätigkeiten und Lohnperspektiven hat eine ebenso große Aktualität wie lange historische Tradition, die in der LV analysiert werden.

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LV-Nr.: T3R.PM8 I LV-Titel: Wechselnde fachdidaktische Fragestellungen (Religionspädagogik der Vielfalt) (SE)
LV-Leitung: Silvia Arzt

Theorien der Vielfalt, Heterogenität und Intersektionalität;Auseinandersetzung mit den Heterogenitätsdimensionen Religion/Kultur, sozialer Status, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Dis/Ability im Kontext der Religionspädagogik; Konzeption von Unterrichtsbausteinen zu den Themen: Armut und Reichtum; Gewalt; Anerkennung; Gerechtigkeit; Scham und Schuld; Frieden; Körper; Heil und Heilung; Fremdheit.

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LV-Nr.: T33.040 I LV-Titel: Frauen- und Geschlechterforschung (VO)
LV-Leitung: Silvia Arzt

Theologische Frauen- und Geschlechterforschung ist keine „Theologie der Frauen“. Sie zeigt Geschlechterkonstruktionen in Theologie und kirchlicher Praxis auf und hinterfragt sie. Die Vorlesung bietet eine grundlegende Einführung in Entstehungskontexte, Begriffe, Methoden und Arbeitsfelder.

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LV-Nr.: BWB.3-2 I LV-Titel: Gender, Diversität und Inklusion: Vielfalt (in) der Schule (PS)
LV-Leitung: Ulrike Greiner / Carina Imser / Petra Köberl / Clara Kuhn

Die Studierenden setzen sich mit der Bedeutung und den Erscheinungsformen von Heterogenität und Vielfalt im aktuellen schulischen Kontext auseinander. Im Anschluss an die Inhalte der LV „Schule und Gesellschaft“ werden in dieser LV das Verständnis sowie die Sensibilität der Studierenden für die soziale Bedingtheit und Bedeutung von Bildung weiter vertieft. Anhand der Auseinandersetzung mit spezifischen Diversitätsaspekten wie Sprache, Leistungsfähigkeit, Geschlecht, Werthaltungen usw. sollen die Studierenden an die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für den Unterricht herangeführt werden. Darüber hinaus stellt die LV Methoden und Modelle zu Demokratie- und Werterziehung vor und zeigt Möglichkeiten des konstruktiven Umgangs mit Vielfalt in Schule und Unterricht anhand von Praxisbeispielen auf. Die LV bildet damit die inhaltliche/vorbereitende Grundlage der LV „Umgang mit der Heterogenität und der Vielfalt des Lernens“ aus dem Modul BW5.

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LV-Nr.: M_M.13c I LV-Titel: Gendersensibler Mathematikunterricht (UV)
LV-Leitung: Isabella Fritz

Kompetenzorientierung, Bildungsstandards, Reife- und Diplomprüfung, Diagnose der Leistungen der Lernenden, Fördermöglichkeiten, Leistungsbewertung, Unterrichtsprinzipien, Lehrpläne Mathematik, Schulbücher, Technologieeinsatz im Unterricht, Fachsprache, Evaluierungsmöglichkeiten, Reflexion des Unterrichts, kollegiale Hospitation.

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LV-Nr.: 651.808 I LV-Titel: Gender inequality in the EO*GI sector (UE)
LV-Leitung: Stefan Lang / Barbara Riedler

In the Summer Semester the course will focus on Equity, Diversity & Inclusion, and especially on the initiative Women in Copernicus (https://womenincopernicus.eu/), promoting inclusion and gender equality in the European Union’s Earth Observation Programme – Copernicus. It will provide an introduction to existing initiatives in the Space/EO/GI sector and selected topics aroung Diversity & Inclusion.

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Basismodul Lehramt

LV-Nr.: 645.033 I LV-Titel: Pädagogische Soziologie (VO)
LV-Leitung: Sylvia Eder

  • Grundbegriffe (z.B. Sozialisation, soziale Gruppen und Institutionen, sozialer Wandel)
  • Theorien, Modelle und Konzepte aus der Soziologie soweit sie für die Beschreibung von Erziehungswirklichkeit und deren Veränderung relevant sind
  • Zusammenhänge zwischen den gesellschaftlichen Dynamiken und Fragen der Erziehung
  • Formen von Macht und Gewalt
  • Unterschiedliche Machtverhältnisse und ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Gefüge
  • Bedeutung von Geschlechter-, Generationen-, ethnischen und Klassendifferenzen
  • Gesellschaftliche Funktionen pädagogischer Institutionen (Schule, Universität..)
  • Erziehungswissenschaftlich relevante Gesellschaftstheorien (z. B. Symbolischer Interaktionismus, Intersektionalität, Governance)

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LV-Nr.: T3R.PM8 I LV-Titel: Wechselnde fachdidaktische Fragestellungen (Religionspädagogik der Vielfalt) (SE)
LV-Leitung: Silvia Arzt

Theorien der Vielfalt, Heterogenität und Intersektionalität;Auseinandersetzung mit den Heterogenitätsdimensionen Religion/Kultur, sozialer Status, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Dis/Ability im Kontext der Religionspädagogik; Konzeption von Unterrichtsbausteinen zu den Themen: Armut und Reichtum; Gewalt; Anerkennung; Gerechtigkeit; Scham und Schuld; Frieden; Körper; Heil und Heilung; Fremdheit.

