Zwischen den Kulturen. Sozialforschung im interkulturellen Vergleich – 16./17.10.2014

Vorläufige Programmübersicht (Stand:23.9.2014)

Donnerstag, 16.10.2014  

[13:00 – 14:00] Zur Einleitung: Das Konzept der funktionalen Äquivalenz

  • Reinhard Bachleitner/Martin Weichbold (Uni Salzburg): Zum Konzept der funktionalen Äquivalenz
  • Wolfgang Aschauer (Uni Salzburg): Konstruktäquivalenz und Inhaltsvalidität in der kulturvergleichenden Forschung. Fallstricke und Lösungsansätze in der quantitativen Umfrageforschung  

[14:30 – 16:00] Äquivalenzfragen in der ländervergleichenden Forschung (I)

  • Andreas Schmitz (Uni Bonn)/Jörg Blasius (Uni Bonn)/Raphael Heiberger (Uni Bamberg): Die relationale Interpretation von Indikatoren in der international vergleichenden Sozialforschung
  • Alexander Seymer (Uni Salzburg): Äquivalenz von sozialen Klassen im internationalen Vergleich? Ein Diskussionsbeitrag zur Notwendigkeit und Grenzen von Äquivalenz
  • Markus Pausch (FH Salzburg): Politische Kultur als Äquivalenzproblem in der internationalen europäischen Umfrageforschung    

[16:30 – 18:00] Äquivalenzfragen in der ländervergleichenden Forschung (II)

  • Tuuli-Marja Kleiner (Uni Marburg): Länder als Analyseeinheiten des Kulturvergleichs?
  • Anja Eder/Markus Hadler/Max Haller/Franz Höllinger (Uni Graz): Internationale Soziale Surveys als Ansatz vergleichender Forschung: Stärken und Herausforderungen
  • Hélène Venningen/Adelheid Bauer (Statistik Austria): Die Registerzählung in Österreich als Teil des europaweiten Census 2011

Abendessen, gemeinsamer Ausklang

Freitag, 17.10.2014  
[9:00 – 10:30] Kulturvergleiche jenseits von Länder-Kulturen

  • Jochen Gläser / Grit Laudel / Jana Bielick / Eric Lettkemann / Grit Petschick / Robert Schmidt / Ulla Tschida (TU Berlin): Vergleichende Analyse von Forschungskulturen
  • Barbara Bach-Hönig (Uni Innsbruck): Europäische Wissenschaftskulturen im Vergleich. Methodologische Fragen  komparativer Wissenschaftssoziologie
  • Daniela Schiek (Uni Hamburg): Kultur der Armut? Zur „kulturellen Sensibilität“ der (qualitativen) Sozialforschung gegenüber ausgegrenzten Milieus  

[11:00 – 12:30] Praxisbeispiele – Herausforderungen und Grenzen

  • Sevgi Söyler/Johannes Kloha (FAU Nürnberg): Zwischen Perspektivenwechsel und Reproduktion: Methodologische und methodische Schwierigkeiten wissenschaftlicher Arbeiten mit migrationsspezifischen Themenstellungen
  • Diana Marciele Kerber (LMU München): Migration brasilianischer Frauen – ein transnationales soziales Problem?
  • Bernadette Müller Kmet (WU Wien): International vergleichende Umfrageprogramme in Afrika: Forschungsmethodische und -ethische Implikationen  

Mittagspause  
[14:00 – 15:00] Spezifische Erhebungstechniken im Interkulturellen Kontext (I)

  • Marc Keuschnigg / Felix Bader (LMU München): Identifikation kultureller Verhaltensunterschiede mittels Onlineexperimenten unter US-Amerikanern und Indern
  • Angela Lindenthaler (PMU Salzburg): Comics zur interkulturellen Messung von Lebensqualität  

[15:30 – 17:00] Spezifische Erhebungstechniken im Interkulturellen Kontext (II)

  • Tom Herdin (Uni Salzburg): Das (verdeckte) rezeptive Interview: eine methodische Perle im ‚Land des Lächelns‘?
  • Anno Dederichs (Uni Tübingen): Transkription, Übersetzung und Sinnverstehen. Methodische Fragen zur Transkription und Übersetzung chinesisch-sprachiger Leitfadeninterviews
  • Yvonne Berger (LMU München): Biographieforschung in der V.R. China – (Selbst-)Reflexivität als methodische und feldspezifische Herausforderung