22.01.2015

UNIVERSITÄT SALZBURG: MILLIONENPROJEKT FÜR EUROPAZENTRUM

Präsentation am 17. Dezember, 18.00 Uhr, Edmundsburg Universität Salzburg

Im Juni 2014 hat das Salzburg Centre for EU Studies (SCEUS) der Universität Salzburg als Leiter eines internationalen Konsortiums einen Antrag im neuen EU-Forschungsprogramm „Horizon 2020“ gestellt. Bei diesem Projekt handelt es sich um die Entwicklung des Verhältnisses der EU-Mitgliedstaaten zum Euro und ihren Ursachen. Dieses Thema ist angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise von großer Aktualität und Brisanz. Die Salzburger Wissenschaftler arbeiten dabei mit Partnern aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden, der Schweiz und Ungarn zusammen.

Das Projekt konnte sich als erstes und bisher einziges mit einem österreichischen Koordinator gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Derzeit werden zwischen der Universität Salzburg und der Europäischen Kommission Verhandlungen über die Einzelheiten des Forschungsprojekts geführt, die kurz vor dem Abschluss stehen. Der Zuschlag für „The Choice for Europe since Maastricht. Member States‘ Preferences for Eco­nomic and Financial Integration“ ist der größte finanzielle Erfolg des SCEUS bei der Einwerbung von zusätzlichen Etats. Darüber hinaus ist die Durchführung dieses umfangreichen Projektes ein wichtiger Schritt, um die Universität Salzburg zu einem Ort zu machen, an dem kreative Lösungen für Europas Zukunft entwickelt werden.  

Die Vorstellung des Projekts findet kommenden Mittwoch, den 17. Dezember, ab 18.00 Uhr im Europasaal der Edmundsburg, Mönchsberg 2, 5020 Salzburg statt. Dabei wird es näher vorgestellt und die Projektleiter informieren über den aktuellen Stand der Verhandlungen mit der Europäischen Kommission. Hierzu möchten wir Sie auf diesem Wege herzlich einladen.   Die Verantwortlichen stehen den Damen und Herren von den Medien im Anschluss gerne für Interviews zur Verfügung.

Univ.-Prof. Dr. Hannes Winner (Stellvertretender Leiter des SCEUS), Tel. +43 662 8044 3703.