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LV-Nr.: T33.040 I LV-Titel: Frauen- und Geschlechterforschung (VO)
LV-Leitung: Silvia Arzt

Theologische Frauen- und Geschlechterforschung ist keine „Theologie der Frauen“. Sie zeigt Geschlechterkonstruktionen in Theologie und kirchlicher Praxis auf und hinterfragt sie. Die Vorlesung bietet eine grundlegende Einführung in Entstehungskontexte, Begriffe, Methoden und Arbeitsfelder.

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LV-Nr.: BWB.3-2 I LV-Titel: Gender, Diversität und Inklusion: Vielfalt (in) der Schule (PS)
LV-Leitung: Ulrike Greiner / Carina Imser / Petra Köberl / Clara Kuhn

Die Studierenden setzen sich mit der Bedeutung und den Erscheinungsformen von Heterogenität und Vielfalt im aktuellen schulischen Kontext auseinander. Im Anschluss an die Inhalte der LV „Schule und Gesellschaft“ werden in dieser LV das Verständnis sowie die Sensibilität der Studierenden für die soziale Bedingtheit und Bedeutung von Bildung weiter vertieft. Anhand der Auseinandersetzung mit spezifischen Diversitätsaspekten wie Sprache, Leistungsfähigkeit, Geschlecht, Werthaltungen usw. sollen die Studierenden an die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für den Unterricht herangeführt werden. Darüber hinaus stellt die LV Methoden und Modelle zu Demokratie- und Werterziehung vor und zeigt Möglichkeiten des konstruktiven Umgangs mit Vielfalt in Schule und Unterricht anhand von Praxisbeispielen auf. Die LV bildet damit die inhaltliche/vorbereitende Grundlage der LV „Umgang mit der Heterogenität und der Vielfalt des Lernens“ aus dem Modul BW5.

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LV-Nr.: M_M.13c I LV-Titel: Gendersensibler Mathematikunterricht (UV)
LV-Leitung: Isabella Fritz

Kompetenzorientierung, Bildungsstandards, Reife- und Diplomprüfung, Diagnose der Leistungen der Lernenden, Fördermöglichkeiten, Leistungsbewertung, Unterrichtsprinzipien, Lehrpläne Mathematik, Schulbücher, Technologieeinsatz im Unterricht, Fachsprache, Evaluierungsmöglichkeiten, Reflexion des Unterrichts, kollegiale Hospitation.

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Aufbaumodul Advanced

LV-Nr.: 300.548 I LV-Titel: Elections in the EU: Europe, Diversity & Gender Equality (KO)
LV-Leitung: Zoe Lefkofridi

In dieser LV geht es um Diskussionen von Wahlen (z.B.: 2019 Österreichische Wahl, Europawahl) welche sich auf Theorie basieren. Der Fokus ist auf die Rolle Europas in der Debatte, sowie Diversität und Gleichheit.Wie empfinden Parteien Europa und wie präsentieren sie den Wählern den Europäischen Integrationsprozess? Spielt der Integrationsprozess und Europäische Politik eine Rolle in der Wahl? Welche (andere) Themen sind wichtig und (wie) sind sie mit Europa verbunden? Sind Diversität und Gleichheit thematisiert in der Kampagne? Welche sind die Präferenzen von Bürgerinnen auf die wichtigen Themen der Wahl?

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LV-Nr.: 812.307 I LV-Titel: Language, Gender and Sexuality (SE)
LV-Leitung: Erik Schleef

Gender, as a social category, has been central to variationist sociolinguistics since the inception of the field. In addition, it is the object of close study in related fields of linguistics, such as discourse analysis and linguistic anthropology. The relationship between a speaker’s gender or their sex, language use and language change is also the subject of much general comment in society and the media. This course will provide facts, theory, and analytic tools with which to consider issues related to gender and sexuality, and their relation to language. The aim of the course is to become familiar with the main approaches to research on language, gender and sexuality in sociolinguistics and to review how and why the field has come to be dominated by particular methods and questions today.We will survey quantitative and qualitative approaches to the study of gender and sexuality in sociolinguistics, for example, we will explore sexism in language, gender in the workplace, in educational settings and in written texts. The course will explore ideologies of gender in society, how gender identities relate to other social identities, especially sexual identities, social power and authority. We will also investigate how talk, and talk about talk, can be used to study gender identities and gender ideologies. This course enables students to plan and conduct their own research project in the area of language, gender and sexuality at MA or PhD level from its initial conception to data collection and analysis.

