29.04.2014

KARL MARKUS GAUSS. SYMPOSIUM UND AUSSTELLUNG ANLÄSSLICH SEINES 60. GEBURTSTAGE

Aus Anlass des 60. Geburtstags von Karl-Markus Gauß findet am 24. und 25. April 2014 auf der Edmundsburg ein zweitägiges Symposium statt, das vom Stefan Zweig Centre und dem Fachbereich Germanistik der Universität organisiert wird:Von der Produktivkraft des Eigensinns.

Begleitend dazu ist in der Max-Gandolph-Bibliothek eine vom Literaturarchiv Salzburg ausgerichtete Ausstellung über den Salzburger Autor zu sehen: Ins unentdeckte Europa Karl-Markus Gauß und seine Reisebücher.  

Sie beschäftigt sich mit den Reisebüchern von Karl-Markus Gauß, die in alle Teile Europas führen und einen wichtigen Teil seines Werks bilden. Die Ausstellung bietet nicht nur Einblicke in die Themen dieser Bände, sondern eröffnet mit ihren Exponaten, die der Autor selbst zur Verfügung gestellt hat, auch instruktive Zugänge zur Arbeitsweise des Autors. Auf vielen Reisen wurde Gauß vom Salzburger Fotografen Kurt Kaindl begleitet. 30 großformatige Fotografien ergänzen die in den Vitrinen gezeigten Textdokumente und bilden einen weiteren umfangreichen Sektor der Ausstellung.

Im Einzelnen werden folgende Bücher vorgestellt: Die sterbenden Europäer (2001), das sich u.a. mit den Aromunen und den Gottscheer Deutschen befasst, Die Hundeesser von Svinia (2004), das von den Roma in der Slowakei handelt, Die versprengten Deutschen (2005), das nach Litauen, die Zips und ans Schwarze Meer führt, Die fröhlichen Untergeher von Roana (2009), in dem Gauß u.a. die Assyrer in Schweden und die Zimbern in Oberitalien besucht, und Im Wald der Metropolen (2010), wo wir uns quer durch Europa bewegen, u.a. in die Slowakei und nach Ex-Jugoslawien, nach Rumänien, Polen, Belgien, Italien, ins Elsass und nach Griechenland.  

Ausstellung Literaturarchiv Salzburg
Max-Gandolph-Bibliothek
Kapitelgasse 5-7 (1. Stock)
A-5020 Salzburg

Ausstellungsdauer: 24. April bis 23. Mai 2014

Öffnungszeiten: Mo. u. Fr. 10–13 Uhr Di. u. Do. 10–16 Uhr Mi. 13–18 Uhr

Individuelle Termine nach Vereinbarung

Kontakt: Dr. Manfred Mittermayer | Literaturarchiv | Tel. +43 662 8044-4328 oder DW-4912