23.06.2005

Wie Wirtschaft und Politik die Medien bestimmen

Oder ist es umgekehrt? Workshop an der Universität Salzburg sucht Antworten

Eine demokratische Öffentlichkeit zu schaffen und zu erhalten ist in Demokratien eine wichtige Aufgabe der Medien. Doch können zunehmend verkommerzialisierte Medien das überhaupt noch leisten?  So fragt Manfred Knoche, Leiter der Abteilung für Medienökonomie am Fachbereich für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Knoche hat gemeinsam mit VertreterInnen der Fachgruppe Medienökonomie in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) den Workshop „Politische Ökonomie der Medien“ organisiert, der am 1. und 2. Juli im Senatssitzungssaal der Universität stattfindet.

Dass der Workshop an die Universität Salzburg geholt werden konnte, ist ein Erfolg der Abteilung für Medienökonomie, die sich seit ihrer Gründung Anfang der 1990er Jahre kritisch mit den Auswirkungen von Wirtschaft und Politik auf die Medien beschäftigt. Knoche betont dazu: Wir erwarten uns, dass in den Diskussionen ein neues medienökonomisches Paradigma als Erklärungs- und Prognoseansatz für Kommunikationsprozesse sowie für die Entwicklung von Kommunikations- bzw. Mediensystemen gefunden wird.

Im Zentrum der Gespräche, an denen Wissenschafterin aus dem ganzen deutschsprachigen Raum teilnehmen steht dabei die österreichische und deutsche Medienwirtschaft und –politik im europäischen und weltweiten Kontext. Doch was kann Medienpolitik angesichts der in den letzten beiden Dekaden immer schneller ablaufenden Ökonomisierung des Informations-, Kommunikations- und Mediensektors leisten? Knoche spricht von dringend notwendigen neuen Regeln für die zunehmend „konzentierten“ medialen Märkte. Wie er betont, kann man heute nicht mehr über Macht, Herrschaft, Ideologie und Bewusstsein sprechen, ohne die Medien dabei zu berücksichtigen. Mehr dazu ist bei seinem Referat Freitag nachmittag zu hören.

Mit der Macht der Medien und ihren Verlockungen werden sich auch Andrea Grisold, Wien, und Werner A. Meier, Zürich, befassen.  Elisabeth Klaus und Martina Thiele, beide Universität Salzburg, wollen die Spannungsfelder zwischen Politischer Ökonomie der Medien und Cultural Studies aufzeigen. Siegbert Messmer, München, stellt die Frage, was die Digitalisierung für die Programmvielfalt und die institutionelle Struktur in Fernsehsystemen bedeutet.

Dass der Workshop an die Universität Salzburg geholt werden konnte, ist ein Erfolg der Abteilung für Medienökonomie, die sich seit ihrer Gründung Anfang der 1990er Jahre kritisch mit den Auswirkungen von Wirtschaft und Politik auf die Medien beschäftigt. Knoche betont dazu: Wir erwarten uns, dass in den Diskussionen ein neues medienökonomisches Paradigma als Erklärungs- und Prognoseansatz für Kommunikationsprozesse sowie für die Entwicklung von Kommunikations- bzw. Mediensystemen gefunden wird.

 

Kontakt:

 

Internet: http://www.kowi.sbg.ac.at/medienoekonomie

und die institutionelle Struktur in Fernsehsystemen bedeutet.

21.06.2005

Gute Beziehungen pflegen

Kommenden Freitag, den 24. Juni, lädt der Alumni-Club Universität Salzburg zum diesjährigen Treffen für Absolventinnen und Absolventen.

Das Treffen für Absolventinnen und Absolventen der Universität Salzburg steht heuer unter dem Motto „Prominente AbsolventInnen im Gespräch“. Hannes Eichmann vom ORF Salzburg plaudert mit bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Medien und Wirtschaft über ihre Karriere und Erinnerungen an das Studium. Bei feinem Buffet und gutem Wein können alle Alumnae und Alumni das elegante Ambiente des neuen Aula – Foyers genießen sowie Studienkollegen und Professoren treffen.Um verbindliche Anmeldung an:bis Mittwoch, 22. Juni wird gebeten. Alumni Fest 2005 Große Universitätsaula (Eingang: Furtwängler Park) Freitag, 24. Juni 2005 Ab 19.00 Uhr: Begrüßungsdrink 20.00: Eröffnung Im Anschluss: Kulinarisches und Musik im neuen Foyer (Unkostenbeitrag 10,- Euro)

20.06.2005

Absolventen spenden für Universitätsaula

Großzügig folgten Absolventinnen und Absolventen dem Spendenaufruf des Alumni Clubs Universität Salzburg zugunsten der Großen Universitätsaula. Beim Sponsorenempfang überreichte Wüstenrotdirektor Konsul Dr. Rudolf Aichinger einen Scheck in Höhe von 10.000,- Euro an die Aula-Organisatorin Dr. Elisabeth Werner. Mit dieser Spende konnte der Erlös verdreifacht werden. 

alumni-spon2kopie_ico[6893][1].jpgv.l.n.r.: Dr. Elisabeth Werner, Dr. Josef Leyrer (Alumni Club) und Konsul Dr. Rudolf Aichinger

  

Quelle: Universität Salzburg/Gap

20.06.2005

Trophées du Libre für GeoGebra

Leichter Mathematik lernen mit Unterrichtssoftware aus der Universität Salzburg

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Wahrscheinlich sind es aber nicht die vielen Auszeichnungen, die bewirkten, dass GeoGebra heute international anerkannt ist und viel genützt wird. Ein wichtiger Grund ist, dass Hohenwarter seine Publikationen kostenlos ins Netz (www.geogebra.at) stellte und so ein großes Gesprächs- und Nutzerforum entstehen konnte. Allein im Mai 2005  wurden 25.000 Besucher gezählt. Die Software steht inzwischen in 12 Sprachen zur Verfügung, unter anderem auf Chinesisch, Kroatisch, Ungarisch, Italienisch, Brasilianisch-Portugiesisch, Spanisch und Catalonisch. An der Übersetzung ins serbische, russische und Holländische wird derzeit gearbeitet, wie bisher kostenlos von Wissenschaftlern oder Lehrern, die GeoGebra in ihren Ländern einsetzen wollen.