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LV-Nr.: 612.484 I LV-Titel: Gender Trouble and the 19th-Century Short Story (SE)
LV-Leitung: Ralph Poole

The course looks at American short stories of the nineteenth century and the ways they articulate gender trouble. The stories are selected according to their intersecting with issues of the Gothic (E. A. Poe, Edith Wharton), disease and deviancy (Charlotte Perkins Gilman, Willa Cather), Boston marriage (Mary Wilkins Freeman), spinsters & bachelors (Sarah Orne Jewett, Bret Harte), transgender (Mark Twain, Louisa May Alcott), deviant masculinity (Paul Laurence Dunbar), children’s gender (Constance Fenimore Woolson, Sui Sin Far), and queer historical fiction (Beth Brant (Bay of Quinte Mohawk), Jordan L. Hawk).

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LV-Nr.: 812.528 I LV-Titel: Toxic Masculinity (SE)
LV-Leitung: Joshua Parker

This course examines problematic male roles in American cinema from the 1950s to the end of the twentieth century, with a theoretical focus on gender stereotypes and masculinity studies.

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LV-Nr.: 812.529 I LV-Titel: Gender and American Studies: Intersectional Perspectives (VO)
LV-Leitung: Ralph Poole / Robert Winkler

The lecture provides an introduction and overview of the link between Gender and American Studies, exemplified by various samples of case studies. Social, cultural and aesthetic gender issues and various schools of gender theory have strongly influenced American Studies from the outset but especially in recent years with the rise of the postfeminism, critical masculinity studies, queer theory, and transgender visibility. From an intersectional Americanist perspective, the course takes issue with the relation between gender and genre (e.g. melodrama), gender and post/colonialism (e.g. sex tourism), gender, race, and popular culture (e.g. rom-coms), and gender and queerness (e.g. trans television). For each session, one case study (text, film, etc.) will be central for contextualization and discussion.

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LV-Nr.: 628.J4d I LV-Titel: Körpersoziologie (VO)
LV-Leitung: Minas Dimitriou

Fragen des Entwicklungszusammenhanges von Sport und Gesellschaft Soziale Aspekte des Sports und der Bewegung. Körpersoziologische Grundlagen.

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LV-Nr.: BWM.311 I LV-Titel: Vertiefungsseminar: Diversität und Inklusion (UE)
LV-Leitung: Ulrike Greiner / Carina Imser

  • Menschenbild und Pädagogik: Werte, Normen, Norm und Normalität – begriffs- und bildungstheoretische sowie erziehungswissenschaftliche Analyse und Reflexion
  • Theoretische Grundlagen der Inklusiven Pädagogik (einschließlich pädagogischer Haltung)
  • Verschiedenheit und Gleichheit in der Pädagogik und Diversität als gesellschaftlich-soziale Perspektive
  • Themen und Handlungsfelder inklusiver Pädagogik: Geschlecht, Migration, Behinderung und Begabung
  • Allgemeindidaktische Theorien/Modelle für einen inklusiven UnterrichtBitte besuchen Sie die zwei aufeinanderfolgenden Lehrveranstaltungen bei der gleichen Lehrperson.

Gruppe Greiner: Wahlmodul Vertiefungsseminar und Projekt: Diversität und Inklusion

Der Umgang mit Verschiedenheit spielt eine große Rolle im Schulsystem und in der täglichen Unterrichtsarbeit. Unterschiedliche Voraussetzungen, Bildungsbiographien, Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen, aber auch der Lehrpersonen beschäftigen die Praxis, die Bildungsforschung und die Bildungspolitik.Ausgehend von persönlichen Differenzerfahrungen in unserer eigenen Bildungsbiographie werden wir uns in diesem Wahlmodul (in der UV und der darauffolgenden UE (Projekt)) mit Differenz, Heterogenität und Diversität beschäftigen und Kategorien wie Gender, Migrationsstatus, sozioökomische Herkunft, Begabung und Interesse, ihre Verwendung in Gesellschaft und Schule und ihre kritische Dekonstruktion erkunden.In der Spannung zwischen der Akzeptanz von Verschiedenheit der einzelnen und dem Bemühen um Inklusion aller steht auch die tägliche Arbeit der Lehrpersonen, der wir uns in Fallbeispielen zuwenden.Die LV ist interdisziplinär angelegt: Philosophien der Differenz, die Geschichte der Normalisierung im Bildungssystem, erziehungswissenschaftliche Grundlegungen, Befunde der empirischen Bildungsforschung, Literatur und Kunst sowie unsere eigenen Erfahrungen liefern das Material unserer wissenschaftlich-professionsbezogenen Auseinandersetzung.Außerdem werden wir drei externe Vortragende mit Diskussion in die LV einladen, einen Forscher, der sich mit der Diversität von Studierenden in heutigen Lebenswelten beschäftigt hat, eine Theaterpädagogin und Jugendtherapeutin, welche über differente Lebenslagen und Lernbiographien von Jugendlichen spricht sowie einen Literaturkritiker und Journalisten, der über Bildungsbiographien, konkret Bildungsaufstieg und Bildungsscheitern im Kontext von sozialer und geographischer Migration vortragen und mit uns diskutieren wird.Hochschuldidaktisch wird die Lehrveranstaltung dem Aufbau eines bestimmten Kompetenzentwicklungspfades folgen, auch individuelle Beratung bei einzelnen Arbeitsaufträgen beinhalten und – angepasst an die jeweils aktuellen Corona-Bestimmungen – weitgehend online abgehalten werden. Eine weiträumige Landschaft von Literatur, Materialien, Diskussionsforen u.a. wird in Blackboard für den Kurs aufgebaut.

