09.01.2008

Wissenschaft und Schifahren

Mit großem Erfolg ging der vierte International Congress on Science and Skiing (ICSS)zu Ende, organisiert vom Interfakultären Fachbereich für Sport- und Bewegungswissenschaft/USI der Universität Salzburg und dem Christian Doppler Labor „Biomechanics in Skiing”

Vom 14. bis 18. Dezember 2007 fand in St. Christoph am Arlberg der vierte International Congress on Science and Skiing (ICSS) statt.

International renommierte Wissenschafter wie Albert Gollhofer aus Deutschland und Michael Kjaer aus Dänemark haben Hauptvorträge zur Verletzungsprophylaxe im alpinen Freizeit- und Spitzenskilauf gehalten. Experten wie der Schweizer Hans Hoppeler und der Finne Paavo Komi stellten die neuen Trends moderner Trainingsmethoden des alpinen und nordischen Hochleistungsskisports dar. Der Deutsche Joachim Mester und Benno Nigg aus Kanada referierten über die Wirksamkeit von Höhentraining und die Optimierung der Skisportausrüstung.  

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Mehr als 300 TeilnehmerInnen aus insgesamt 31 Ländern – darunter Gästen aus Japan, USA oder Kanada – haben im Rahmen des Kongresses ihre Forschungsarbeiten zur Diskussion gestellt. 

Universitätsprofessor Erich Müller, Präsident des ICSS-Kongresses, zeigte sich über die Qualität der Vorträge sehr zufrieden, viele neue wissenschaftliche Aspekte rund um den Schisport wurden erörtert. 

Im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbes zum besten Nachwuchswissenschafter beziehungsweise zur besten Nachwuchswissenschafterin gewann Mag. Josef Kröll vom Interfakultären Fachbereich für Sport- und Bewegungswissenschaft/USI der Universität Salzburg und dem Christian Doppler Labor „Biomechanics in Skiing” den ersten Preis. Kröll wurde mit seinem Vortrag „ EMG signal processing by Wavelet transformation – Applicability to Alpine Skiing“ von der international besetzten Jury einstimmig zum Sieger gekürt. 

Die Organisatoren boten den TeilnehmerInnen auch ein attraktives Rahmenprogramm mit traditioneller österreichischer Gastfreundschaft. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet voraussichtlich wieder in drei Jahren in St. Christoph am Arlberg statt.