18.02.2010

UNI SALZBURG: INDUSTRIEZERTIFIKAT FÜR ANGEHENDE INGENIEURE UND NATURWISSENSCHAFTLER

Seit September 2009 gehört die Universität Salzburg zur Gruppe der „NI LabVIEW Academies“. LabVIEW ist ein Programmiersystem der Firma National Instruments. Damit lassen sich anspruchsvolle Mess-, Prüf-, Steuer- und Regelsysteme realisieren. Die Anwendung von LabVIEW ist heutzutage sowohl in Industrie als auch Wissenschaft weit verbreitet.

Sereni und Studierende

Foto v.l.n.r: Dr. Paolo Sereni mit Christoph Oberauer und Stephanie Zehentner, die einen Roboter programmiert haben | © Pfeifer/PLUS

Ziel dieses Programms ist eine Brücke zwischen akademischer Welt und Industrie zu schlagen. Mit Hilfe spezifischer Lehrpläne und praktischer Übungen wird der Umgang mit LabVIEW gelehrt und geübt. Zusätzlich wird den Studenten am Ende des Semesters die Möglichkeit geboten, an der Zertifizierungsprüfung zum Certified LabVIEW Associate Developer (CLAD) teilzunehmen – beim Einstieg in das Berufsleben zählt dieses Zertifikat als besonderer Pluspunkt.

Dr. Paolo Sereni vom Fachbereich Materialforschung und Physik der Universität Salzburg hat sich selbst zum Labview-Entwickler ausbilden lassen und schuf damit die Voraussetzung für die Etablierung der Academy an der Universität.

„Ingenieure, Physiker oder auch Materialwissenschaftler benötigen für ihre Arbeiten spezielle Programmiersysteme, die auch ohne Informatikausbildung erlernbar sind“, sagt Sereni. LabVIEW ist als graphische Programmiersprache dafür besonders gut geeignet. Die Studierenden können damit einfach und schnell viele Messergebnisse erfassen und auswerten.

Die Firma National Instruments betreibt eine durchdachte Zertifizierungspolitik. Ihre Programmiersysteme sollen von erstklassig ausgebildeten Personen angewendet werden, weshalb die Firma zunehmend mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammenarbeitet. Die Zertifikate werden in verschiedenen Stufen verliehen. Der LabVIEW-Kurs geht über ein Semester und erfordert drei Wochenstunden. 

Infos und Kontakt:

Dr. Paolo Sereni

Fachbereich Materialwissenschaften 

und Physik der Universität Salzburg

Tel: +43-662-8044-5709

www.uni-salzburg.at