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LV-Nr.: BWM.312 I LV-Titel: Projekt zu Diversität und Inklusion (UE)
LV-Leitung: Ulrike Greiner / Carina Imser

Kritische Reflexions- und Diskussionsrunden sowie Besprechung von Dilemmata in Bezug auf Diversität und Inklusion

  • Reflexion einer inklusiven pädagogische Haltung sowie Erarbeitung von Elementen einer inklusiven Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Gruppenprojekte zu Themen und Handlungsfelder: Geschlecht, Migration, Behinderung und Begabung
  • Erarbeitung von Theorien und Modelleo Kritische Reflexion und Aufbereitungo Vorstellen eines Konzept zum inklusiven Unterricht

Bitte besuchen Sie die zwei aufeinander aufbauenden Lehrveranstaltungen bei der gleichen Lehrperson.

Gruppe Greiner: Wahlmodul Vertiefungsseminar und Projekt: Diversität und Inklusion

Der Umgang mit Verschiedenheit spielt eine große Rolle im Schulsystem und in der täglichen Unterrichtsarbeit. Unterschiedliche Voraussetzungen, Bildungsbiographien, Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen, aber auch der Lehrpersonen beschäftigen die Praxis, die Bildungsforschung und die Bildungspolitik. Ausgehend von persönlichen Differenzerfahrungen in unserer eigenen Bildungsbiographie werden wir uns in diesem Wahlmodul (in der UV und der darauffolgenden UE (Projekt)) mit Differenz, Heterogenität und Diversität beschäftigen und Kategorien wie Gender, Migrationsstatus, sozioökomische Herkunft, Begabung und Interesse, ihre Verwendung in Gesellschaft und Schule und ihre kritische Dekonstruktion erkunden.In der Spannung zwischen der Akzeptanz von Verschiedenheit der einzelnen und dem Bemühen um Inklusion aller steht auch die tägliche Arbeit der Lehrpersonen, der wir uns in Fallbeispielen zuwenden.Die LV ist interdisziplinär angelegt: Philosophien der Differenz, die Geschichte der Normalisierung im Bildungssystem, erziehungswissenschaftliche Grundlegungen, Empirische Gegenwartsforschung und unsere eigenen Erfahrungen liefern das Material unserer Auseinandersetzung. Außerdem werden wir voraussichtlich drei externe Vortragende mit Diskussion in die LV einladen, einen Forscher, der sich mit der Diversität von Studierenden in heutigen Lebenswelten beschäftigt hat, eine Professorin einer New Yorker Universität, die über Diversität in amerikanischen Schulen sprechen wird sowie eine Journalistin und Lehrerin, die von ihren Erfahrungen mit Schüler*innen mit Migrationshintergrund in Wien berichten wird.

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LV-Nr.: 316.102 I LV-Titel: Einführung in die Musikwissenschaft 2 (Musik global: Ethnomusikologie in Theorie und Praxis) (GK)
LV-Leitung: Ruard Absaroka

Dieses Modul bietet einen breiten Überblick über die intellektuelle Geschichte, Entwicklung und zeitgenössische Praxis der akademischen Disziplin Ethnomusicology (Musikethnologie oder Transkulturelle Musikwissenschaft). Die Lehrveranstaltung stellt Schlüsselmethoden vor und behandelt wichtige theoretische Fragen, aktuelle Themen und Forschungsansätze. Sie widmet sich der Theorie und Praxis der musikalischen Ethnographie. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei Feldforschungsmethoden und ethnographischem Schreiben. Ausgehend von Anthropologie und Psychologie diskutieren wir kritische und reflexive Perspektiven auf musikalische Performanz, Körper und Affekt in verschiedenen kulturellen Kontexten.Themen der Lehrveranstaltungen umfassen:

  • Geschichte der Vergleichenden Musikwissenschaft und Musikethnologie/Ethnomusikologie;
  • Organologie (Klassifizierung von Instrumenten);
  • Musik, Nation und kulturelle Identität;
  • Anthropologische und ethnographische Ansätze
  • Sozialer Status von Musikern und Musikerinnen
  • Musik und Gender;
  • Musik und Technik;
  • Musik und Kognition in interkultureller Perspektive;
  • Nachhaltigkeit, Kulturerbe und die Rolle von Archiven;
  • Musik, Körper, Ritual & Heilung;
  • „Weltmusik“, transnationale Strömungen, Diaspora, und musikalische Weltoffenheit;
  • „Weltmusik“ in der Bildung.

