04.08.2021

Salzburger Hochschulwochen: immer wieder neu erfunden

Seit 90 Jahren gibt es die Salzburger Hochschulwochen, die seit 2016 in die Universität Salzburg integriert sind. Der Empfang am 6. August in der Prälatur der Erzabtei St. Peter steht ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Dass einer der wenigen Präsenztermine der heurigen Hochschulwochen an der Wiege der Salzburger Schriftkultur – nämlich in der Erzabtei St. Peter – stattfindet, erfüllt Dr. Christoph Brandhuber, Teamleiter des Universitätsarchivs der Paris Lodron Universität Salzburg mit Freude. Er hält beim Jubiläumsempfang am 6. August 2021 die Festrede, die von den spannenden Gründungsjahren der Hochschulwochen geprägt sein wird. Im Fokus dabei stehen Anlass, Akteure und Netzwerke. Brandhuber wird Antworten darauf geben, wie das Interesse der Gesellschaft geweckt werden konnte an einer Veranstaltung, die sich heute als „smarte Sommerfrische“ bezeichnet und eine Ergänzung für Smarte zu den Salzburger Festspielen ist.

„Die Sommeruniversität gewann schnell an Popularität, manche Themen und Gäste lösten regelrechte Hypes aus“, sagt Brandhuber. Diese Dynamik will der Vortrag in Alltagsszenen einfangen – von Romano Guardini am Grünmarkt, über die ersten Frauen im Hörsaal bis zu den philosophischen Fragen von Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. „Die Hochschulwochen erfanden sich über die Jahrzehnte immer wieder neu, blieben damit stets am Puls der Zeit.“

Träger der Hochschulwochen sind die Theologische Fakultät der Universität Salzburg, die Salzburger Äbtekonferenz der Benediktiner, das Katholische Hochschulwerk Salzburg, die Görres-Gesellschaft, die Katholischen Akademikerverbände Deutschlands und Österreichs sowie das Forum Hochschule und Kirche der Deutschen Bischofskonferenz. Damals wie heute sei die Idee dahinter, „eine fragende, eine reflexive Theologie und Katholizität, die sich den großen Fragen des Menschseins stellt, aber im Verbund mit anderen Wissenschaften“, sagt Dr. Martin Dürnberger, Obmann der Salzburger Hochschulwochen. Das Motto „Was hält uns (noch) zusammen? Über Verbindlichkeit und Fragmentierung“ spiegle perfekt die Geschichte der Veranstaltung, denn sie „verbindet, prägt, schafft Identität und gibt nicht zuletzt Inspiration für die Zukunft“, sagt Brandhuber.

Weitere Informationen: www.salzburger-hochschulwochen.at

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SALZBURGER HOCHSCHULWOCHEN
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