05.02.2013

NEUE UNI-RÄTE AN UNIVERSITÄT SALZBURG

Die Bundesregierung nominierte: Dr. Klaus PSEINER, Geschäftsführer der Österr. FFG; Dr. Gordana POPOVIC von der TU Wien und Prof. Hans MOSER, ehemaliger Rektor der Uni Innsbruck und der FH Kufstein. Der Senat der Uni Sbg. wählte ebenfalls drei Mitglieder: Die Direktorin des Kompetenzzentrums Sprachen der Freien Uni Bozen, Prof. RitDie sechs Uni-Räte wählten Herrn Dr. Wolfgang Porsche als weiteres Mitglied. Nun nominierten die Räte Herrn Univ.-Prof. Dr. Hans Moser zu ihrem Vorsitzenden und stellvertretende Vorsitzende wurde Frau Ass-Prof. DI Dr. Gordana Popovic. Die Funktionsperiode der neuen Uni-Räte beginnt ab 1. März 2013 und dauert fünf Jahre.

Univ.-Prof. Dr. Hans Moser

Universitätsprofessor Hans Moser war langjähriger Rektor der Universität Innsbruck, Dekan der neuen Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät und zuletzt Rektor der Fachhochschule Kufstein. Moser studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Romanistik an der Universität Innsbruck. Er schloss sein Doktorat im Jahre 1962 ab und wurde daraufhin an der Universität Straßburg zum Lektor für deutsche Sprache und Civilisation allemande bestellt. Nach einer Gastprofessur in Augsburg wurde Moser 1978 zum außerordentlichen Professor und 1982 zum ordentlichen Professor in Innsbruck berufen. Rufe an die Universität Passau und an die FU Berlin lehnte er ab. Von 1982 bis 1989 war er Mitglied der Rechtschreibkommission des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Der Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit lag in der Beschäftigung mit der deutschen Sprache und insbesondere mit dem Frühneuhochdeutschen. Darüber hinaus widmete er sich Fragen der Variationen des Standarddeutschen und dem österreichischen Deutsch. Er verfasste auch eine Reihe von mediävistischen Arbeiten, insbesondere zu Oswald von Wolkenstein.

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© Uni Innsbruck

Universitätsprofessor Hans Moser war langjähriger Rektor der Universität Innsbruck, Dekan der neuen Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät und zuletzt Rektor der Fachhochschule Kufstein. Moser studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Romanistik an der Universität Innsbruck. Er schloss sein Doktorat im Jahre 1962 ab und wurde daraufhin an der Universität Straßburg zum Lektor für deutsche Sprache und Civilisation allemande bestellt. Nach einer Gastprofessur in Augsburg wurde Moser 1978 zum außerordentlichen Professor und 1982 zum ordentlichen Professor in Innsbruck berufen. Rufe an die Universität Passau und an die FU Berlin lehnte er ab. Von 1982 bis 1989 war er Mitglied der Rechtschreibkommission des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Der Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit lag in der Beschäftigung mit der deutschen Sprache und insbesondere mit dem Frühneuhochdeutschen. Darüber hinaus widmete er sich Fragen der Variationen des Standarddeutschen und dem österreichischen Deutsch. Er verfasste auch eine Reihe von mediävistischen Arbeiten, insbesondere zu Oswald von Wolkenstein.

Dr. Klaus Pseiner

Dr. Klaus Pseiner
© Klaus Pseiner

Der gebürtige Klagenfurter Klaus Pseiner ist seit 2004 Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Er absolvierte sein Studium der Biologie in Wien und war an der Universität für Bodenkultur als Assistent tätig. Darüber hinaus war Pseiner in der Austrian Space Agency (Gesellschaft für Weltraumfragen) und anderen High-Tech-Unternehmen tätig. Pseiner ist Mitglied wichtiger Organisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt und übernahm zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten. Er ist mit Mag. Sylvia Pseiner verheiratet, das Paar hat zwei Kinder, Julia und Johannes.

Ass. Prof. Dipl. Ing. Dr. Gordana Popovic

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© Gordana Popovic

… war bereits von 2008-2013 Rätin an der Universität Salzburg. Sie ist unter anderem spezialisiert auf Mikrosystemtechnik, Ultrapräzisionsfertigungsverfahren, Mechatronik, Mikroelektronik und Sensorik. Nach dem Studium der Elektrotechnik/Elektronik, promovierte sie 1996 an der Technischen Universität Wien zum „Doctor technicae“. Sie ist seit 1992 an der TU Wien tätig und ist am Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme beschäftigt. Von 2002 bis 2006 war sie Österreichische Nationale Abgeordnete Sachverständige bei der Europäischen Kommission (Generaldirektion Forschung) und war seitdem in Brüssel in Bereichen Innovation, Bildung, Industrie und Forschungsförderung tätig. Derzeit arbeitet sie in der Exekutivagentur des Europäischen Forschungsrates in Brüssel (GD Forschung und Innovation, Europäische Kommission).

