19.02.2018

LEHRERKOMPETENZEN IM FOCUS

Von 21. Bis 23. Februar 2018 treffen an der Universität Salzburg österreichische, deutsche und Schweizer Experten zusammen und erörtern neue Entwicklungen der Kompetenzforschung für Lehrerinnen und Lehrer.

Welche Kompetenzen sollen angehende Lehrerinnen und Lehrer haben? Was macht qualitativ hochwertigen Unterricht aus? Braucht es Aufnahmetests für angehende Lehrer und Lehrerinnen und wenn ja, welche? Wie soll fachdidaktische Expertise aufgebaut und pädagogisches Können trainiert werden? In welcher Weise können Lehramtsstudierende individuell gefördert werden?  Mit diesen Fragen beschäftigen sich Experten zur Lehrer/innenbildung aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.  

Drei Tage lang treffen sich rund 90 Betreuer und Betreuerinnen sowie ihre Doktorand/innen aus bildungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung der Universität Salzburg (School of Education), der Universität zu Köln (Graduiertenschule für Lehrer/innenbildung) und der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, um sich über den international aktuellen Stand der Lehrer/innenkompetenzforschung auszutauschen. Doktoratsstudierende werden ihre Dissertationsprojekte und neuesten Entwicklungen präsentieren und dabei von internationalen Wissenschaftlerteams kompetent beraten. Außerdem erhalten sie Fortbildungsmöglichkeiten in forschungsmethodischen Workshops. Darüber hinaus wird die Zukunft der akademischen Nachwuchsförderung im Bereich der Lehrer/innenkompetenzforschung diskutiert.  

Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Erich Müller (Universität Salzburg), Prorektor Prof. Dr. Stefan Herzig (Universität zu Köln) und Rektor Prof. Dr. Horst Biedermann (Pädagogische Hochschule St. Gallen) erörtern zukünftige Ziele und Entwicklungen. Zudem werden neben der Nachwuchsförderung länderübergreifende Forschungsprojekte vorangetrieben, welche die vergleichende Kompetenzentwicklung von Lehramtsstudierenden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zum Thema haben. Folgende Fragestellungen sind für die österreichische Lehrer/innenbildung von Relevanz: Aufnahmetests für angehende Lehrer und Lehrerinnen, Studienmotivation, Fachwissen, Aufbau von fachdidaktischer Expertise, pädagogisches Können, Lernen in Praktika, individuelle Förderung der Lehramtsstudierenden sowie deren berufsbiographische Entwicklungen sind für die kommende Generation von Lehrpersonen zentrale Themen. Forschung mit Relevanz für die Qualität des Schulsystems in internationaler Zusammenarbeit hervorzubringen: in dieses Ziel ist auch die akademische Nachwuchsförderung eingebettet, denn es braucht Bildungsforscher und -forscherinnen, die sich mit Begeisterung der Lehrer/innenbildung widmen.  

Kontakt:
Dr. Ulrike Greiner School of Education der Universität Salzburg