Markus Hohenwarter punktet für die Universität Salzburg mit anwendungsorientierten Innovationen (Foto: privat)

Ob Darstelllung eines Kegelschnittes oder Lösung einer Gleichung: mit GeoGebra lernen SchülerInnen aus ganz Europa heute auf neue – dynamische – Art Mathematik. Entwickelt wurde die kostenlose Unterrichtssoftware am Fachbereich für Fachdidaktik und LehrerInnenbildung der Universität Salzburg. Wie ihr Schöpfer Markus Hohenwarter dazu betont, ist GeoGebra ein Werkzeug, um in der Schule oder auch „auf eigene Faust“ daheim die Welt der GEOmetrie und AlGEBRA zu entdecken.Internationale Aufmerksamkeit lenkte Markus Hohenwarter bereits 2002 auf sich als er als einziger Österreicher in Ronneby, Schweden, den renommierten European Academic Software Award in der Kategorie Mathematik erhielt. Seither „regnet“ es Auszeichnungen für GeoGebra, so berichtet Karl Fuchs, Mathematik- und Informatik-Didaktiker an der Universität Salzburg, der gegenwärtig Hohenwarters Doktorarbeit betreut. So gab es im Mai  den österreichischen Bildungssoftware Preis

Kontakt:  

Internet: www.geogebra.at

17.06.2005

Woran glaubt, wer nicht glaubt?

Die Theologisch-Katholische Fakultät der Universität Salzburg lädt zu einem Diskussionsabend über Gott und die Welt

Politikwissenschaftlerin und Agnostikerin Sonja Puntscher-Riekmann spricht mit dem Philosophen und Katholiken Clemens Sedmak über Religion und Glauben. „Wie geht ein religiöser Mensch mit Zweifeln um? Wie gründet sich die Ethik eines Menschen, der nicht glaubt? Woran zweifelt, wer glaubt? Woran glaubt, wer nicht glaubt?Sowohl die Agnostikerin, die auf keine religiöse Position festgelegt ist, als auch der Katholik mit seinen festen religiösen Überzeugungen, haben Fragen und sind Suchende. In einem offenen Diskurs werden die Fragen über das Suchen und den Glauben erörtert. Durch den Abend führt Dr. Josef Mautner. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Sie sind herzlich eingeladen.Woran glaubt, wer nicht glaubt?Zeit: Mittwoch, 22. Juni 2005, 19.00 Uhr,Ort: HS 101, Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg

 

17.06.2005

Wenn einzelne PCs nicht reichen – Austrian Grid nutzen

Computerwissenschafter der Universität Salzburg mit drei Projekten dabei

Wenn in Österreich Mediziner Operationen oder Meteorologen Klimaänderungen mittels Computer simulieren wollen, dann reicht meist die Rechenleistung einzelner PCs nicht aus. Für diese Fälle gibt es jetzt Austrian Grid. Dieses Computer-Netzwerk bestehend aus etlichen Großrechnern, die über ganz Österreich verteilt sind, inklusive drei neu installierte SGI Altix Systeme in Linz, Salzburg und Innsbruck mit 96 leistungsstarken Intel-Prozessoren wurde erst kürzlich mit Unterstützung des Bildungsministeriums von den Universitäten Linz, Innsbruck, Graz, Salzburg und Wien, der TU Wien, den Medizinischen Universitäten Wien und Innsbruck, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der HITT Health Information Technology Tirol sowie dem Umweltbundesamt  ins Leben gerufen. Mit dem Austrian Grid verfügt nun auch Österreich über ein leistungsstarkes Grid Computing System, das so wie eine Steckdose den Zugang zum Stromnetz (englisch „power grid“) und damit zur Energieversorgung ermöglicht, den heimischen Forschern Zugriff auf immense Rechenleistung und riesige Datenspeicherkapazität bietet. Das ist eine große Chance auch für die Universität Salzburg und weitere Einrichtung der Salzburger Forschung und Wirtschaft, betont Peter Zinterhof, Leiter des Fachbereichs Scientific Computing. Die Universität Salzburg ist auch beim Austrian Grid Projekt vertreten, das das Grid System für die heimische Nutzung noch weiter optimiert, derzeit mit drei Teilprojekten. „Zum einen arbeiten wir an einer Art Suchmaschine, die es erlaubt, auch riesige Datensätze auf Grid vernetzten Rechnern effizient zu durchsuchen. Zum anderen soll durch optimierte Verschlüsselungsverfahren für Multimedia-Daten die Abhörsicherheit von Bild- und Videoübertragungen in Grid-Anwendungen sichergestellt werden“, so erläutert Rade Kutil vom Fachbereich Scientific Computing. Weiters ist man an der Uni Salzburg dabei, eine Anwendung zur Inhaltsberechnung hochdimensionaler mathematischer Funktionen in das Austrian Grid einzubinden. Zinterhof: „Es geht dabei um die Berechnung von Integralen, die bis zu 300 Variable enthalten und früher als unlösbar galten. Heute braucht man solche höchstdimensionale Integrale beispielsweise in der Finanzmathematik im Bereich Optionenhandel sowie für technische Berechnungen.“ Wichtige Einsatzgebiete des Austrian Grid sind auch die Astro- und Geophysik, weiters all jene Bereiche, wo für (künftige) Projekte, die von einzelnen Instituten alleine auch gar nicht zu finanzieren wären, riesige Datenmengen verarbeitet werden müssen. Nicht zuletzt dient das Netzwerk als Kontaktplattform für zukünftige Partner. Wesentlicher Vorteil des Grid Computings gegenüber bisherigen Lösungen ist dabei, dass durch Hinzufügen von zusätzlichen Knoten und Verbindungen die Leistungsfähigkeit auf relativ einfache Weise erhöht werden kann. Austrian Grid ist also so etwas wie ein Gitter oder Netz, an das beliebig viele Rechner verschiedener Leistung – alte PC´s, neue PC´s, Hochleistungsrechner – angeschlossen werden können. Praktisch bedeutet das, dass all diese Rechner je nach momentaner Verfügbarkeit mehr oder weniger spontan vernetzt sind und auf diese Weise – noch dazu kostengünstig – Riesenaufgaben lösen können. Kontakt: Infos: www.austriangrid.at

