11.11.2010

SYMPOSION FÜR URS BAUMANN

Anlässlich der Emeritierung von Universitätsprofessor Urs Baumann lädt der Fachbereich für Psychologie am Freitag, den 12. November 2010, 14-19 Uhr ins Audi-Max der Naturwissenschaftlichen Fakultät, Hellbrunnerstraße 34.

Nach Würdigungen durch Weggefährten und Kollegen hält Universitätsprofessor Meinrad Perrez aus Fribourg die Laudatio. Fachvorträge halten die Universitätsprofessoren Rolf-Dieter Stieglitz (Basel) über „Aktuelle Entwicklungen in der Klinisch-psychologischen Diganostik“, Jürgen Markgraf (Bochum) über „Gemeinsam stark: Ätiologie- und Therapieforschung in der Klinischen Psychologie“ und Andreas Maercker (Zürich) zum Thema „Psychologische Grundlagenforschung zur Demenz: Ist das möglich?“.

Wurde 1941 in Basel geboren und besuchte dort das Humanistische Gymnasium. Er studierte an den Universitäten Basel und Freiburg sowie an der ETH Zürich. Nach seiner Habilitation für das Fach Psychologie wurde er 1976 auf den Lehrstuhl für Klinische Psychologie der Universität Kiel berufen. 1982 folgte er dem Ruf an die Universität Salzburg für das Fach Psychologie. Baumann ist Ehrendoktor der Universität Basel.

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Urs Baumann | © Kolarik

Wurde 1941 in Basel geboren und besuchte dort das Humanistische Gymnasium. Er studierte an den Universitäten Basel und Freiburg sowie an der ETH Zürich. Nach seiner Habilitation für das Fach Psychologie wurde er 1976 auf den Lehrstuhl für Klinische Psychologie der Universität Kiel berufen. 1982 folgte er dem Ruf an die Universität Salzburg für das Fach Psychologie. Baumann ist Ehrendoktor der Universität Basel.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Klinischen Gerontopsychologie. Er konzipierte Stressreduktionsprogramme für SeniorInnen, führte Psychotherapie in Seniorenheimen durch sowie gesundheitspsychologische Trainings. Ein langjähriges umfangreiches Forschungsprojekt befasst sich mit sozialen Netzwerken, soziale Unterstützung, Belastung und Wohlbefinden. In weiteren Forschungen widmete er sich der Evaluation und Qualitätssicherung in Klinischer Psychologie und Psychotherapie.

Urs Baumann ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen, wie der American Psychological Association, der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, des European College of Neuropsychopharmacology oder der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste u.v.a. Weiters wurde er in vielen Kommissionen und Gremien als Experte hinzugezogen. Er war Herausgeber der „Zeitschrift für Klinische Psychologie“ und des „Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten“. Zahlreiche wissenschaftliche Beiträge und Werke zeugen von seinem außerordentlichen Schaffen.    

Urs Baumann ist seit 1968 verheiratet mit Annette, geb. Reuter. Das Paar hat zwei Kinder: Esther und Lukas.