Univ.-Prof. Dr. Rita Franceschini

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© Rita Franceschini

Die Schweizerin Rita Franceschini ist ordentliche Universitätsprofessorin und zurzeit Direktorin des Kompetenzzentrums Sprachen der Freien Universität Bozen. Sie hat ihr Studium der Romanistik und Germanistik in Zürich, Triest und Bielefeld absolviert. 1992 wurde sie in Zürich promoviert und 1999 an der Universität Basel habilitiert.Im Jahr 2000 wurde sie auf einen ordentlichen Lehrstuhl an die Universität des Saarlandes berufen, 2004 ereilte sie der Ruf an die Freie Universität Bozen, wo sie bis heute allgemeine Sprachwissenschaft unterrichtet. Sie hat zuvor in Bielefeld, Zürich, Basel und Bergamo sowie in den USA unterrichtet, ferner Gastprofessuren in München und Erlangen innegehabt. In ihrer Forschungstätigkeit widmet sie sich Fragen des Sprachkontaktes und der Mehrsprachigkeit, unter anderem den neurobiologischen Grundlagen der Mehrsprachigkeit. Sie ist Autorin von über 150 wissenschaftlichen Beiträgen und Herausgeberin von zwei Fachzeitschriften.Franceschini wurde 2006 als Expertin auf EU-Ebene ernannt, war Rektorin der Freien Universität Bozen und ist nun Präsidentin des Beirates für Chancengleichheit dieser Universität. Seit 2004 kümmert sie sich um den Aufbau des Kompetenzzentrums Sprachen der Freien Universität Bozen, das sich der Erforschung von Sprachkompetenzen und der mehrsprachigen Kommunikation widmet. 

Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Helmut J. Schmidt

Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Helmut J. Schmidt
© Helmut Schmidt

Professor Schmidt ist seit 2002 Präsident der TU Kaiserslautern und war dort bereits Vizepräsident für Forschung. Zuvor war Schmidt an renommierten Universitäten in den USA und Kanada tätig. Er studierte Biologie und Chemie an der Universität Münster und ist seit 1995 Universitätsprofessor für Biologie an der Universität Kaiserslautern. Schmidt erhielt zahlreiche Stipendien und wurde für sein umfangreiches wissenschaftliches Werk mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit der Ehrendoktorwürde des Shonan Institute of Technology in Japan. Hochschulpolitische Erfahrungen sammelte Schmidt im Präsidium des Deutschen Hochschulverbandes mit 25.000 Mitgliedern und war dort vier Jahre dabei, zuletzt als Vizepräsident. An der Universität Kaiserslautern übte er das Amt des Dekans des Fachbereiches Biologie und damit verbunden Aufgaben im Senat und in der Versammlung der Universität aus. Schmidt setzte sich insbesondere für die universitäre Nachwuchsförderung ein und initiierte wichtige Reformen.

Mag.a Barbara Blaha

Mag.a Barbara Blaha
© Mag.a Barbara Blaha

Blaha wurde auf Vorschlag der Studierenden-Mitglieder des Senates gewählt. Sie hat seit 2008 die politische Leitung des Kongresses „Momentum“ inne. Dabei arbeitet sie federführend an der Konzeption und Programmentwicklung des jährlich stattfindenden und österreichweit bekannten Kongresses mit.Blaha wurde 1983 in Wien-Simmering geboren. Ihr Studium der Germanistik schloss sie 2009 an der Universität Wien ab. Nach ihrem Engagement in der HochschülerInnenschaft nahm Blaha vielfältige Funktionen mit öffentlicher Verantwortung wahr, unter anderem als Mitglied des ORF-Stiftungsrates. Zudem konnte Blaha seit 2007 ihre wirtschaftliche Kompetenz als kaufmännische Leiterin des renommierten Czernin-Verlags weiter ausbauen. Ihre wissenschaftlichen Publikationen widmen sich primär Fragen der Bildungs-, Sozial-, Frauen- und Wirtschaftspolitik.  

Dr. Wolfgang Porsche

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© Wolfgang Porsche

Dr. Wolfgang Porsche ist Ehrensenator der Universität Salzburg. Er wurde am 10. Mai 1943 geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Welthandel in Wien und promovierte 1973 zum Doktor der Handelswissenschaften. Von 1973 bis 1998 war Porsche geschäftsführender Gesellschafter der Firma JAMOTO, Generalimporteur für Yamaha Zweiräder. Von 1976 bis 1981 war er in verschiedenen Bereichen des Vertriebs- im In- und Ausland der Daimler-Benz AG, Stuttgart-Untertürkheim, tätig. Porsche ist seit 1978 Aufsichtsratsmitglied bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG sowie Porsche-Aufsichtsrats- bzw. Verwaltungsratsmitglied in verschiedenen Vertriebsgesellschaften. Und seit 1983 Aufsichtsratsmitglied in den verschiedenen Gremien des Porsche Konzerns, Salzburg. Von 1988 bis 2011 war er geschäftsführender Gesellschafter der Porsche Holding OHG, Salzburg (bis 1996) dann Porsche Holding Ges.m.b.H. und seit 2007 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart. Porsche erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.