Thomas HerdinAssoz. Prof. PD Mag. Dr. Thomas Herdin

Leiter Abteilung Transkulturelle Kommunikation

+43-662-8044-4158

Raum: Hochparterre 010, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Thomas Herdin ist assoziierter Professor am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. 1968 in Linz geboren, Studium der Kommunikationswissenschaft (Salzburg) in Kombination mit Betriebswirtschaftslehre (Universität Linz) und Sportwissenschaften.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich interkulturelle Kompetenz, transkulturelles Kommunikationsmanagement und kulturelle Transformationsprozesse mit Fokus auf Asien, wo er sieben Jahre lang lebte und arbeitete (1995–2001) und bis heute zahlreiche Forschungsprojekte durchführt.

Weitere Informationen unter:  www.herdin.at

  • Forschungsschwerpunkte

    Interkulturelle Kompetenz und soziokulturelle Resilienz

    Wertewandel und transkulturelle Transformationsprozesse

    De-Westernisierungsansätze in der Kommunikationswissenschaft

    Mediatisierung aus der transkulturellen Perspektive

    Global South, Nord-Süd-Kommunikation und Entwicklungspolitik

    Interkulturelles Management und Tourismusforschung

  • Netzwerke

     IAMCR (International Association for Media and Communication Research): Mitglied

     ECREA (European Communication Research and Education Association): Mitglied

     Institut für interdisziplinäre Tourismusforschung (init) im Vorstand seit 2001

     Südwind (entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit) im Vorstand seit 2009 https://www.suedwind.at/salzburg/

    Forschungsgruppe Medien, Kommunikation & Tourismus (FMK&T) im Vorstand seit 2001

  • Forschungsdokumentation

    Die aktuelle Forschungsdokumentation finden Sie  hier.

  • Masterprüfungen

    Hinweise zu Masterprüfungen bei Assoz. Prof. PD Mag. Dr. Thomas Herdin

    Hier gibt es die folgenden Hinweise zum Download.

    Prüfungsthema

    Das Prüfungsthema behandelt zentrale Aspekte der Interkulturellen und Transkulturellen Kommunikation.

    Prüfungsliteratur

    Die Prüfungsliteratur hat einen Umfang von knapp 200 Seiten. Die Literaturliste finden Sie weiter unten. Die Literatur bekommen Sie zur Verfügung gestellt (via Anhang per mail).

    Prüfungsvorbereitung

    Sechs bis acht Wochen vor dem anvisierten Prüfungstermin (geprüft wird in der Regel an einem Montagvormittag) sollte ein Sprechstundentermin vereinbart werden, bei dem wir Termin, Thema und Prüfungsliteratur besprechen.

    Für eine überdurchschnittliche Prüfung ist (auch) eine problemorientierte Diskussion und kritische Reflexion erforderlich (z.B. Kritik an der bisherigen Forschung oder Herstellung eines Bezugs zu aktuellen Entwicklungen); diese Überlegungen sollen neben dem bloßen Lernen der Inhalte unbedingt in die Prüfungsvorbereitung miteinbezogen werden.

    Literatur

    Bachleitner, Reinhard/ Weichbold, Martin/ Aschauer, Wolfgang/ Pausch, Markus (2014): Methodik und Methodologie interkulturelle Umfrageforschung. (S.11-44)

    Deardorff, Darla K. (2006): Identification and Assessment of Intercultural Competence as a Student Outcome of Internationalization. In: Journal of Studies in International Education,
    Jg., H.3, 241–266.

    Gunaratne, Shelton A. (2009): Emerging global divides in media and communication theory: European universalism versus non-Western reactions. In: Asian Journal of Communication, 19. Jg., H. 4, 366-383.

    Kitayama, Shinobu/ Uskul, Ayse K. (2011): Culture, mind, and the brain. Current evidence and future directions. In: Annual review of psychology, 62. Jg.,o.H., 419-449.

    Lüsebrink, Hans-Jürgen (2003): Kulturraumstudien und interkulturelle Kommunikation. In: Nünning, Ansgar/ Nünning, Vera (Hrsg.): Konzepte der Kulturwissenschaften. Stuttgart: Verlag J.B. Metzler, 307-328.

    Nicklas, H. (2006). Ethnozentrismus, Xenophobie, Exotismus. In: Nicklas, Hans/ Müller, Burkhard/ Kordes, Hagen (Hg.).: Interkulturell denken und handeln. Theoretische Grundlagen Und Gesellschaftliche Praxis. Frankfurt/Main: Campus Verlag, S.93-100

    Ergänzung zu Mario Erheim (zit. in: Herdin, T (2018): Werte, Kommunikation und Kultur: Fokus China. Baden-Baden: Nomos; S.168-170)

    Obrecht, Andreas J. (2003): Zeitreichtum und Zeitarmut im Global Village. In: Faschingeder, Gerald/ Kolland, Franz/ Wimmer, Franz (Hg.): Kultur als umkämpftes Terrain. Wien, 215–241.

    Schäffter, O. (1991): Modi des Fremderlebens: Deutungsmuster im Umgang mit Fremdheit. In: Schäffter, O. (Hg.): Das Fremde: Erfahrungsmöglichkeiten zwischen Faszination und Bedrohung. Opladen, S. 11-42 (im pdf 15 Textseiten).

    Wang, Georgette (2011): Beyond de-Westernizing communication research. An introduction. In: Wang, Georgette (Hg.): De-Westernizing Communication Research. Altering Questions and Changing Frameworks. New York: Routledge, 1-18.

    Welsch, Wolfgang (2010): Was ist eigentlich Transkulturalität. In: Darowska, L./ Lüttenberg, T./ Machold, C. (Eds.). Hochschule als transkultureller Raum? Kultur, Bildung und Differenz in der Universität. transcript Verlag. S. 39-66 (im pdf 16 Textseiten).