Neues Mitglied der Academia Europaea – Gratulation an Prof. Charlotte Werndl

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Wir freuen uns sehr, dass Prof. Charlotte Werndl eingeladen wurde, ein Mitglied der Academia Europaea zu werden. Diese Akademie ist eine bedeutende wissenschaftliche Gesellschaft, welche 1988 auf eine Initiative der britischen Royal Society sowie weiteren europäischen wissenschaftlichen Akademien gegründet wurde. Die Academia Europaea ist die einzige europaweite Gesellschaft mit Mitgliedern aus Europa und der ganzen Welt. Sie zählt 4.500 Mitglieder, inklusive 72 Nobelpreisträgern. Die Mitgliedschaft wird durch Einladung an europäische Wissenschaftler nach Vorschlag einer Gutachterkommission erworben. Die Wahl wird durch den Rat der Gesellschaft bestätigt.


Neuer Aufsatz von Prof. Leonhard Menges

Prof. Leonhard Menges hat im European Journal of Philosophy, Volume 29, Number 2, 1 June 2021, pp. 393-409(17) seinen neuen Aufsatz mit dem Namen „Responsibility and appropriate blame: The no difference view“ veröffentlicht.  https://www.ingentaconnect.com/content/bpl/ejop/2021/00000029/00000002/art00008


Zwei neue Sammelbände von Prof. Johannes Brandl

Von Prof. Johannes Brandl sind zwei neue Sammelbände über Georg Meggle erschienen. Der erste Band „Analytische Explikationen und Interventionen“ ist gedruckt bei Brill/Mentis erschienen ( https://brill.com/view/title/59383?language=de), der zweite Band „Denken, Reden, Handeln“ ist als eBook abrufbar. Hier der Link dazu:  https://eplus.uni-salzburg.at/obvusboa/content/titleinfo/6202655


Neues FWF-Projekt für Ass.-Prof. Dr. Leonhard Menges

Beim Landeswettbewerb
Philosophieolympiade Wien 2019.

Wir gratulieren Leonhard Menges herzlich zu seinem neuen mit 385,927.50 € dotierten FWF-Einzelprojekt zum Thema „The Sense of Responsibility Worth Worrying About“.

Abstract: There is an intense debate between those who doubt that humans are morally responsible for their bad actions – call them skeptics – and those who believe that some humans are responsible for their bad conduct – call them defenders. This discussion is complicated by the fact that skeptics and defenders often operate with different notions of responsibility. The main aim of this project is to develop an account of the sense of responsibility that should be at issue between proponents of the two camps. It will be called the sense of responsibility worth worrying about.
The Principle Investigator of the project will be Leonhard Menges, Leonie Eichhorn will be hired as a doctoral student for 42 months, and one postdoc will be hired for 36 months in autumn 2022. Together they will organize one workshop each year and write a couple of papers


Stellungnahme des Fachbereichs Philosophie KGW zur Aussetzung des Seminars „Ethische Interventionen: Boykottstrategien – pro & contra“ von Georg Meggle

Am 1. März erhielten der Rektor, der Vizerektor für Lehre, der Dekan der KGW Fakultät und der Fachbereichsleiter Philosophie KGW ein Protestschreiben der Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen und des ÖH Vorsitzteams der Universität Salzburg mit der Forderung, ein geplantes Seminar über Boykottstrategien an unserem Fachbereich abzusagen. Die Forderung wurde damit begründet, dass der Lehrveranstaltungsleiter, Professor Georg Meggle, ein Unterstützer der antisemitischen BDS-Bewegung sei, weshalb mit der Absage der Lehrveranstaltung eine klare Haltung gegen Antisemitismus gezeigt werden soll. Das Rektorat entschied sich im Einvernehmen mit dem Dekan und unserem Fachbereich für eine mehrstufige Lösung des Konflikts: Das Seminar wird in diesem Semester ausgesetzt und daher nicht stattfinden, im kommenden Studienjahr wird jedoch eine Lehrveranstaltung zum Thema akademische Redefreiheit an der Universität abgehalten, zu der alle Beteiligten sowie eine breitere universitäre Öffentlichkeit eingeladen sind und Grundsätze zu den Grenzen der Redefreiheit im akademischen Kontext erarbeitet werden, so dass eine allfällige spätere Abhaltung des Seminars durch Herrn Meggle möglich ist.