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LV-Nr.: 603.423 I LV-Titel: Gesundheit und Krankheit im Mittelalter (PS)
LV-Leitung: Christina Antenhofer

Im Mittelalter war der Tod allgegenwärtig, die medizinische Versorgung dagegen miserabel. Diesem düsteren Bild steht das steigende Interesse an mittelalterlicher Klostermedizin, Fastenkuren und Rezepturen nach Hildegard von Bingen gegenüber. Nicht zuletzt lassen die aktuellen Entwicklungen uns zurückblicken auf die mittelalterliche Pest und die Frage, wie die Menschen damals mit solchen existenziellen Erfahrungen einer Pandemie umgingen. Nicht nur das Behandeln von Krankheiten, sondern auch die Sorge um den gesunden (und auch schönen!) Körper standen im Mittelalter im Zentrum zahlreicher Bemühungen, nicht zuletzt auch von Badereisen. Pflege und Sorge, Care und Cure verbanden Männer und Frauen, Praktiker*innen wie Gelehrte oft in Tag-und-Nachwachen am Bett von Kranken. Anhand von Briefen, historiographischen und literarischen Texten, Rezepten und medizinischen Traktaten sowie Bild- und Sachquellen gehen wir in diesem Proseminar auf Entdeckungsreise und suchen nach Zeugnissen, die Einblick in Umgang mit Krankheit und Gesundheit im Mittelalter erlauben. Anhand des Rahmenthemas werden gemeinsam die Themen für die einzelnen Arbeiten ausgewählt und fortlaufend erarbeitet und diskutiert. Ergänzend werden gemeinsame zentrale Texte der Forschung sowie Quellentexten erarbeitet und damit der Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und mit historischen Quellen geübt.

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LV-Nr.: 603.815 I LV-Titel: Spezielle Theorien der Geschichtswissenschaft: Kulturelles Erbe und Materielle Kultur (KO)
LV-Leitung: Christina Antenhofer

Die aktuelle Pandemie hat vermehrt digitale Formen des Austausches nach sich gezogen. Die gesteigerte Digitalisierung hat zugleich das Bedürfnis nach „Realität“ und das bedeutet auch „Materialität“ in den Fokus gerückt. Materielle Kultur d.h. Dinge und materielle Gegebenheiten wie etwa Gebäude oder auch eine ganze Stadt gehören zu den historischen Hinterlassenschaften, die erst seit Kurzem wieder stärker im Zentrum des Interesses stehen. Sie stehen für das kulturelle Erbe, das etwa in einer Stadt wie Salzburg Geschichte ganz real werden lässt und damit auch für den Tourismus eine große Rolle spielt. An diesen historischen Orten wie auch in Museen und Ausstellungen wird Geschichte anders und oft augenscheinlich „hautnah“ vermittelt. Hier eröffnen sich auch Berufsfelder für Historiker*innen. In dieser LV wollen wir uns mit verschiedenen Texten und Positionen zum Kulturellen Erbe und zur materiellen Kultur befassen und darüber auch deren Potentiale für die Schule, den Tourismus und generell Geschichtsvermittlung als Berufsfeld diskutieren. In gemeinsamen Textlektüren und Kurzreferaten wollen wir ausloten, wie das weite Feld der Public History über solche theoretischen Zugänge erschlossen werden kann.

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Schwerpunktmodul (Advanced +)

LV-Nr.: 332.703 I LV-Titel: Neuere deutsche Literatur (Grillparzers Dramen: Frauenfiguren) (SE)
LV-Leitung: Arno Dusini

Wenn es darum geht, das 19. Jahrhundert Österreichs und seine geschichtlichen Folgen zu verstehen, kommt man um den Dichter und Intellektuellen Franz Grillparzer nicht herum. Es gibt keinen, der in so vielfältiger Form die Probleme seiner Zeit aufgenommen und durchzudenken versucht hat. Dabei ist es allerdings nicht nur die dramatische Form, die in diesem Durchdenken eine zentrale Rolle spielt. „Blanka von Kastilien“ (1808), „Die Ahnfrau“ (1817), „Sappho“ (1818), „Das goldene Vließ“ (1819), „Libussa“ (1848), Esther“ (1858), „Die Jüdin von Toledo“ (1855) – die gute Hälfte der Grillparzerschen Dramen bezieht sich auf Frauenfiguren, mythisierte, poetisierte, familiarisierte, liebende, unerreichbare.Von daher möchte das Seminar im Wechsel von Präsenz- und digitalen Lehreinheiten Grillparzers Texte auf drei Ebenen lesbar machen: in Hinsicht auf die Gattung (d.h. Figur, Figurenkonstellation, Sprechakte, Szenen, Akte), in der Diskussion ausgewählter Sekundärliteratur (Analyse des literatur­wissenschaftliche Sprechens über die Frauenfiguren) sowie in der gemeinsamen Lektüre der Primärtexte.Verpflichtende Vorbereitung für den Seminareinstieg ist die Lektüre der Grillparzerschen „Selbstbiographie“ (bei Jung/Jung bzw. in unterschiedlichen Ausgaben antiquarisch erhältlich). Der Semesterplan wird ebenso wie eine erste Auswahl­bibliographie in der ersten Lehreinheit vor Ort bekannt gegeben.

