Intakte Umwelt – ein Menschenrecht?
Tagung anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte
Wann: 10.12.2019, 16:00 – 19:00 Uhr
Wo: Europasaal, Edmundsburg, Salzburg  
Thema
Die vom Menschen verursachte Erderwärmung wird in naher Zukunft kaum einen Lebensbereich unberührt lassen und sich damit auch auf Aspekte des menschlichen Daseins auswirken, die durch die Menschenrechte geschützt werden. Dies wirft die Frage auf, ob sich aus den Menschenrechten eine Verpflichtung der Staaten ableiten lässt, Maßnahmen zum Schutz des Klimas bzw zum Schutz ihrer Bewohner vor den Auswirkungen der Klimakrise zu ergreifen.
Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte lädt das Österreichische Institut für Menschenrechte am 10.12.2019 zu einer Tagung, die diesem Verhältnis zwischen Klimawandel und Menschenrechten gewidmet ist. Dabei wird zunächst thematisiert, inwiefern die Staaten aufgrund ihrer menschenrechtlichen Verpflichtungen für eine Unterlassung von Maßnahmen zum Schutz des Klimas zur Verantwortung gezogen werden können. Auf der Ebene des innerstaatlichen Rechts wird der Frage nachgegangen, ob in österreichischen Verwaltungsverfahren und gerichtlichen Verfahren schon heute konkrete Anknüpfungspunkte für auf den Klimawandel gestützte Argumente bestehen. Und schließlich wird am Beispiel des öffentlichen Nahverkehrs diskutiert, welche Maßnahmen Politik und Verwaltung auf regionaler Ebene ergreifen können, um die Klimaziele zu erreichen. 
Vortragende
Kirsten Schmalenbach: Univ.-Prof. für Völkerrecht und Europarecht an der Paris Lodron Universität Salzburg.
Paul Reichel: Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Umweltrecht. Partner bei NHP Rechtsanwälte.
Friedrich Wernsperger: Verkehrsplaner im Referat Straßenbau und Verkehrsplanung des Amts der Salzburger Landesregierung.    
  
Organisatorisches
Die Teilnahme ist kostenlos.
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis 20.11.2019 gebeten. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne per e-mail () oder telefonisch (+43 662 8044 3970) entgegen.
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Der Zugang zur Tagung ist barrierefrei möglich.
Einen Bedarf an Gebärdensprachdolmetsch geben Sie bitte bis 02.12.2019 bekannt.

  Programm

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