17.06.2005

StudentInnen produzieren das neue Fernsehmagazin „Plug In“

Ein neues Fernsehmagazin setzt universitäre Akzente in Salzburgs Fernsehlandschaft. StudentInnen der Kommunikationswissenschaft produzieren innerhalb ihres Studiums die Magazinsendung Plug In. Ausgestrahlt wird das Magazin auf Salzburg TV.

Moderatorin Mirjam Winter vor der NAWI in Freisaal/Salzburg<o:p></o:p>

 

Plug In berichtet über Ereignisse und Entwicklungen rund um die Universität Salzburg. Die Pilotsendung thematisiert den Wahlkampf der ÖH und zeigt eine Reportage über eine Berlin-Exkursion. Ein Kurzportrait über den Zellbiologen Nikolaus Bresgen ist ein Highlight der Sendung. Den Abschluss der halbstündigen Sendung bilden ironische Ausführungen über „Helden der Universität“. Das Besondere an Plug In ist für Moderatorin Mirjam Winter „der eigenwillige Blick der StudentInnen auf die Uni und ihr unbekümmerter Umgang mit den Fernsehbildern“.

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Moderatorin Mirjam Winter vor der NAWI in Freisaal/Salzburg<o:p></o:p>

Die Herausforderung liegt an der kreativen und experimentellen Bearbeitung von mitunter „trockenen“ Themen. Maria Thalwieser und Doris Wimmer schaffen es etwa in der Rubrik „Ein Begriff gut erklärt!“ den Vorgang der „Immatrikulation“ witzig und überzeugend darzulegen. Dass dabei vieles gelingt und manches daneben geht, liegt in der Natur des Experiments.  Einigen PlugIn RedakteurInnen fällt freilich die inhaltliche Umorientierung vom Vorgängerprojekt „Tsunami“ nicht so leicht. „Tsunami war ein Studenten- und Jugendmagazin mit boulevardhaften Zügen. Plug In hingegen ist ein Uni-Magazin“ meint der Leiter des Projektes Alois Pluschkowitz.  Produziert wird Plug In am AV-Studio der Kommunikationswissenschaft. Kameras und Schnittplätze werden mitunter bis an ihre Grenzen ausgereizt. „Angefangen vom Screen Design, über die Moderationsaufnahmen bis hin zum Schnitt machen wir hier alles eigenständig“ so Heimo Ptak, Studio-Tutor und Screen Designer von Plug In.

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 Praxisprojekte haben an der Kommunikationswissenschaft eine erfolgreiche Tradition. Neben Plug In wird hier seit 1994 das „Uni-Radio“ (in Kooperation mit dem ORF Landesstudio Salzburg) und seit kurzem die Sendung „Campus Radio“ (in Zusammenarbeit mit der Radiofabrik) produziert. Sie gelten als praxisbezogene Musterprojekte des Fachbereichs. PlugIn wird ab 21.Juni 2005 ab 21.20 auf Salzburg TV gesendet.Ab diesem Zeitpunkt ist die Sendung als Videostream auf www.unitv.org verfügbar. Kontakt:Dr. Alois PluschkowitzFB KommunikationswissenschaftRudolfskai 425020 Salzburg

 

16.06.2005

Musikhören hilft Parkinsonpatienten

Neue Studie zeigt: Sie können sich besser bewegen und haben weniger Angst

 

Den Untersuchungspersonen wurde zunächst in standardisierter Form –  CD über Kopfhörer – eine speziell ausgewählte stimulierende Trommelmusik und in weiteren Tests der Radetzky-Marsch vorgespielt. Unmittelbar danach wurde ihre Bewegungsfähigkeit untersucht. Ergebnis: Sie konnten jetzt mit ihren Händen gezielte Bewegungen messbar präziser als Parkinson-PatientInnen aus der Kontrollgruppe ausführen. Bisher war bekannt, dass Parkinson-Kranke sich unter Wirkung von rhythmischer Musik besser bewegen und sicherer gehen können. Jetzt konnten darüber hinaus auch sehr günstige Auswirkungen des Musikhörens auf die durch die Erkrankung deutlich eingeschränkten feinmotorischen Fähigkeiten von Parkinson-PatientInnen nachgewiesen werden.

