13.08.2010

Bianca Jagger an der Universität Salzburg

Die bekannte Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger spricht im Rahmen der „Salzburg Law School on International Criminal Law“. Dienstag, 17. August 2010, 09.00 Uhr, Hörsaal 2.04, Zugang: Kapitelgasse 5, 2. Stock.

EPA/Steffen Kugler
Foto: Bianca Jagger | © EPA/Steffen Kugler

 

Wie können rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es ermöglichen, Spitzenmanager von Unternehmen, die Menschenrechtsverletzungen oder Umweltdelikte begehen, zur Verantwortung zu ziehen? Diese Frage wird Bianca Jagger in einem Workshop erörtern. Ein aktueller Anlassfall ist die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.

Jagger ist Vorsitzende des World Future Councils, der sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen einsetzt. Seine 50 Mitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur aus allen fünf Kontinenten.

Bianca Jagger bekleidet auch Ämter in anderen Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch America. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Right Livelihood Award“ (Alternativer Nobelpreis) im Jahr 2005.

Jaggers Gastgeber an der Universität Salzburg ist der Strafrechtsexperte Universitätsprofessor Dr. Otto Triffterer. Er führt heuer zum zwölften Mal die „Salzburg Law School on International Criminal Law“ durch. Das ist ein zweiwöchiges Seminar für Juristen aus aller Welt und vermittelt Expertenwissen in internationalem Strafrecht, humanitärem Völkerrecht und Menschenrechten.

Die Damen und Herren von den Medien sind zur Teilnahme am Workshop mit Bianca Jagger herzlich eingeladen, er wird in englischer Sprache durchgeführt.