06.11.2008

Fulminanter Start von UNI:hautnah

Pünktlich um 9.00 Uhr strömten heute mehrere Schulklassen zu UNI:hautnah. Wissenschafter der Universität Salzburg präsentieren im EUROPARK ausgesuchte Projekte.

Die Universität im EUROPARK vom 6.  8. November 2008

Sehr beliebt ist auch das Computerspiel „Emotional Flowers“, bei dem die Spieler durch fröhliche oder traurige Gesichtsausdrücke Blumen zum Wachsen oder Welken bringen.

Videoclip: http://video.salzburg24.at/video/29044/wissenschaft-zum-angreifen 
Diese können durch das Mikroskop beobachtet werden. Außerdem wurde eifrig unter Anleitung an Spinnennetzen gebaut.

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Sehr beliebt ist auch das Computerspiel „Emotional Flowers“, bei dem die Spieler durch fröhliche oder traurige Gesichtsausdrücke Blumen zum Wachsen oder Welken bringen.

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Am Spezialfahrrad Snaix des Fachbereichs für Sportwissenschaften erprobten die Besucher außerdem ihre Rückenmuskulatur.

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Vizerektor Albert Duschl freute sich über den großen Andrang. „Wir gehen mit unseren Forschungsprojekten gezielt an die Öffentlichkeit, um zu zeigen, dass Wissenschaft schon lange nicht mehr im Elfenbeinturm stattfindet. Gerade für Schüler bietet diese Aktion eine tolle Möglichkeit Forschungsprojekte der Universität Salzburg kennen zu lernen und damit einen ersten Bezug zwischen Schule und Universität herzustellen“, so der Forschungsrektor.

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Dies und vieles andere mehr erleben die Besucher des EUROPARKS bis Samstag, den 8. November.

Kurzinfo:
UNI:hautnah 6.-8. November, EUROPARK
6. November 2008, 9.00 – 19.30 Uhr
7. November 2008, 9.00 – 21.00 Uhr
8. November 2008, 9.00 – 24.00 Uhr, ab 16.30-24.00 Uhr, Lange Nacht der Forschung, im: EUROPARK, Edmundsburg am Mönchsberg und in der Alten Residenz.„Uni-Route“: um 17.00 Uhr (Alte Residenz)
Weitere Informationen unter www.unihautnah.sbg.ac.at

UNI:hautnah 2008 im EUROPARK

Alle Projekte im Detail:

Dr. Jekyll verwandelt sich in Mr. Hyde, Frankenstein kreiert ein Monster und Alice im Wunderland wird einmal riesig groß und dann wieder winzig klein. Tiere mutieren zu Menschen und umgekehrt. Die Anglistin Sabine Coelsch-Foisner erzählt Wissenswertes aus der „Grusel-Abteilung“ der Literatur und die Besucher erleben Verwandlungen mit Zerrspiegeln, Kostümen und extrem großen und kleinen Möbeln.

Kinderquiz.Gesunde Haltung und/durch BewegungTesten und Trainieren.
Haltungsschäden, Rückenbeschwerden, Verspannungen das kennt fast jeder von uns. Sie entstehen beispielsweise durch regelmäßige Fehlhaltung oder einseitige Belastung der betroffenen Körperteile, weitere Faktoren sind natürlich Bewegungsmangel, Übergewicht und oftmals sitzende Tätigkeiten. Aber die gute Nachricht man kann was dagegen tun. Lassen Sie sich bei UNI:hautnah testen und beraten was Sie tun können um wieder aufrecht durchs Leben zu gehen.

Spinnen: Faszinierend und symphatisch.
Fast jeder fürchtet oder ekelt sich vor Spinnen. Bei UNI:hautnah wird Verständnis für diese Tiere geweckt. Biologen der Universität Salzburg zeigen das größte Spinnennetz der Welt, Spinnen zum Angreifen und kleine Spinnen unter dem Mikroskop. Bei mitgebrachten Tierchen kann eine Artenbestimmung durchgeführt werden. Nehmen Sie am Netzbau-Wettbewerb teil!

Besucher des EUROPARK als Filmproduzenten

Wie kommen die Lebensmittel zu uns?
Welchen Weg hat der Apfel, der gerade gekauft wurde, hinter sich? Das geographische Informationssystem zeigt Ihnen den Transportweg von Lebensmitteln. Es wird ersichtlich, wer das Produkt geliefert hat, wo es zwischengelagert wurde und in welches Geschäft es gelangt ist. Das Projekt ist eine Kooperation von SPAR und der Universität Salzburg unter der Leitung von Universitätsprofessor Andreas Koch.

Einzellige Zieralgen im Elektronenmikroskop.
Algenzellen sind durch ihre außergewöhnliche Form und ihr symmetrisches Zellmuster ideale Untersuchungsobjekte. Verschiedene Präparationsschritte wie Fixierung, Einbettung und Schneiden der Zellen in Ultradünnschnitte sind nötig, um die Zellen im Elektronenmikroskop zu untersuchen. Den Besuchern werden diese Schritte von den lebenden Algenzellen bis zum elektronenmikroskopischen Bild demonstriert. Schließlich kann jedermann die Einzeller im Lichtmikroskop bestaunen.