Gezieltes Musikhören kann Parkinsonpatienten das Leben leichter machen. Sie können sich unmittelbar danach harmonischer und ökonomischer bewegen. Das zeigte jetzt eine neue Studie, die von dem Humanbiologen Günther Bernatzky und von Patrick Bernatzky, Absolvent in Sportwissenschaften, die in der Arbeitsgruppe für Neurodynamics und Neurosignalling an der Universität Salzburg zusammenarbeiten, an der  Christian-Doppler-Klinik Salzburg durchgeführt wurde. Sie kooperierten dabei mit einem Team unter Leitung des Neurologen Gunter Ladurner.

Den Untersuchungspersonen wurde zunächst in standardisierter Form –  CD über Kopfhörer – eine speziell ausgewählte stimulierende Trommelmusik und in weiteren Tests der Radetzky-Marsch vorgespielt. Unmittelbar danach wurde ihre Bewegungsfähigkeit untersucht. Ergebnis: Sie konnten jetzt mit ihren Händen gezielte Bewegungen messbar präziser als Parkinson-PatientInnen aus der Kontrollgruppe ausführen. Bisher war bekannt, dass Parkinson-Kranke sich unter Wirkung von rhythmischer Musik besser bewegen und sicherer gehen können. Jetzt konnten darüber hinaus auch sehr günstige Auswirkungen des Musikhörens auf die durch die Erkrankung deutlich eingeschränkten feinmotorischen Fähigkeiten von Parkinson-PatientInnen nachgewiesen werden.

Die Studie, die bereits in der internationalen Fachzeitschrift „Neuroscience letters“ publiziert wurde, macht weiters deutlich, dass die Kranken in der Folge weniger Angst und Depressionssymptome haben. Ihre Lebensqualität steigt. Begründen lässt sich diese Wirkung damit, dass durch das Musikhören bestimmte Gehirnareale besser durchblutet werden. Parkinson ist eine der häufigsten chronisch degenerativen Erkrankungen alternder Menschen und bringt für diese selbst große Belastungen mit sich, weshalb sie auch viel Unterstützung durch ihr Umfeld brauchen. Die Ergebnisse des  Salzburger Forschungsprojektes, das unter anderem vom Fonds „Gesundes Österreich“ (Nr. 465/1/271) gefördert wurde, bieten nun Hilfe zur Selbsthilfe. „Jetzt zeigte sich“, so Günther Bernatzky, „dass sich die PatientInnen mit einer unterstützenden Musiktherapie nicht nur – zumindest kurzfristig – besser bewegen können, sondern auch rundum wohler fühlen. Wesentlich für die bessere Lebensqualität der Kranken ist dabei, dass sie erleben, dass sie selbst etwas zur Verbesserung ihres Zustands beitragen können. 

Professor Günter Ladurner betont dazu: „Die Studie macht deutlich, dass moderne Therapiemethoden sich nicht nur auf die rein medikamentöse Therapie allein beziehen dürfen, sondern dass auch verschiedene bereits bewiesene Komplementärmethoden verwendet werden sollen.“

Um Musik bei Parkinson noch gezielter einsetzen zu können, sind weitere Untersuchungen notwendig, so die Autoren. Dabei soll vor allem die längerfristige Wirkung von regelmäßigem Hören standardisierter Musik im Alltag auf Parkinson-PatientInnen studiert werden.

 Kontakt:

15.06.2005

Universität Salzburg: Gerüstet für die Zukunft

Der Universitätsrat der Universität Salzburg unter dem Vorsitz von Diplomingenieur Otto Zich verabschiedet den vom Rektorat im Frühjahr dieses Jahres vorgelegten Entwicklungsplan.

Besondere Prioritäten erhalten darin die Forschungsbereiche Biowissenschaften und Gesundheit, Sport- und Bewegungswissenschaften sowie Recht und Wirtschaft. Darüber hinaus sollen neue Akzente zum Thema Europa und Europäische Integration gesetzt werden. Der Universitätsrat hebt besonders die im Entwicklungsplan genannten strategischen Ziele, wie eine ausgewiesene hohe Qualität in der Forschung hervor. Die Universität bekennt sich auch zu einer qualitativ hochwertigen Ausbildung für möglichst viele Studierende und will als wichtiger Wirtschaftsfaktor in Stadt und Land Salzburg in die Zukunft investieren. „Wir haben in den vergangenen Jahren wichtige Maßnahmen durchgeführt, die diesen Prozess eingeleitet haben“, erläutert Rektor Heinrich Schmidinger die Entstehung des Entwicklungsplanes für die Universität. So seien etwa die Profilbildung mit der Schwerpunktsetzung, die Evaluierung aller Fakultäten oder der Abschluss von Zielvereinbarungen mit allen Fachbereichen und Serviceeinrichtungen integrative Bestandteile des Entwicklungsplanes. Rückfragen: Vizerektorin für Internationale Beziehungen und Kommunikation, Univ. Prof. Dr. Sonja Puntscher-Riekmann, Tel. 0662/8044 – 2440Vizerektor für Lehre, Ao. Univ. Prof. Dr. Rudolf Mosler 0662/8044-2420

Quelle: Universität Salzburg/Steinmaurer

 

