07.04.2016

STUDIEREN IM AUSLAND. INTERNATIONAL WEEK AN DER UNI SALZBURG

Einige Monate im Ausland studieren oder ein Praktikum absolvieren wird laufend beliebter. Um die Mobilität von Studierenden und Wissenschafter/innen weiter zu fördern und über entsprechende Möglichkeiten zu informieren, findet an der Universität Salzburg von 12. bis 14. April die „International Week“ statt.

Soziale sowie interkulturelle Kompetenzen und Qualifikationen, die durch einen Auslandsstudienaufenthalt erworben werden, werden von Arbeitgebern hoch geschätzt und sind auch ein Kernpunkt der EU und in der „Paris Declaration“ vom November 2015. Die „International Week“ wird vom Büro für Internationale Beziehungen der Universität Salzburg organisiert.

Weiblich, 23 Jahre jung, Studium der Sozialwissenschaften, ein Auslandssemester in Spanien – das ist europaweit der typische Erasmus Student bzw. die typische Erasmus Studentin. Erasmus gilt heute nicht nur als das beste aller Programme der Europäischen Union, sondern weltweit auch als das erfolgreichste Studienaustauschprogramm. Seit seinem Start im Jahr 1987/88 wächst die Zahl der Teilnehmenden kontinuierlich und hat inzwischen die drei Millionen Grenze deutlich überschritten.

In Österreich haben im Studienjahr 2013/14 fast 6000 Studierende das Programn genutzt. Salzburg als kleinerer Hochschulstandort war mit knapp 300 jungen Leuten dabei (die Hälfte davon von der Uni Salzburg). Die EU Kommission strebt bis 2020 eine Quote von mindestens 20 Prozent an Hochschulabgängern mit Auslandsstudienaufenthalt an. Ein Viertel davon, also fünf Prozent, trägt Erasmus dazu bei.

Unter dem Motto „Go International“ stellt das Büro für Internationale Beziehungen unter der Leitung von Vizerektorin Sylvia Hahn von 12. bis 14. April sowohl die Erasmus Programme wie auch zahlreiche andere Mobilitätsprogramme und weltweiten Partnerschaften in den USA, China oder Russland der Universität Salzburg vor. „Im letzten Jahr konnten wir die Zahl der outgoing Erasmus Studierenden um fast 20 Prozent erhöhen. Insbesondere weite Destinationen wie China, Südafrika oder Südamerika erfreuen sich immer größerer Beliebtheit „, sagt Sylvia Hahn. In Europa ist Spanien nach wie vor das beliebteste Zielland. „Wir wollen daher heuer unter dem Motto GO BALTIC/GO NORTH unseren Studierenden die zahlreichen interessanten Partneruniversitäten in Nordeuropa näher bringen“, ergänzt Hahn.

„Wie plane ich mein Auslandssemester?“ „Erfolgreich Erasmus+ Projekte einreichen“, „Arbeiten in Internationalen Teams“ sind einige der Themen bei der International Week. Sie bietet Studierenden und Wissenschaftler/innen aller Fakultäten an ihrem jeweiligen Standort in Vorträgen und Präsentationen die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Austauschprogramme, Auslandsstudien, -stipendien und -praktika zu informieren. Mit Rat und Tat stehen Experten der Österreichischen Hochschülerschaft ebenso zur Verfügung wie Studierende mit Auslandserfahrungen, Mitarbeiter/innen der Universität Salzburg und Professoren von Partneruniversitäten.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist am Mittwoch, 13. April die „International Lecture“, eine gemeinsam mit der Universitätenkonferenz UNIKO und dem Österreichischen Austauschdienst OeAD veranstaltete Podiumsdiskussion in der Bibliotheksaula der Universitätsbibliothek zum Thema „Go Baltic“.

Nicht zu kurz kommt bei der International Week auch das Feiern. Am Dienstagabend, 12. April findet im Unipark Nonntal ein Empfang mit anschließendem Fest für outgoing Alumni und incoming Studierenden statt. Donnerstagabend, 14. April endet die International Week mit einem Internationalen Stammtisch im Augustiner Bräu.

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