Nachdem das Thema weiterhin und immer breiter auch in den Medien diskutiert wird und Herrn Meggle (sowie auch seinem Tutor) mit zusehender Deutlichkeit eine antisemitische Haltung vorgeworfen wird, ist es dem Fachbereich Philosophie ein Anliegen, folgende Klarstellungen zu treffen: Da die Universität Salzburg in allen Bereichen klar gegen antisemitische Positionen auftritt, würde sie (und damit selbstverständlich auch unser Fachbereich) es auch niemals zulassen, dass eine Person mit einer antisemitischen Haltung solche Positionen im Rahmen einer Lehrveranstaltung vertritt oder gar auf unkritisch Weise den Studierenden zu vermitteln versucht. Beides ist im Fall von Prof. Meggle nicht der Fall: Er ist kein Antisemit und lehnt auch alle antisemitischen Haltungen und Aktivitäten innerhalb der BDS ab. Wie komplex im Übrigen die Frage einer adäquaten Definition von Antisemitismus gerade vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts ist, zeigen die jüngsten Diskussionen zwischen den Proponent:innen der IHRA-Definition und jenen der jüngsten „Jerusalem Declaration“. Herr Meggle setzt sich in Forschung und Lehre unter anderem genau mit dieser Problematik in einem kritisch-argumentativen Geist auseinander. Wir wollen damit auch klarstellen, dass wir uns mit der Aussetzung der Lehrveranstaltung nicht die Inhalte des initialen Protestschreibens zu eigen machen.

Wir treten ganz deutlich für einen Dialog mit allen Beteiligten ein, der von gegenseitigem Respekt und von der Anerkennung einer ernsthaften an der Sache orientierten Diskussion getragen sein muss. Dass manche Entscheidungen nicht sofort auf Akzeptanz oder auch nur Toleranz bei allen Beteiligten stoßen, liegt in der Natur der Sache. Aber wir alle sollten uns um gemeinsame Lösungen bemühen, die für alle Beteiligten auf die eine oder andere Art letztendlich zufriedenstellend sind. Dieser Dialog, diese Suche benötigt jedoch Zeit, und diese ist mit der Aussetzung der Abhaltung des Seminars gewonnen.

Die Professor:innen des Fachbereichs Philosophie,
KGW Fakultät der Universität Salzburg


Call for Papers SOPhiA 2021

Vom 18. bis 20. September 2021 findet die von aktuellen und ehemaligen Studierenden des Fachbereichs Philosophie (KGW) der Paris-Lodron-Universität Salzburg organisierte zehnte Salzburger Tagung für Junge Analytische Philosophie (SOPhiA 2021) statt. Die Tagung ist öffentlich. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Vortragen werden Studierende und Doktoranden der Philosophie. Anfragen zu weiteren Informationen können an die Organisatoren über  gestellt werden. Studierende und DoktorandInnen sind aufgerufen, bis zum 1. Mai 2021 ein anonymisiertes Abstract im Umfang von max. 2.000 Zeichen für einen 20-minütigen deutsch- oder englischsprachigen Vortrag (plus 10 Minuten Diskussion) auf http://www.sophia-conference.org/languages/de/submission.php einzureichen. In unserer Programmgestaltung setzen wir uns für die Förderung von Vielfalt und Gleichberechtigung ein. BesucherInnen werden gebeten, sich auf der genannten Seite vor dem Beginn der Tagung anzumelden. Pro Person wird nur eine Einreichung als Erstvortragende(r) akzeptiert. Als Ko-Vortragende können pro Person auch mehrere Vorträge eingereicht werden.
Weitere Informationen, siehe:  https://www.sbg.ac.at/sophia/SOPhiA/2021/languages/de/index.php