15.06.2005

„Feuervogel“ in Berlin ausgezeichnet

Comenius-Preis für Lehrfilme aus der Universität Salzburg

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Feuervogel: Lava fließt ins Meer

Feuervogel: Lava fließt ins Meer

 

Glühende Lavaströme und brodelnde Schlammlöcher, Schwefelkristalle und Geysire hat Franz Herzog,  Mediendidaktiker und Filmemacher an der Universität Salzburg, mit seiner Kamera eingefangen. Gemeinsam mit Studierenden gestaltete er daraus das Video „Feuervogel“.  Zusammen mit dem Video „Inseln im Eis: Franz-Joseph-Land“ entstand die Doppel-DVD „Feuer und Eis“, für die Herzog am 16. Juni in Berlin die Comenius-Medaille für herausragende didaktische Multimedia-Produktionen der Gesellschaft für Pädagogik und Information entgegennimmt. 

„Feuer und Eis“ ist eines von zahlreichen Medienprodukten, die bisher am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften bzw. am Interfakultären Fachbereich Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik, LehrerInnenbildung entstanden sind.  Ziel der CDs, Online-Berichte und Filme ist es, vor allem jungen Menschen Themen der Umweltbildung nahe zubringen. In der DVD-Reihe zu  „Natur und Ästhetik“ geht es vor allem darum, die Schönheit der Natur zu vermitteln.

Der Film „Feuervogel“ ist unterlegt mit Igor Stravinskijs gleichnamiger Musik. Laut Jury-Urteil für die Comenius-Medaille heben sich „Bilder und Musik gegenseitig auf eine neue Ebene, indem sie Gefühle und Fantasie beflügeln.“ Diesen seit langem bekannten Wirkzusammenhang nützt Herzog auch im zweiten Film. Wie er sagt, „führen uns die  – teilweise in jahrelanger Arbeit aufgenommenen – Feuer- und Eisbilder die Natur und ihre Erscheinungen vor Augen, während die Musik dieses Konstrukt von Welt tief in unserer Gefühlswelt verankert“. „Feuer und Eis“ wird so wie die anderen DVDs der Reihe „Natur und Ästhetik“ bereits erfolgreich im Schulunterricht, in der universitären Lehre und der Erwachsenenbildung eingesetzt.

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Inseln im Eis: Eisberg bei Franz-Josefs-Land

herzog,franz,didkaktik,film0605_ico[6871][3].jpgFilmemacher Franz Herzog in Berlin ausgezeichnet

Bildnachweis: Franz Herzog

Kontakt:  

Internet: http://www.gpi-online.de/front_content.php?idcat=1275

 

14.06.2005

20 Jahren Polleninformationsdienst im Bundesland Salzburg

Am Samstag, dem 11. Juni 2004 findet an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg das Symposion „Pollen & Gesundheit“ statt

Seit 20 Jahren betreibt Dr. Hanna Schantl vom Fachbereich für Organismische Biologie der Universität Salzburg den vom Land Salzburg 1985 eingerichteten Pollenwarndienst. Etwa 20% der Kinder und Jugendlichen sowie der Erwachsenen in Salzburg haben einen Heuschnupfen, eine Allergie des gesamten Körpers. Häufigste Auslöser sind Pollen von Birke, Gräser (Roggen), Beifuss, Spitzwegerich und Ragweed. Wöchentlich wertet Schantl die Daten der im Land Salzburg verteilten Pollenfallen (Messstellen) aus und gibt die Ergebnisse als Polleninformation heraus. Die aktuelle Pollenwarninformation kann über das Telefon oder im Internet abgerufen werden.Schantl berät aber auch individuell. „Wer seinen Urlaub nach dem Pollenflug ausrichten will, dem kann ich gerne Tipps geben“, bietet sie an. Allergikern, die noch nicht genau über ihre Art der Allergie Bescheid wissen, rät die Expertin ganz allgemein einen Beschwerdekalender zu führen, also festzuhalten, wann die Belastung besonders schlimm ist. Auf Grund dieses Kalenders kann die Ursache der Erkrankung oft besser festgestellt werden, als durch einen Allergietext. Mit Hilfe des Pollenwarndienstes werden im Sinne eines umfassenden Vorwarnsystems Naturwissenschaft, Landessanitätsdirektion und die Landeskliniken Salzburg  im besonderen die Dermatologie, Kinder- und Jugendheilkunde sowie die Lungen-Abteilung und niedergelassene Ärzte  optimal vernetzt. . PollenwarndienstTonbanddienst in den Monaten März bis September unter der Kurzwahlnummer: 0662/1529Für den Pinzgau: 06542/777-2631ORF TeletextSeite 646www.sbg.ac.at/botAuskünfte:Symposion „Pollen & Gesundheit“Zeit: Samstag, den 11. Juni 2005, 9.00-13.00 Uhr Ort: Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg, Hellbrunnerstraße 34, Hörsaal 403 (Grüner Hörsaal)Programm:9.00 UhrBegrüßung: Univ.-Prof. Dr. Alois LametschwandtnerEröffnung: Landessanitätsdirektor Hofrat Dr. med. Christoph KönigModeration Dr. med. Gerd Oberfeld 9.10 UhrPollenflug in Salzburg: Dr. Hanna Schantl9.30 UhrÄnderungen im Pollengehalt der Luft in Europa in den letzten 30 Jahren:Univ.-Prof. Dr. Siegfried Jäger10.00 UhrPollenflug und Klimaerwärmung: Univ.Prof. Dr. Sigmar Bortenschlager10.30 UhrKaffeepause11.00 UhrImpfstoffe gegen Pollenallergien: Univ.-Prof. Dr. Josef Thalhamer11.30 UhrAusgewählte klinische Aspekte der Pollinose:Dr. med. Martina Degeneve12.00 UhrDie Atemwege und das Pollenparadoxon:Prim. Dr. med. Herwig SchinkoAnmeldung:

 

14.06.2005

Mittelalterfest an der Universität Salzburg

Zum Eröffnungsfest mit Musik, Literatur und Informationen aus dem und über das Mittelalter lädt das Interdisziplinäre Zentrum für Mittelalter-Studien an der Universität Salzburg (IZMS) am Donnerstag, 16. Juni, 19 Uhr, in die Max-Gandolph-Bibliothek.

