Externe Preise und Stipendien

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Elise-Richter-Programm

Das Elise-Richter-Programm ist als Förderungsmaßnahme ausschließlich für Frauen* in Wissenschaft und Forschung konzipiert.

Das Förderungsprogramm soll:
▪ hervorragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen aller Disziplinen in ihrer Karriereentwicklung im Hinblick auf eine Universitätslaufbahn (im Regelfall durch eine institutionelle Anbindung) unterstützen,
▪ Wissenschaftlerinnen ermöglichen, nach Abschluss des Programms eine Qualifikationsstufe zu erreichen, die sie zur Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur befähigt (Habilitation oder gleichwertige Qualifizierung),
▪ Frauen ermutigen, eine Universitätskarriere anzustreben, und dadurch zu einer Erhöhung des Frauen*anteils beitragen.

Beantragt werden kann die Förderung für ein thematisch klar abgegrenztes, hinsichtlich der Ziele und der Methodik überzeugend beschriebenes, zeitlich begrenztes Projekt/Habilitationsvorhaben auf dem Gebiet der Grundlagenforschung. Das Projekt muss in Österreich oder in Verantwortung einer österreichischen Forschungsstätte mit der Projektleitung an dieser Forschungsstätte durchgeführt werden.

Weiterführende Informationen:  https://www.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/fwf-programme/richter-programm

Antragsrichtlinien für das Elise-Richter-Programm:  https://www.fwf.ac.at/fileadmin/files/Dokumente/Antragstellung/Richter-Programm/v_antragsrichtlinien.pdf

Die nächste Ausschreibung wird zeitgerecht bekannt gegeben.

 


 

Edith Saurer Forschungsstipendien 2021

Der „Edith Saurer Fonds zur Förderung geschichtswissenschaftlicher Projekte“ wurde von der, an der Universität Wien lehrenden und 2011 verstorbenen Universitätsprofessorin, Edith Saurer gegründet und mit finanziellen Mitteln ausgestattet. Er vergibt ab 2013 in jedem Jahr an einen/eine oder mehrere Antragsteller*innen ein einmaliges Forschungsstipendium in der Höhe zwischen € 5.000,– und € 20.000,- Vergeben werden Forschungsstipendien an hervorragende in- und ausländische promovierte WissenschafterInnen, die sich in Ihrer laufenden Arbeit speziell mit Fragen sozialer Ungleichheit unter den Gesichtspunkten Geschlecht, Klasse und Kultur befassen. Besonders berücksichtigt werden Projekte, die Europa von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert behandeln und dabei komparative und transnationale Ansätze verfolgen.

Die ESF-Stipendien sind einmalig, projektgebunden und werden nur für laufende Arbeiten vergeben. Nicht gefördert werden Ausstellungen, Veranstaltungen, Reisekosten (Fahrten, Aufenthalte) und Ähnliches. Die Bewerber*innen verpflichten sich mit der Einreichung, ihre Arbeit innerhalb der im Antrag vorgesehenen Frist abzuschließen. In der Regel sollte dies zwei Jahre nicht überschreiten, Ausnahmen bedürfen einer schlüssigen Begründung.

Weiterführende Informationen: www.edithsaurerfonds.at

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Erika-Cremer-Habilitationsprogramm 2021

Um die Integration exzellenter Wissenschaftlerinnen in das Wissenschaftssystem zu fördern und wissenschaftliche Exzellenz zu sichern, schreibt die Universität Innsbruck auf Initiative des Vizerektorats für Personal ein Karriereförderprogramm für hervorragend qualifizierte Forscherinnen aller Fachdisziplinen aus, die eine Habilitation anstreben bzw. sich im Habilitationsstadium oder in laufenden Habilitationsverfahren befinden.
Angeboten wird ein Habilitationsprogramm in Form einer befristeten Anstellung bis zu 48 Monaten.

Der Antragstellerin soll die Möglichkeit geboten werden, sich auf ihr Habilitationsprojekt konzentrieren zu können, um dieses erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Des Weiteren soll das Programm die Antragstellerin in den Forschungsbereich der Universität Innsbruck einbinden und ihre wissenschaftliche Präsenz am jeweiligen Institut sicherstellen. Nach Abschluss der Förderung soll die Qualifikationsstufe der Habilitation erreicht sein, die die Antragstellerin zu einer Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur befähigt.

Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen, die auf einschlägige wissenschaftliche Erfahrung im In- und Ausland sowie internationale wissenschaftliche Publikationstätigkeit verweisen können. Vorarbeiten zum geplanten Habilitationsprojekt müssen nachgewiesen werden.

Weiterführende Informationen:  https://www.uibk.ac.at/ffq/forschungsfoerderung/2021/erika-cremer/ausschreibung.html

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Gabriele-Possanner-Preise 

Mit je 12.000.- Euro sind die beiden aktuell vom BMBWF ausgelobten Gabriele-Possanner-Förderungspreise dotiert. Diese werden für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Geschlechterforschung vergeben. Die Arbeiten sollen einen Beitrag zur Bearbeitung/Lösung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen leisten und damit zur Etablierung der Geschlechterforschung in wissenschaftlichen Disziplinen im Sinne eines interdisziplinären Zugangs beitragen. Durch die Dotierung mit je 12.000.- Euro sind die Preise nicht nur von symbolischem Wert, sondern auch von der monetären Unterstützung her eine wirkungsvolle Auszeichnung für junge exzellente Wissenschaftler*innen auf frühen Stufen einer möglichen wissenschaftlichen Karriere.

