22.05.2012

DIE ZUKUNFT DER HOCHSCHULFINANZIERUNG IN EUROPA

EUA Funding Forum, 11.-12. Juni 2012, veranstaltet von der Universität Salzburg, Österreich

Die Veranstaltung soll neueste Erkenntnisse zu diesem Thema vermitteln und ausgewählte Finanzierungsmodelle verschiedener europäischer Staaten vorstellen, um die weitere Diskussion zur Förderpolitik auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene anzuregen. Das Forum bietet eine einmalige Gelegenheit, nationalen und europäischen Entscheidungsträgern konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Hochschulfinanzierung näherzubringen.

Im Kontext von Wirtschaftskrise, steigendenden Studierendenzahlen und Budgetkürzungen an den Hochschulen in vielen europäischen Ländern, veranstaltet die European University Association (EUA) das erste Funding Forum für Hochschulen. Während der zweitägigen Konferenz diskutieren Vertreter von Hochschulen, Studierende, Behörden sowie öffentliche und private Geldgeber und Partner zukünftige Maßnahmen der Hochschul- und Forschungsfinanzierung.

Die Veranstaltung soll neueste Erkenntnisse zu diesem Thema vermitteln und ausgewählte Finanzierungsmodelle verschiedener europäischer Staaten vorstellen, um die weitere Diskussion zur Förderpolitik auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene anzuregen. Das Forum bietet eine einmalige Gelegenheit, nationalen und europäischen Entscheidungsträgern konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Hochschulfinanzierung näherzubringen.

In Plenarsitzungen haben Hochschulverantwortliche die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit Maßnahmen zur Verbesserung der Hochschulfinanzierung und Forschungsförderung auszutauschen. Öffentliche und private Geldgeber sollen erläutern, mit welchen Erwartungen sie an eine Universitätspartnerschaft herantreten. Die EUA und die European Association of Research Managers and Administrators (EARMA) werden über die Auswirkungen zukünftiger europäischer Förderprogramme, insbesondere Horizon 2020, das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, diskutieren. Alex Usher, Präsident der Higher Education Strategy Associates, einer kanadischen Forschergruppe, wird zum Abschluss des ersten Tages globale Perspektiven zu Stärken und Schwächen europäischer Universitäten präsentieren.

In einer Reihe paralleler thematischer Workshops sollen spezielle Fragen zur Forschungsförderung eingehender behandelt werden. Am ersten Tag werden die Auswirkungen der Finanzkrise, der Umgang mit Zuschüssen aus verschiedenen Quellen sowie die Auswirkungen von leistungsorientierter Förderung erörtert.

Am zweiten Tag sollen die Teilnehmer über die Erschließung neuer Finanzquellen diskutieren; die Europäische Studierendenvereinigung (ESU) und die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) werden anhand neuester Daten erläutern, wie studentische Interessen  in Krisenzeiten berücksichtigt werden können und welche Finanzierungsmodelle angewendet werden können. Hochschulverantwortliche und -manager werden erörtern, wie Hochschulen mit Reformen der Finanzierung umgehen können.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Funding Forum Webseite.

Die Konferenz wird durch das Programm für lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission (European Commission´s Lifelong Learning Programme) unterstützt.

Bitte beachten Sie, dass für Pressevertreter eine vorherige Anmeldung notwendig ist, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist. Um sich anzumelden, schicken Sie bitte eine E-Mail an andrew.mill.

Als größter Verband Europäischer Hochschulen und nationaler Rektorenkonferenzen, ist die European University Association das Sprachrohr des europäischen Hochschulwesens. Ziel der EUA ist es, die Entwicklung eines einheitlichen europäischen Hochschul- und Forschungsraums zu fördern.