04.06.2010

SALZBURGER VORLESUNGEN

Die sechste Salzburger Vorlesung hält der Philosoph und Publizist Professor Rüdiger Safranski zum Thema „Was ist Zeit“. Im Rahmen der Ö1-Reihe „Zeitgenossen im Gespräch“ debattieren die Medienexperten Alexandra Föderl-Schmid und Michael Kerbler mit dem prominenten Philosophen und Publizisten über die demokratiepolitischen Nachteile der Beschleunigung der Gesellschaft durch ökonomische Zwänge.

4278 / Ruediger Safranski

Foto: © VISUM Foto

Safranski wurde vor allem durch Monografien zu Schiller, E. T. A. Hoffmann, Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger bekannt. Safranski ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Seit 2002 moderiert er zusammen mit Peter Sloterdijk das „Philosophische Quartett“ im ZDF.

Rüdiger Safranski studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und in Berlin. Er war an der Freien Universität Berlin tätig und promovierte 1976 mit der Arbeit „Studien zur Entwicklung der Arbeiterliteratur in der Bundesrepublik“. Darüber hinaus war er Mitherausgeber und Redakteur der „Berliner Hefte“.

Mit den Salzburger Vorlesungen haben Universität und Stadt Salzburg erfolgreich einen neuen Treffpunkt von Wissenschaft und Öffentlichkeit etabliert. Herausragende Persönlichkeiten des intellektuellen Lebens nehmen zu brisanten Themen unserer Gesellschaft Stellung. Universität und Stadt Salzburg wollen damit einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs leisten.

Die Leser der Salzburger Nachrichten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Aufgrund der beschränkten Platzanzahl bitten wir um Anmeldung.

 

Informationen:

Rüdiger Safranski „Was ist Zeit“

Dienstag, 15. Juni, 19.00 Uhr

Universität Salzburg, Hörsaal 230, Kapitelgasse 4, 5020 Salzburg

Bitte um Anmeldung mit Angabe der Personenzahl bis 14. Juni unter:

www.uni-salzburg.at/salzburgervorlesungen oder unter Tel: 0662-8044-2438

Im Anschluss laden wir um Umtrunk.