Für die Possanner-Förderungspreise sind Eigenbewerbungen vorgesehen. Diesen ist ein Gutachten anzuschließen. Es können Dissertationen, Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Forschungsarbeiten (Studien), die ab 2019 verfasst oder herausgegeben wurden, eingereicht werden. 

Die Gabriele-Possanner-Preise wurden 1997 in Gedenken an Gabriele Possanner eingerichtet. Ihr wurde genau 100 Jahre davor als erster Frau ein akademischer Grad durch eine Universität auf dem heutigen Staatsgebiet der Republik Österreich verliehen. Dafür musste sie alle „schweren Prüfungen“, die sie davor schon einmal zur Erlangung des Doktorates an der Universität Zürich erfolgreich absolviert hatte, an der Universität Wien ein zweites Mal ablegen. Gabriele Possanner war Zeit ihres Lebens Pionierin und Vorkämpferin für die berufliche Chancengleichheit von Frauen.

Weiterführende Informationen:  https://www.bmbwf.gv.at/possannerpreise

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Stipendien für Master-Studierende mit Kind 

„Das Stipendium des Landesverbandes Salzburg für studierende Mütter mit Kind gibt es seit 2020 als Reaktion auf die Maßnahmen wegen der Corona-Pandemie. Studierende Mütter sind aufgrund der Betreuungspflichten besonders von den Schließungen aufgrund der Pandemie betroffen. Generell waren Studierenden-Jobs die ersten, die es nicht mehr gab. Zudem geht es hier um geringfügige Jobs, nach deren Beendigung auch keine Arbeitslosenversicherung oder sonstige soziale Absicherung bezogen werden kann“, begründet Frau Dr.in Elba Frank, Vorsitzende des VAÖ Salzburg und Leiterin des ÖH Beratungszentrums Uni Salzburg, die Einrichtung der Stipendien.

Sie fährt fort: „Mit den Lockdowns und den Schließungen der Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat sich wieder ein sehr traditionelles Frauenbild eingeschlichen und droht sich zu etablieren. Homeoffice oder Distanzlehre geht zu Lasten der Frauen, speziell der Frauen mit Kind/ern, die parallel zu Arbeit und/oder Studium Betreuungspflichten haben, die sie organisieren müssen. Mit unserer Studienunterstützung möchten wir einen Beitrag leisten, diese Problematik auch sichtbar zu machen.“

Den Verband der Akademikerinnen Österreichs gibt es bereits seit 1922. Er ist in Österreich die größte Vereinigung akademisch gebildeter Frauen, agiert generationenübergreifend, überparteilich, gemeinnützig und interkulturell.  Mehr Informationen zum VAÖ gibt es hier.

Der Verband der Akademikerinnen Österreichs, Landesgruppe Salzburg, vergibt drei Stipendien in der Höhe von 500,- Euro als Einmalzahlung an Master-Studentinnen mit Kind.

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Theresa-Lugstein-Preis

Gestiftet vom Soroptimist International Club Salzburg Nova

Mit dem Theresa-Lugstein-Preis unterstützt der Soroptimist International Club Salzburg Nova junge Nachwuchswissenschafter*innen, die sich einer Forschungsfrage widmen, die unsere Aktivitäten für mehr Gleichberechtigung und Schutz vor Gewalt von Mädchen und Frauen im Land Salzburg mit ihren neuen Ansätzen unterstützen.

Soroptimistinnen engagieren sich im lokalen, nationalen und internationalen Bereich für Menschenrechte und Geschlechtergleichstellung durch aktive Teilnahme an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass eine junge, weibliche Meinung und Wissen sicht- und hörbar gemacht werden sollen.

Teresa Lugsteins Leben und Wirken als Mädchenbeauftragte des Landes Salzburg wurde getragen von ihrem Engagement für benachteiligte Mädchen und Frauen. Sie gab ihnen eine Stimme und setzte sich in zahlreichen Initiativen für deren Stärkung und Besserstellung ein. Ihre Arbeit war stets lösungsorientiert und von einer starken persönlichen Kraft und Energie bestimmt. Dieser Einsatz soll fortgeführt werden, mit Fragestellungen und Lösungsansätzen von Wissenschafter*innen, die Bedürfnisse von Betroffenen dabei einbeziehen.

Das Preisgeld beträgt 1.000,- Euro und wird für Arbeiten zu den Themenbereichen „Gewalt an Mädchen und Frauen“ sowie „Gleichstellung von Mädchen und Frauen“ vergeben. Die Master-, Diplom- oder Doktorarbeiten müssen angewandte Forschungsfragestellungen in einem der oben angegebenen Themenfelder bearbeiten und Lösungsansätze dazu aufzeigen. Diese sollen geeignet sein, die Situation von benachteiligten Frauen und Mädchen zu verbessern und/oder in der Praxis erprobbar sein.

Weitere Informationen finden Sie unter:  salzburg-nova.soroptimist.at

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