CSI EUROPARK? Passwort HautZutrittskontrolle UNI:hautnah erleben mit Hilfe der Handbiometrie.
Biometrische Zutrittsysteme verwenden beispielsweise Augen oder Fingerabdrücke als „Passwort“, um  Räume ohne Schlüssel oder Key-Cards zu öffnen. Universitäsprofessor Andreas Uhl und sein Forschungspartner Peter Wild haben ein Hand- und Fußbiometriesystem entwickelt, das verschiedene Eigenschaften der Hand und des Fußes kombiniert und somit eine hohe Genauigkeit erreicht. Wie das funktioniert werden die Wissenschafter an Passanten im Europark demonstrieren.

Saubere Energie dank der Sonne.
Universitätsprofessor Herbert Dittrich forscht an einer Weltneuheit: Der Mineraloge erprobt den Einsatz von Sulfosalzen in der Stromgewinnung aus Sonnenenergie (Photovoltaik). Diese Salze könnten die bisher verwendeten sehr teuren Silizium-Solarzellen ersetzen und die Kosten der Energiegewinnung wesentlich reduzieren. Im EUROPARK wird die Funktion der Sulfosalz-Dünnschichtsolarzelle vorgeführt. Die Besucher können auch selbst farbstoffsensible Solarzellen bauen und ihre Leistungskraft testen.

Projekte – Lange Nacht der Forschung (LNF). Altertumswissenschaften / Bibelwissenschaft & Kirchengeschichte

Volkskrankheit Allergie – Der perfekte Allergie-Impfstoff.
Besucher können sich selbst auf Allergien testen. Eine Ärztin erklärt dabei das Prinzip des Pricktests und kann auf Wunsch einige gängige Allergene am Unterarm testen. Wer möchte, kann sich einfach nur beraten lassen und erfahren, wie man eine Allergie entdeckt, was man dagegen tun kann und was man unter einer Hyposensibilisierungstherapie versteht. Am DNA-Labortisch können die Besucher versuchen, selbst eine DNA auf ein Elektrophorese-Gel aufzutragen. Außerdem wird das neue Verfahren der DNA-Impfung anhand von Spezialgeräten erklärt. (EUROPARK)

Den Pollen auf der Spur.
Pollen:hautnah – schauen Sie sich an, wie anhand einer spektroskopischen Methode (Ramanspektroskopie) Pollen aus verschiedenen Pflanzen unterschieden werden können. Damit lässt sich beispielsweise überprüfen, ob charakteristische Spuren (Pollen, Pilzsporen) aus der Umgebung eines Verbrechens mit Spuren übereinstimmen, die am Opfer selbst gefunden wurden. So bekommt man Hinweise für den Tatort. (EUROPARK)

Was macht das Protein in uns.
Die Wissenschafter erklären mit Hilfe einer multimedialen Präsentation die Funktionsweise von Proteinen im menschlichen Körper. Zur Aufklärung ihrer Baustruktur wird die Röntgenkristallographie verwendet. Das ist besonders bei Proteinen, die an der Entstehung von Krankheiten beteiligt sind, wichtig: Es werden detaillierte Aussagen über die Krankheitsursachen möglich und es können Methoden entwickelt werden, das Verhalten krankheitsrelevanter Proteine gezielt zu beeinflussen. (EUROPARK)

Der Botanische Garten.
Auch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens der Universität sind in der Langen Nacht der Forschung geöffnet. Der Botanische Garten wurde im Zuge des Neubaus der Naturwissenschaftlichen Fakultät in den Jahren 1984-1986 auf den Wiesengründen von Freisaal im Stadtteil Nonntal neu angelegt und verfügt über mehrere einzigartige Sammlungen, zum Beispiel außergewöhnliche Orchideen. Die Besucher können die bizarren Blüten winziger Orchideen bewundern und in die wissenschaftliche Erforschung dieser Gewächse eintauchen.

Das Römersteinprojekt – Alte ResidenzForschungskooperation Archäologie-Geologie in der Abguß-Sammlung.
Die Altertumswissenschaften der Universität Salzburg präsentieren in der Alten Residenz eine umfassende Sammlung von Abgüssen antiker Skulpturen. Im Ambiente der hellenistisch-griechischen und römerzeitlichen Statuen erwarten die Besucher Führungen durch die Sammlung sowie Vorführungen naturwissenschaftlicher Untersuchungen zu Römersteinen und die Präsentation von Bilddatenbanken über römische Bildkunst und Denkmäler in Salzburg. Diese Forschungsdokumentation gibt Auskunft über die Ergebnisse des interdisziplinären Projektes „Stein-Relief-Inschrift“.

European Union Studies; EdmundsburgWie entwickelt sich das europäische Gesellschafts- und Sozialmodell?
Das Salzburg Centre of European Union Studies wird bei der Langen Nacht der Forschung sowohl die Arbeit der einzelnen Cluster, wie auch das Doktorandenprogramm präsentieren. Im Zentrum steht dabei die Darstellung der interdisziplinären Herangehensweise an die zentrale Fragestellung des Zentrums um die Existenz und die Entwicklung eines europäischen Gesellschafts- und Sozialmodells. Die Besucher erwartet ein Europaquiz, Filmvorführungen, eine Lesung und Führungen.

Fotos: Universität Salzburg