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LV-Nr.: 332.751 I LV-Titel: Neuere deutsche Literatur (Hertha Kräftner) (PS)
LV-Leitung: Clemens Peck

Obwohl die Neuauflage ihres Werkes zwischenzeitlich im renommierten Suhrkamp-Verlag erschien und der Kritiker Marcel Reich-Ranicki einige ihrer Gedichte in seinen Kanon der deutschsprachigen Literatur aufnahm, muss die österreichische Autorin Hertha Kräftner – wie zuletzt zur 70-jährigen Wiederkehr ihres Todestages (13. November 1951) – immer wieder neu entdeckt werden. Kräftners zu Lebzeiten (1928-1951) zu einem Teil unveröffentlichte Gedichte, Kurzprosastücke und Journaleinträge sind früh auf ihr kurzes, von schwerer Depression geprägtes Leben bezogen und autobiographisch gelesen worden. Sie zeugen allerdings auch vom bemerkenswerten Einsatz einer Autorin im männlich dominierten literarischen Feld nach 1945, deren Werk in die Nähe Ilse Aichingers und Ingeborg Bachmanns gerückt werden kann.Die Lehrveranstaltung unternimmt den Versuch, die Gedichte und Prosatexte Kräftners im Kontext der Nachkriegsliteratur zu situieren und in Mikrolektüren schrittweise zu erarbeiten. Im Zentrum stehen dabei die literarischen Verfahren, die Verarbeitungen von Melancholie und Depression sowie die intensiven intertextuellen Beziehungen, die ihre Texte zu anderen unterhalten (Kafka, Rilke, Trakl etc.). Davon ausgehend sollen Hertha Kräftners Texte gegen Ende der LV den Dialog mit Positionen der feministischen Literaturwissenschaft eröffnen.

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LV-Nr.: 332.752 I LV-Titel: Neuere deutsche Literatur (Cyborg-Figuren in der deutschsprachigen Literatur) (PS)
LV-Leitung: Dagmar Fink

Im Zuge der theoretischen Auseinandersetzungen mit den gesellschaftlichen Effekten der Informations- und Kommunikationstechnologien trat in kultur- und wissenschaftstheoretischen Debatten die Figur der Cyborgs auf den Plan. Zahlreiche Positionen verabschiedeten einen ’natürlichen‘ Körper und verkündeten, dass wir alle längst zu Cyborgs, Hybriden aus Organismus und Maschine, geworden seien. Gerade auch feministische Autor_innen erkannten in den Cyborgs die Möglichkeit, weibliche Subjekte jenseits von Natur, Mutterschaft und deren metaphorischen Ausweitungen darzustellen. In ihrem bahnbrechenden „Manifest für Cyborgs“ formulierte die US-amerikanische Wissenschaftstheoretikerin Donna Haraway bereits 1985, dass Cyborgs das Potenzial hätten, die Grenzen zwischen Natürlichem und Künstlichem, zwischen weiblich und männlich, schwarz und weiß, zwischen Schöpfer_in und Geschöpf zu veruneindeutigen und so Identitätslogiken außer Kraft zu setzen. Seitdem sind sowohl in theoretischen wie auch in literarischen Entwürfen zahlreiche feministische Cyborgfiguren entstanden, die binäre Oppositionen destabilisieren, Positionen in diesen veruneindeutigen wollen. Die Uneindeutigkeit der Cyborgs wird dabei nicht allein in den Oppositionen Mensch/Maschine, Natur/Kultur verortet, gerade auch die Grenzziehungen zwischen Weiblichkeit/Männlichkeit, Homo-/Heterosexualität, Schwarz/Weiß sollen in diesen Entwürfen problematisiert, wenn nicht hinfällig werden. In der Lehrveranstaltung sollen die unterschiedlichen Konstruktionen von Cyborgs gerade auch hinsichtlich ihrer geschlechtlichen Repräsentationen untersucht werden. Dazu werden wir zunächst theoretische Konzeptualisierungen queer-feministischer Cyborgs erarbeiten und anschließend Cyborg-Figuren in der Literatur – von der Kurzgeschichte bis zum Roman, von der Science-Fiction bis zur ‚Hochliteratur‘ untersuchen. Hierbei geht es sowohl darum, Möglichkeiten und Strategien alternativer Geschlechterrepräsentationen zu erkunden, als auch Orte der Verfestigung binärer (hetero-)normativer Darstellungen von Geschlecht zu identifizieren.

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LV-Nr.: 796.647 I LV-Titel: The Yin and Yang of Gender: discourse on gender in biology and society (VO)
LV-Leitung: Margareta Pintaric / Hannelore Breitenbach-Koller

Diese VO auf Doktoratsniveau beschäftigt sich mit den beiden Hauptargumentationslinien der Genderfrage:1.) Was ist der Anteil der Biologie im Besonderen des genetischen Makeup dessen, was bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Wesentlichen als Männlich und Weiblich bezeichnet wurde.2.) Was ist der Anteil der Gesellschaft am Bild der Genderfrage. Hier muss vor allem auf den Kontext gesellschaftlicher Prägung eingegangen werden.This phd-level-course aims to study the two major questions in the science of gender:1.) The contribution of Biology to the physical Makeup of what has been traditionally called „female“ and „male“2.) The contribution of Society to our perception of human gender.