Altes Forschungsthema – neues interdisziplinäres Zentrum Zwar sind Forschung und Lehre zum Mittelalter an der Uni Salzburg schon lange ein Thema. Dies zeigt sich in zahlreichen Publikationen und den alljährlichen interdisziplinären Mittelalter-Ringvorlesungen. Das neue IZMS jedoch entspricht zum einen der neuen Universitätsverfassung, zum anderen auch einem internationalen Trend. Diesem zufolge entstehen nicht nur in Europa, sondern auch in den USA derzeit neue Mittelalterzentren, an welchen sich VertreterInnen verschiedener Disziplinen mit historischen, sozialen und kulturellen Phänomenen des europäischen Mittelalters befassen. Diese Zentren pflegen ihrerseits enge Kontakte miteinander. So kooperieren MediävistInnen an der Uni Salzburg unter anderem mit KollegInnen an der University of Western Michigan, Kalamazoo/USA und Leeds/Großbritannien. Besonders eng ist die Zusammenarbeit des IZMS mit dem Mittelalterzentrum der Universität Bamberg, wo Ingrid Bennewitz deutsche Literatur des Mittelalters lehrt. Bennewitz hat sich in Salzburg habilitiert und wurde dann nach Bamberg berufen.Mittelalterforschung im 21. JahrhundertDoch woher kommt eigentlich das große wissenschaftliche Interesse für das Mittelalter im 21. Jahrhundert? „Wir kommen immer mehr darauf, dass das Mittelalter keineswegs ‚finster’ war, sondern einen spannenden Sonderweg in der Entwicklung Europas darstellt“, so der Germanist und IZMS-Leiter Ulrich Müller. „Dazu kommt, dass das Mittelalter in der Populärkultur seit Jahrzehnten ‚in’ ist. Und schließlich ist ein Land, das sich in der Forschung nicht mehr mit seiner Vergangenheit befasst, davon bedroht, seine Identität und damit seine Zukunft zu verlieren“. Interdisziplinäre Mittelalterforschung ist also auch im 21. Jahrhundert eine wichtige Aufgabe der Universitäten. Beim IZMS-Eröffnungsfest kann man mehr darüber erfahren, mit welchen Methoden in Salzburg heute an welchen Mittelalterthemen geforscht wird. Eines davon – wieder hochaktuell – ist die Frage nach den Beziehungen von Islam und Christentum im Mittelalter. Der Historiker Heinz Dopsch, Salzburg, informiert über Ziele, Forschungs- und Lehrschwerpunkte heutiger universitärer Mittelalterzentren, Ingrid Bennewitz über die Kooperation Salzburg-Bamberg. Die AutorInnen Elisabeth Blum und Peter Blaikner lesen aus ihren literarischen Werken zum Mittelalter. Thomas Schallaböck von der Gruppe „Dulamans Vröidenton“ und Blaikner singen und spielen Mittelalterliches. Nicht zuletzt gibt es auch noch Finger-Food, zubereitet nach mittelalterlichen Rezepten. Die prachtvollen Initialen stammen aus mittelalterlichen Handschriften aus der Universitätsbibliothek SalzburgBildnachweis: UB/IZMSKontakt:Ort und Zeit des Eröffnungsfestes:Max-Gandolph-Bibliothek, Residenzplatz 9, Eingang über Kapitelgasse! Donnerstag, 16. Juni, 19.00 Uhr.

Quelle: Universität Salzburg/HG

Ort und Zeit des Eröffnungsfestes:Max-Gandolph-Bibliothek, Residenzplatz 9,

14.06.2005

81 Absolventinnen und 30 Absolventen feiern ihren Abschluss

Universität Salzburg: Promotionen und Sponsionen – 14. und 15. Juni

 

Beim Termin am 5. und 6. Juli kommen voraussichtlich insgesamt noch einmal über 100 AbsolventInnen dazu, so dass man von einem „output“  der Universität Salzburg von deutlich über 700 AkademikerInnen im Laufe dieses Studienjahres sprechen kann.

111 AbsolventInnen der Universität Salzburg feiern heute und morgen ihre Promotion oder Sponsion.  Insgesamt beträgt das Verhältnis diesmal 81 Frauen gegenüber 30 Männern. Auch bei den naturwissenschaftlichen Studienrichtungen ist die Zahl der Absolventinnen bei den Juniterminen fast doppelt so groß als die der Absolventen. Mit Veronika Sander promoviert diesmal auch eine Doktorin der Naturwissenschaften.

Einschließlich der Promotionen und Sponsionen heute und morgen feierten im Studienjahr 2004/05 an der Universität Salzburg bisher nicht ganz 600 AbsolventInnen ihren Abschluss. Rund zwei Drittel davon sind Frauen. Das gilt übrigens auch für die AbsolventInnen von Studien an der Naturwissenschaftlichen Fakultät.  

