04.06.2009

ELEKTROMOBILITÄTSTAG DER UNIVERSITÄT SALZBURG

Uniangehörige haben heute an der Nawi die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge auszuprobieren.

Folgende Firmen sind an der Nawi vertreten:

LuPower, Motorradzentrum Salzburg, MS-Bike, und A-Velo stellen die neuesten Elektrofahrzeuge vor (Auto, Scooter, Fahrräder, Segway) und laden zum Probefahren ein.

Getankt wird an Elektrotankstellen der SalzburgAG und ÖkostromAG.

Das Land Salzburg informiert über Förderungen für den Ankauf von Elektrofahrzeugen. 

Darüber hinaus präsentiert das CD-Labor unter Führung von Universitätsprofessor Herbert seine neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Photovoltaik.

Foto: DI Mag. Michael Strebl von der Salzburg AG schenkt der Universität Salzburg das erste Elektrofahrrad. Rechts im Bild: Vizerektor Rudolf Mosler. 

„Uni ist E-Mobil!“

Derzeit sind 23% der 2.500 MitarbeiterInnen und 13% der 15.000 Studierenden regelmäßig mit einem Auto oder Motorrad zur Uni unterwegs. Jedoch nur für 11% der MitarbeiterInnen und 10% der Studierenden ist dies auch das gewünschte Verkehrsmittel. „Vom motorisierten Individualverkehr der MitarbeiterInnen und Studierenden sollen daher bis 2015 30% zu umwelfreundlicher Elektromobilität verlagert werden, 40% zum Umweltverbund von Gehen/Radfahren/Bus&Bahn“, wünscht sich der Mobilitätsbeauftragte der Universität Salzburg Dr. Franz Kok.

Im Bereich öffentlicher Verkehr und Radfahren arbeitet die Universität mit dem Salzburger Verkehrsverbund SVV und dem Magistrat der Stadt Salzburg an Anreizen und Infrastrukturverbesserungen. Die Elektromobilität von MitarbeiterInnen und Studierenden der Universität Salzburg soll bis 2015 signifikant erhöht werden. „Damit wollen wir einen Beitrag zu einem umweltfreundlicheren Pendlerverkehr leisten“, so Kok. Schätzungen zufolge, könnten ausgehend von einer Jahreslaufleistung von 15.000 km pro KFZ und Jahr damit 1.000 to CO2-Emissionen vermieden werden.

Pilotprojekt: 50 Elektrofahrzeuge ab 2010

Elektromobilität ist aber nur umweltfreundlich, wenn gleichzeitig saubere Stromerzeugung ausgeweitet wird. In einem Pilotprojekt sollen daher an der Universität ab 2010 zunächst die Voraussetzungen für Elektrotankstellen und sauberer Stromerzeugung für mindestens 50 Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Möglich ist dies durch Strom von der Sonne – eine Photovoltaik-Anlage mit 100 KWpeak soll in einem ersten Schritt auf dem Dach der NAWI entstehen. Dieses Projekt wird mit dem Christian-Doppler Labor für Photovoltaikforschung unter der Leitung von Universitätsprofessor Herbert Dittrich durchgeführt.

Gemeinsam mit einem Betriebspartner müssen ausreichend Elektrotankstellen an den Uni-Standorten den MitarbeiterInnen und Studierenden die Möglichkeit zum Sonne-Tanken geben. „Derzeit wird mit zwei möglichen Partnern für dieses Pilotprojekt verhandelt. Bis Herbst werden die Fördermöglichkeiten im Rahmen des klima:aktiv-Mobilitätsprogramms und der Ökostromförderung des Landes Salzburg geklärt“, erläutert Kok. Mit dem Pilotprojekt ab 2010 könnten ca. 100 to CO2-Emissionen pro Jahr eingespart werden. Die Investitionssumme beträgt rund 500.000 Euro. „Für Land und Stadt könnte die Universität Salzburg zu einem neuen innovativen Partner für Elektromobilität und Ökostromerzeugung werden“, sagt Vizerektor Rudolf Mosler.   

Die universitäre Grundlagenforschung könne hier einen wesentlichen Beitrag leisten, so der Vizerektor weiter, denn Elektromobilität bringe nur mit zusätzlicher sauberer Stromerzeugung Vorteile für die Umwelt. 

Mosler

Im eigenen Fuhrpark nimmt die Universität bereits 2009 vier Elektroräder in Betrieb, ab 2010 soll das erste Elektroauto für den internen Serviceverkehr in Betrieb gehen. Foto: DI Mag. Michael Strebl (links) von der Salzburg AG schenkt der Universität Salzburg das erste Elektrofahrrad. Rechts Vizerektor Rudolf Mosler. | © Universität Salzburg/Pfeifer

Info und Kontakt:

Dr. Franz Kok

Fachbereich Politikwissenschaft & Soziologie

Universität Salzburg

Rudolfskai 42, A-5020  Salzburg

Telefon: Büro +43-662-8044-6613, mobil: +43-664-2135181

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