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LV-Nr.: 796.647 I LV-Titel: Das weibliche Gehirn (SE)
LV-Leitung: Belinda Pletzer

Das weibliche Gehirn ist 5-mal weniger gut untersucht als das männliche, da neurowissenschaftliche Forschung traditionell and männlichen Tieren oder Männern vorgenommen wurde. Diese Praxis wurde oft damit begründet, dass hormonelle Fluktuationen bei Frauen einen Einfluss auf die Ergebnisse haben könnten und das weibliche Gehirn als Untersuchungsgegenstand daher zu komplex ist. Mittlerweile weiß man jedoch, dass auch Männer hormonellen Fluktuationen unterliegen. Darüber hinaus gibt es mittlerweile Forschung, die sich mit dem Einfluss hormoneller Fluktuationen auf Gehirn und Verhalten beschäftigen, auch wenn diese erst in den Kinderschuhen steckt.

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LV-Nr.: 500.001 I LV-Titel: Organisation, Personal, Management (OPM) und Sustainability – Interdisziplinäres Seminar (SE)
LV-Leitung: Katharina Chudzikowski / Isabella Scheibmayr

Debatten über Nachhaltigkeit sind allgegenwärtig und auch Unternehmen auf unterschiedlichen Ebenen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit dem Thema nachhaltig Wirtschaften. Dieses Seminar widmet sich den unterschiedlichen Themenbereichen zu Nachhaltigkeit in Organisationen und deren Ausgestaltung in den Bereichen Organisation, Personal und Management. Ziel des Seminars ist es, ein umfassendes Verständnis von Theorie und Praxis von Nachhaltigkeit in Organisationen aus betriebswirtschaftlicher Perspektive aufzubauen und zu reflektieren.Insgesamt steht die Frage im Zentrum, wie sich organisations- und personalbezogene Prozesse sowie Arbeitsbeziehungen in Unternehmen durch nachhaltiges Wirtschaften verändern können. Breite Forschungsfragen zu diesem Themenkomplex werden in Gruppen genauer diskutiert. In gegenseitigen Coaching-Prozessen wird dabei die konkrete Forschungsfrage für jede Arbeit herausgearbeitet und festgelegt. Im Anschluss werden die Vorschläge mit der Betreuerin abgestimmt und die Bachelorarbeit verfasst. Zu Forschungsfragen, die in Gruppen diskutiert und aufbereitet werden (es können auch eigene Vorschläge eingebracht werden), zählen :

  • Wie und in welcher Weise werden HRM-Praktiken durch nachhaltiges Wirtschaften verändert (Planung, Recruiting, Personalmarketing, Entwicklung, etc.)?
  • Wie hängen MitarbeiterInnenmotivation und Nachhaltigkeit zusammen?
  • Welche neuen Organisationsformen und Aufbaustrukturen entstehen durch nachhaltigeres Wirtschaften?
  • Wie wirkt sich Nachhaltigkeit auf Machtverhältnisse/auf die Position der HRM-Funktion in Unternehmen aus?
  • Welche Auswirkungen hat nachhaltiges Wirtschaften auf die Organisationsdemographie (Geschlecht, Alter, Ausbildung, etc.)?
  • Welche Einflüsse hat Nachhaltigkeit im Bereich Gleichstellung und Diversity Management?
  • Wie hat sich Nachhaltigkeit in Unternehmen historisch entwickelt?

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LV-Nr.: 101.250 I LV-Titel: Familienrecht (VO)
LV-Leitung: Wolfgang Faber

Das gesamte Familienrecht, insbesondere Kindschaftsrecht, Eherecht, Unterhaltsrecht;Großer Wert wird auf die Behandlung der Rechtsprechung und somit auf praktische Fälle gelegt.

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LV-Nr.: 101.059 I LV-Titel: Frauenrecht für Diplomand*innen (SE)
LV-Leitung: Ulrike Aichhorn

Ausgewählte Genderdimensionen des Rechts. Details werden in der Vorbesprechung vereinbart.

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LV-Nr.: 901.350 I LV-Titel: Cezanne, She was a Great Painter. Genderdiskurse in Literatur und Performancekunst (UE)
LV-Leitung: Magdalena Stieb