Beim Termin am 5. und 6. Juli kommen voraussichtlich insgesamt noch einmal über 100 AbsolventInnen dazu, so dass man von einem „output“  der Universität Salzburg von deutlich über 700 AkademikerInnen im Laufe dieses Studienjahres sprechen kann.

Auch die Promotions- und Sponsionstermine für das Wintersemester 2005/06 stehen bereits fest. So finden am 11. und 12. Oktober, 16. November und 14. Dezember 2005 sowie am 18. Jänner und 8. Februar 2006. 

 

Dienstag, 14. Juni

Theologische Fakultät:

Promotion zum Dr.theol.:  Mag.theol. Anna Grabner, Helmut Vordermayer, Starnberg.

Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät:  

Sponsion zum Mag.phil.: Michael Borzaga, Gabriele Braz, Caterina Gabrielli, Matthias Gruber, Gabrielle Habring-Enko,  Eva Kraft, Andrea Niederfriniger, Christa Samwald, Martina Trummer und Brigitte Weigl, alle Salzburg, weiters Andrea Aglassinger, Hallein, Barbara Asen, Köstendorf, Ulrike Böhm-Singer, Hallein-Rehhof, Angelika Bukovski, Anif, Cornelia Gstöttinger, Gmunden, Simone Pirchl, Bad Gastein, Catherine Schweiger und Paul Stütz, beide Linz, Eva Singer, Wels, Johanna Weber, Glasenbach, Astrid Zwicker, Bad Hofgastein.

Sponsion zum Mag.komm.: Bakk.Komm. Sonja Kaserer, Salzburg, Magdalena Mitterhofer, Haid, Katharina Zierl, Schwoich.

Bakkalaureus: Klaus Pfeifer, Salzburg.

Promotion zum Dr.phil.:  Mag.phil. Edith Glatz, Altenmarkt, Mag.phil. Heinz Niederleitner, Traun.

 

Interfakultärer Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaft

 

Sponsion zum Mag.phil.: Barbara Gschwendtner, Werfenweng.   

Sponsion zum Mag.rer.nat.: Michaela Holler, Böckstein, Mag.rer.nat. Ulrike Lechner, Berndorf.

 

Naturwissenschaftliche Fakultät

 

Sponsion zum Mag.phil. : Jörg Sommerfeld und Lucie Zaruba, beide Salzburg, Sarah Backmund, St. Michael, Yvonne Donabauer, Bad Ischl.

Sponsion zum Mag.biol.: Beata Sacha und Gerald Wirnsberger, beide Salzburg, Doris Schmid, Hallein.

Sponsion zum Mag.rer.nat.:  Nicola Fagerer und Michael Werndl, beide Salzburg, Brigitte Fiedler, Ansfelden, Simone Lahner, Linz, Gundula Schindlegger, Bad-Hofgastein, Martina Winkler-Maier, Thalgau. 

Sponsion zum Dipl.-Ing. :  Johann Grünwald und Georg Hiebl, beide Salzburg, Thomas Aschauer, Pischelsdorf.

Promotion zum Dr.rer.Nat.: Mag.rer.nat. Stefan Lang und Veronika Sander, beide Salzburg, Gino Heeren, Wuustwezel, Belgien, Mag.rer.nat. Peter Schneider, Oberhofen. 

Promotion zum Dr.techn.: Dipl. Ing. Karl-Heinz Weidmann, Feldkirch.

 

 

Mittwoch 15. Juni

Rechtswissenschaftliche Fakultät:

Sponsion zum Mag.iur.: Christian Bonimaier und Cornelia Bonimaier, beide Leogang, Andrea Herzog, Gmunden, Veronika Huber, Pöndorf, Simon Mayr, Henndorf, Erik Paul Peer, Strobl, Nina Rossin, Salzburg, Sonja Schnitzhofer, Braunau, Harald Steindl, Gartenau, Thomas Tod, St. Georgen, Birgit Trunkenpolz, Schleissheim.

Promotion zum Dr. iur. :  Mag. jur. Marco Cardona und Mag. jur. Martina Hemala, beide Salzburg, Mag.jur. Christian Andorfer, Ried im Innkreis, Mag.jur. Romana Brunauer, Puch, Nicola Esser, München, Mag. Barbara Gmeiner, Hofkirchen, Mag. jur. Beatrix Jerney, Grafenstein.

 

Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät:  

 

Sponsion zum Mag.phil.: Stephanie Annies, Mirjam Högl, Johanna Jakob, Evelyn Mayr, Johanna Niederkofler, Anita Pleschko, Iris Radler, Harald Schamberger, Maria Schimpl, Franz Unterholzner, Wolfgang Würtz, alle Salzburg, weiters Gabriele Eder, Gmunden, Ulrike Felber, Graz, Mag. jur. Alexandra Hametner, Asten, Petra Hinterholzer-Leinhofer, Wals, Julia Klimstein, Monsee, Ilse Lanz, Pinsdorf, Barbara-Anna Leingartner, St. Johann/Walde,  Harald Löberbauer, Vöcklabruck,  Eike Rux, Adnet, Christine Steger, Hallwang, Karin Winkler, Seekirchen, Daniela Wörndl, Thalgau.

Sponsion zum Mag.komm.: Gabriele Wind, Unternberg.

Promotion zum Dr.phil. Mag.phil. Martina Alge, Salzburg, Mag. Josef Ammerstorfer, Leonding.