New FWF-Project For Julien Murzi and Brett Topey

Assoc. Prof. Julien Murzi and Dr Brett Topey have been awarded by the FWF a 403.000€ stand-alone project on categoricity and conventionalism, titled “Categoricity by convention”.
Brett will be the main postdoc on the project; a second postdoc will be hired in a couple of years‘ time. The project develops a moderate inferentialist view on which the open-ended rules for the higher-order quantifiers determine the full interpretation of second-order logic (and indeed of all logics of finite order), so that, via standard categoricity and quasi-categoricity results, higher-order mathematical theories can be seen to be categorical or quasi-categorical (pace Skolem, Putnam etc.).
The idea is of course old — Vann McGee among others has been arguing for much the same view — but the details are new.
Among other things, Julien and Brett provide a new solution to Carnap’s categoricity problem for propositional logic, and strengthen and generalize to higher-order logic a recent result by Denis Bonnay and Dag Westerståhl concerning the categoricity of  predicate logic.
Julien and Brett’s view yields a novel, largely syntactic criterion for logicality, a moderate form of pluralism, and an attractive epistemology of the a priori. (Or so they hope!) In the course of their project, Julien and Brett aim to organize a couple of conferences (online or in person), visit a few places, work on a bunch of papers, and eventually write a short, compact monograph.


Neues Paper in Fachzeitschrift ‚Humanities and Social Sciences Communications‘

Zusammen mit Wissenschaftlern aus anderen Disziplinen hat Patricia Palacios einen Artikel über ‚democratic backsliding‘ in der renommierten Zeitschrift Humanities and Social Sciences Communications (angebunden an die Fachzeitschrift Nature) veröffentlicht.
„What Science can do for Democracy: a Complexity Science Approach“ 
Abstract: The paper questions assumptions of conventional political science, where it has often been assumed that achieving democracy is a one-way ratchet. Only very recently has the question of “democratic backsliding” attracted any research attention. The paper argue that democratic instability is best understood with tools from complexity science. The explanatory power of complexity science arises from several features of complex systems. Their relevance in the context of democracy is discussed. Several policy recommendations are offered to help (re)stabilize current systems of representative democracy.
Wir gratulieren sehr herzlich!


1. Platz des Excellence in Teaching Awards für Assoz.-Prof. Dr. Bettina Bussmann

Für ihr hervorragendes Seminar „Philosophieren mit Kindern“ im Wintersemester 2019/20 wird Assoz.-Prof. Bettina Bussmann mit dem 1. Platz des Excellence In Teaching Awards der Universität Salzburg ausgezeichnet. Grundlage bildet die Lehrevaluation der Studierenden.
Im Herbst wird (anstelle des Tages der Universität) die „Night of Excellence“ stattfinden, bei der die Präsentation der Lehrveranstaltung und die Preisverleihung erfolgen wird.
Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!


Verleihung des AK-Wissenschaftspreises

Am 17.12.2019 wurde unserer Studierenden Frau Prinz für Ihre Masterarbeit „Philosophieren mit Kindern anhand von Bilderbüchern – ein kompetenzorientiertes Methodenrepertoire“ (betreut von Assoz.-Prof. Dr. Bettina Bussmann) mit dem AK-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Erfolg!


Excellence in Teaching Award 2018/19

Im Rahmen des diesjährigen Excellence in Teaching Award wurde Ass.-Prof. Dr. Leonhard Menges mit dem ersten Platz für seine Vorlesung Normen, Werte, Gesellschaft ausgezeichnet!
Bilder und Details der Veranstaltung und Auszeichnung finden Sie hier: https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=65611


 

DOC-Stipendium der OEAW für Matteo de Ceglie

Unserem Doktoratsstudenten Matteo de Ceglie wurde das DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OEAW) für 24 Monate aufgrund seiner exzellenten Forschungsarbeit im Rahmen seines Dissertationsvorhabens verliehen. Der Fachbereich gratuliert ihm herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!
Thema: A naturalist account of the Generic Multiverse with a core
Abstract:
In recent years, the notion of ‘set-theoretic multiverse’ has emergedand progressively gained prominence in the debate on the foundationsof set theory. Several conceptions of the set-theoretic multiverse havebeen presented so far, all of which have advantages and disadvantages.In this project, I plan to introduce a new conception of the set-theoreticmultiverse, that is, the ‘V -logic multiverse’, which expands on mathematicalwork conducted within the Hyperunuverse Programme, butalso draws on features of the set-generic multiverse, in particular, onSteel’s proposed axiomatisation of it.


Neuer Artikel im „European journal of phsysics“

Univ.-Ass. Dr. Patricia Palacios hat zusammen mit einem internationalen und interdisziplinären Team (Mathematik, Natur- und Sozialwissenschaften) ein Paper zum Thema „Demokratie“ unter Verwendung der Theorie der Komplexen Systeme erfolgreich im „European Journal of Physics“ veröffentlicht. Den vollständigen Artikel finden Sie  hier.