Die amerikanische Performancekünstlern Carolee Schneemann (1939-2019) publizierte 1974 ihr Kunstbuch „Cezanne, She was a Great Painter“. Als Kind, so beschreibt Schneemann, kannte sie nur „a few names of ‚great artists‘“. Einen Namen – Cézanne – wusste sie anhand der Kunstwerke als Frau zu identifizieren, es handle sich unverkennbar um „the work of a woman.“ In Carolee Schneemanns Oeuvre liegen beispielhaft Diskursphänomene offen, die auf eine grundsätzliche Anerkennung der Tatsache, dass „natürlich nicht die Kunst, aber der Künstler und die Künstlerin ein Geschlecht hätten“ (so die Kunsttheoretikerin Lucy Lippard über die österreichische Performancekünstlerin Valie EXPORT), zielen.Die in den 1960er und -70er Jahren praktizierte und theoretisch reflektierte offensive Zurschaustellung weiblicher Körper und ihrer Sexualität in einem von Männern dominierten Feld der Kunstproduktion soll in der Lehrveranstaltung anhand ausgewählter Werkbeispiele mit einem Schwerpunkt in der Performance Art analysiert werden. Dabei soll die Strahlkraft von Gender- und Performanztheorien über die Bildende Kunst hinaus in den Blick genommen werden: Motivische, inhaltliche und formale Bezüge zwischen Werken der Literatur (Elfriede Jelinek, Ann Cotton, Dorothee Elmiger, Teresa Präauer, Gerhard Fritsch, Josef Winkler etc.) und contemporary art seit den 1960ern (u.a. VALIE EXPORT, Friedl Kubelka vom Gröller, Birgit Jürgenssen, Carolee Schneemann, Ashley Hans Scheirl etc.) werden in Form von Text- und Bildanalysen herausgearbeitet.

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LV-Nr.: 316.134 I LV-Titel: Bewegungsanalyse (UE)
LV-Leitung: Julia Ostwald

Körperbewegungen in Tanz, Theater, Musiktheater und Performance sind nicht zufällig, sie sind vielmehr grundsätzlich als konstruierte und inszenierte Aktionen zu verstehen, die den Körper formen und eingebunden sind in je spezifische Bedeutungszusammenhänge. Die Lehrveranstaltung fragt, wie wir inszenierte Bewegungen beobachten, analysieren und in Text übertragen können: Welche Worte finden wir, um über Bewegungen zu sprechen? Wie können wir die Flüchtigkeit des bewegten Körpers in Text übertragen? Inwiefern ist unser beobachtender Blick selbst geprägt von spezifischen kulturellen und ästhetischen Normen und was bedeutet das für das Schreiben über Bewegung? Dazu werden wir uns mit tanzwissenschaftlichen Methoden der Bewegungsanalyse auseinandersetzen und diese anhand von (Video-)Beispielen vielfältiger Tanzinszenierungen praktisch erproben.

Im Zentrum stehen dabei gleichermaßen Potenziale wie kritische Aspekte der jeweiligen Methoden. Denn einerseits legt Bewegungsanalyse ein genaueres Sehen nahe, das es ermöglicht je spezifische Modellierungen des bewegten Körpers zu erkennen, zu benennen und kritisch in Bezug zu setzen zu ihrem jeweiligen Kontext und dessen Normen. Andererseits aber sind Methoden der Bewegungsanalyse selbst eingebunden in ihre jeweiligen historisch-kulturellen Kontexte. Hier ist zu fragen: Welche normativen Setzungen von Körper oder Bewegung liegen ihnen zu Grunde und schließt ihr Instrumentarium etwa von vornherein ‚andere‘ Körper oder Bewegungen aus?

Pflichtteil der Lehrveranstaltung ist am 24.5.2022 eine Exkursion an die Kunstuniversität Linz zu Lecture Performance/Workshop der schottischen Choreografin Claire Cunningham, die auf Krücken performt und u.a. den Deutschen Tanzpreis 2021 verliehen bekommen hat.

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LV-Nr.: 603.703 I LV-Titel: Forschungsseminar: Kunst- und Wunderkammern – Begegnungen mit der Welt (SE)
LV-Leitung: Christina Antenhofer

Kunst- und Wunderkammern oder so genannten Kuriositätenkabinette und Studioli haben in letzter Zeit vermehrt Interesse auf sich gezogen. Die Kammern, die sich Fürst*innen und Gelehrte einrichteten, um dort Kunstobjekte wie auch seltsame Naturwunder zu studieren, gelten oft als Vorläufer moderner Museen. In diesen Kabinetten lassen sich aber auch Begegnungen mit dem Fremden über Objekte aus verschiedenen Ländern beobachten. In diesem Seminar wollen wir uns mit der Geschichte dieser Sammlungen und Kabinette befassen, ausgewählte Sammlungen, aber auch besondere Objekte und Objektgruppen untersuchen und die Personen dahinter mit deren Lebensgeschichten betrachten. Wir fragen aber auch nach Kulturkontakten, Fremdheitserfahrungen und inwiefern Objekte als Wissensvermittler funktionieren, welche sinnlichen Erfahrungen daran hingen und welche Emotionen sie auslösten. Ausblicke gelten ebenso dem (post)kolonialen Umgang mit „exotischen“ Sammlungen. Geplant ist zudem eine Exkursion in die historische Wunderkammer von Schloss Ambras (Innsbruck). Dabei werden wir als Teil des Forschungsseminars ausgewählte Objekte der Ambraser Sammlungen untersuchen und darüber auch neue Zugänge zum Umgang mit Dingen als Quellen erproben.

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