Interfakultärer Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaft

Sponsion zum Mag.rer.nat.:  Indira Hrapovic, Vöcklabruck,  Mag.Dr. Katja Zierlinger, Neukirchen. 

Naturwissenschaftliche Fakultät

Sponsion zum Mag.phil. : Renate Gusner-Pfeiffer, Bernadette Wiesbauer und Julia Wild, alle Salzburg, weiters Melanie Krebs, Frankenmarkt.

Sponsion zum Mag.rer.nat.:  Matthias Florian, Salzburg, Bernadette Linsinger, St. Veit, Andreas Millinger und Daniela Sinz, beide Krumbach, Nina Svoboda, Kronstorf. 

Sponsion zum Dipl.-Ing. :  Andrea Röck, Salzburg.   

Promotion zum Dr.techn. :  Dipl. Ing. Bernhard Hechenleitner, Bad Häring. 

 

13.06.2005

Studierende treffen NobelpreisträgerInnen

Der Gewinn ist groß, sagen Zwei von der Uni Salzburg, die dabei waren

Hatim Fakir in Lindau, Foto: privat

Beim Jubiläumstreffen „25 Jahre Alternativer Nobelpreis“ hatten dieser Tage viele Menschen in Salzburg die Chance mit NobelpreisträgerInnen zusammen zu treffen. Auch Studierende der Universität Salzburg können in Lehrveranstaltungen und bei der Podiumsdiskussion am Freitag in der Max Gandolph Bibliothek mit einigen ins Gespräch kommen. Der Gewinn für die Studierenden ist in jedem Fall groß. Das bestätigen Zwei von der Uni Salzburg, die bei anderen Treffen dieser Art dabei waren.

„Ich durfte 2003 als Studentin zum alljährlichen Nobelpreisträgertreffen nach Lindau an Bodensee fahren“, erzählt Melanie Stefan, Diplomandin in Genetik und Molekularer Biologie an der Universität Salzburg. „In Lindau lernte ich Christiane Nüsslein-Vollhard kennen.“ Stefan hatte Glück, denn die Medizin-Nobelpreisträgerin 1995 nimmt die Förderung junger WissenschafterInnen sehr ernst. Die Biologiestudentin, die gerade ihren Abschluss an der Universität Salzburg macht, konnte als Folge des Zusammentreffens in Lindau bei Nüsslein-Vollhard in Tübingen ihre Diplomarbeit schreiben. Es geht dabei um Gene, die für das Wachstum der Haut bei Zebrafischen zuständig sind. „Funktionieren diese Gene nicht, können sich Blasen, Schuppen oder krebsartigen Wucherungen bilden“, so die Autorin. „Weil der Zebrafisch ein wichtiger Modellorganismus ist, kann man von ihm auch auf ähnliche biologische Vorgänge bei allen Wirbeltieren bis hin zum Menschen schließen“.

Hatim Fakir, der 2004 als Postdoc am Treffen der Physik-Nobelpreisträger in Lindau teilnahm, ist an der Universität Salzburg Projektmitarbeiter an der Abteilung für Physik und Biophysik (Fachbereich für Molekulare Biologie). „Mir wurde wieder die Bedeutung von interdisziplinären Ansätzen für Wissenschaft und Forschung vor Augen geführt“, sagt der aus Marokko stammende Physiker. „Ich bekam Einblick in die neuesten Forschungsdisziplinen und neue wissenschaftliche Inspirationen“ sagt Fakir, der sich an der Universität Salzburg die Wirkung kleiner Dosen ionisierender Strahlung untersucht. Mit Hilfe mathematischer Modelle und von Computersimulationen untersucht er die wie sich die Strahlungsenergie aus Radonfolgeprodukten, die mit der Luft eingeatmet wurden, in der Lunge verteilt. Vorgeschlagen für die Teilnahme am Treffen in Lindau wurde er ebenso wie Melanie Stefan von Helmut Schöllnberger, der selbst an der Universität Salzburg bei einem „Low Dose“-Forschungsprojekt von Werner Hofmann mitwirkt.   Beim diesjährigen 55. Treffen in Lindau vom 26. Juni bis 1. Juli, zu dem etwa 40 NobelpreisträgerInnen und wieder rund 500 ausgezeichnete Studierende und  Postdocs aus aller Welt kommen, wird die Uni Salzburg nicht vertreten sein. „Wir bemühen uns, dass das in Zukunft wieder möglich ist“, betont dazu Vizerektorin Sonja Puntscher-Riekmann, die an der Universität Salzburg den Bereich internationale Kontakte betreut. Damit auch österreichische Studierende regelmäßig die Chance bekommen, Nobelpreisträger zu treffen ist es notwendig, alljährlich ein entsprechendes Österreich weites Auswahlverfahren zu organisieren und finanzielle Unterstützung für die Teilnahme zur Verfügung zu stellen. Ein gemeinsames Vorgehen der Vizerektoren-Konferenz war geplant, wurde jedoch bisher nicht realisiert.

Salzburger Studentin Melanie Stefan traf Medizin-Nobelpreisträgerin Foto: privat

Kontakt:

Info: www.lindau-nobel.de.

 

aus aller Welt kommen, wird die Uni Salzburg nicht vertreten sein. „Wir bemühen uns, dass das in Zukunft wieder möglich ist“, betont dazu Vizerektorin Sonja Puntscher-Riekmann, die an der Universität Salzburg den Bereich internationale Kontakte betreut. Damit auch österreichische Studierende regelmäßig die Chance bekommen, Nobelpreisträger zu treffen