Excellence in Teaching Award 2017/18 für unsere Doktorandin Pascale Lötscher

Am 6. Juni 2018 wurde im Rahmen des Tages der Universität unsere Doktorandin Pascale Lötscher mit dem Excellence in Teaching Award für ihren Kurs UV „Sprachphilosphie“ ausgezeichnet. Ihr Kurs wurde als außergewöhnlich gut gegliedert wahrgenommen und gab den Studierenden eine sehr gute Möglichkeit, Kompetenzen wie Argumentrekonstruktion oder die Gliederung von Textenzu üben. Die Studierenden lobten insbesondere die didaktischen Methoden und das Engagement, mit denen Pascale Lötscher ihre Lehrveranstaltung leitete. Wir gratulieren ihr sehr herzlich für diese verdiente Auszeichnung!

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

 

 

 


Wandertag 2018

Bluntautal
Barrierefreiheit: Wandertag 2018

Barrierefreiheit: Wandertag 2018


Irvine-Munich-PoliMi-Salzburg Netzwerk

Das Irvine-München-PoliMi-Salzburg Netzwerk für Philosophie und Grundlagen der Physik zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den ForscherInnen und Studierenden des Fachbereichs für Logik und Wissenschaftstheorie der University of California Irvine, des Munich Center for Mathematical Philosophy an der LMU München, des Fachbereichs für Mathematik und der META Gruppe am Polytechnikum Mailand und des Fachbereichs Philosophie (KGW) an der Universität Salzburg zu fördern.
Die Aktivitäten des Netzwerks umfassen den Austausch von Studierenden zwischen den vier Bildungseinrichtungen, die Organisation von regelmäßigen Workshops zu bestimmten Themen sowie eine jährliche internationale Konferenz für Doktoratsstudierende und Postdocs. Weiters wird durch gemeinsam gestellte Anträge auf Drittmittelfinanzierung die Karriere von jungen ForscherInnen aus aller Welt gefördert.
Die lokalen KoordinatorInnen sind  Prof. Jim Weatherall in Irvine,  Prof. Stephan Hartmann in München,  Prof. Giovanni Valente in Mailand und  Prof. Charlotte Werndl in Salzburg.


Neues Forschungsprojekt am Fachbereich

Es freut uns, ankündigen zu können, dass der FWF (Österreich) und die FWO (Belgien) ein Joint Project mit dem Titel „Das Rätsel des bildhaften Denkens“ genehmigt haben. Die principal investigators sind Christopher Gauker (Salzburg) und Bence Nanay (Antwerpen).  Das Ziel des Projekts ist es, theoretische Ansätze auf die Frage zu entwickeln, wie die bildhafte Imagination verwendet wird, um praktische Probleme zu lösen.
Das Projekt wird eine vierjährige Doktorandenstelle und drei zweijährige Post-doc-Stellen unterstützen. (In jedem der ersten drei Jahre wird ein neuer Post-doc eingestellt.) Mehr Information über die Doktorandenstelle, finden Sie unter: www.christophergauker.sbg.ac.at/documents/DoctoralFellowSalzburgAntwerp.pdf
Mehr Information über die Post-doc-stelle, finde Sie unter:  www.christophergauker.sbg.ac.at/documents/PostDocAntwerpSalzburg.pdf
Mehr Information über die Ziele des Projekts, finden Sie unter:  http://www.christophergauker.sbg.ac.at/documents/PuzzleImagisticCognition.pdf


Fachbereich Philosophie nun Mitglied im Philosophie of Language and Mind Network (PLM)

Der Fachbereich Philosophie an der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg freut sich bekannt zu geben, dass er als Mitglied in das Philosophy of Language and Mind Network (PLM) aufgenommen wurde. Das PLM ist ein Konsortium europäischer Fachbereiche für Philosophie, die sich durch besondere Leistungen auf dem Gebiet der Sprachphilosophie sowie der Philosophie des Geistes ausgezeichnet haben. Das PLM veranstaltet Konferenzen, Workshops und Master Classes. Wir erwarten, dass unser Fachbereich in Salzburg künftig im Namen des  PLM solche Veranstaltungen ausrichten wird.