03.11.2008

20 Jahre Computerwissenschaften

120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft feierten im Techno-Z das 20jährige Bestehens des Fachbereichs

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v.l.n.r.: Fachbereichsleiter Peter Zinterhof, Dekan Georg Amthauer, Universitätsprofessor Christoph Kirsch, Landtagsabgeordnete Gudrun Mosler-Törnström und Bürgermeister Heinz Schaden.

Am Freitag, dem 24. Oktober fanden sich über 120 Gäste am Fachbereich Computerwissenschaften der Universität Salzburg am Techno-Z in Itzling ein, um gemeinsam das 20jährige Bestehen des Fachbereichs und des Informatikstudiums in Salzburg zu feiern.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit Grußworten aus Land und Stadt Salzburg. Landtagsabgeordnete Gudrun Mosler-Törnström und Bürgermeister Dr. Heinz Schaden richteten das Wort ans Publikum – und Vertretern der Industrie (Dr. Gerhard Heinrich von der Industriellenvereinigung) und der Universität (Senatsvorsitzender Prof. Dr. Johann Hagen, Dekan Prof. Dr. Georg Amthauer). Danach erfuhren die Gäste – Fachbereichsmitglieder, Studierende, Alumni und Kollegen aus anderen Universitätseinrichtungen Interessantes aus den Gründungsjahren, aus der Geschichte und über die in den letzten 20 Jahre am Erfolg des Fachbereichs Beteiligten.

Ein Einblick in die Forschungsarbeit am Fachbereich fand reges Interesse der Gäste, und ein Überblick über die verschiedenen Informatikstudien und -studienpläne zeugte von der Entwicklung der Lehre im Verlauf der Jahre. Fachbereichsleiter Universitätsprofessor Dr. Peter Zinterhof erläuterte in den „Perspektiven 2020“ die Pläne und Herausforderungen der Zukunft.

Im Anschluss kamen Alumni zu Wort, die aus ihren Erfahrungen in der Wirtschaft berichteten – und sämtlich die gute Ausbildung, die sie am Fachbereich erhielten, lobten. Eine Demonstration der Computational Systems Group um Prof. Kirsch zeigte, dass Informatik nicht nur am Computer, sondern auch in spannenden Hardwarekonstruktionen gelehrt werden kann – ein mittels RFID-Technik gesteuerter Mini-Hubschrauber dient dieser Gruppe als Testumgebung für ihr JAviator genanntes „fliegendes Softwarelabor“ – ein am Fachbereich entwickelter und gebauter Quadrotor-Helikopter, der im internationalen Vergleich bei Flugzeit und Nutzlast durchaus zur Weltspitze zu zählen ist.

Im Anschluss bewiesen die Gäste, dass die Informatiker sich auch auf das Feiern verstehen – selbstgebrautes Bier sowie ein ausgezeichnetes Buffet rundeten einen gelungenen Abend ab.