Tulis-Oswald Maria

 

 
 
 

Maria Tulis ist Postdoc am Fachbereich Psychologie und arbeitet im Rahmen der LehrerInnenbildung eng mit der School of Education (SoE) und anderen Fachdidaktiken zusammen (Netzwerk Fachdidaktik, Abt. der Didaktik der Naturwissenschaften, AG kooperierender KGWT-Fachdidaktiken). Sie koordiniert die Lehre in Psychologie für das Unterrichtsfach PP (Psychologie und Philosophie) und leitet die Arbeitsgruppe „Teaching Psychology“. Darüber hinaus ist sie Mitgründerin des „ Internationalen Forums für Fachdidaktik Psychologie und Fachdidaktik Pädagogik„, Mitglied im SoE-Rat der Paris Lodron Universität Salzburg und als Referentin bei Fortbildungen für Lehrkräfte aktiv. Sie ist Mitglied in nationalen und internationalen Gremien, u.a. in der Österreichischen und Deutschen Gesellschaft für Psychologie (ÖGP, DGPs), der European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI), Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) und als ad hoc Gutachterin für einschlägige Zeitschriften, wie z.B. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, Learning and Individual Differences oder Teaching and Teacher Education tätig.

 

Forschung (Research Interests)
In ihrer Forschung beschäftigt sich Maria Tulis einerseits mit fachdidaktischen Fragen zum Erwerb psychologischer Kompetenzen und der Nutzung alltagspsychologischer Vorstellungen und Misskonzepte als Lernanlass, andererseits mit individuellen und kontextuellen Bedingungen für einen adaptiven, lernförderlichen Umgang mit Fehlern – im Unterricht und beim Lernen im Allgemeinen.  Ausgehend von dem Potenzial, welches computerbasierte Lernumgebungen in dieser Hinsicht bieten können, interessiert sie sich besonders für die Regulation von Motivation und Emotionen bei der Bewältigung von Hindernissen und Misserfolg. Konkret widmet sie sich dabei der Frage, inwiefern erfolgreiches Lernen aus Fehlern durch das Zusammenspiel von motivationalen Prozessen, emotionalem Erleben und (Meta-) Kognitionen bedingt ist und durch gewisse Kontextmerkmale (Lehrkraft- bzw. Führungsverhalten, Fehlerklima bzw. Fehlermanagementkultur) gefördert werden kann. Darüber hinaus beziehen sich ihre Forschungsarbeiten auf den Einfluss einer positiven Einstellung zu Fehlern und anderen motivationalen Orientierungen. Um diese Fragestellungen umfassend beantworten zu können nutzt sie quantitative und qualitative Verfahren, prozessbezogene Analysen, psychophysiologische Messungen sowie experimentelle Designs. Hierbei ist es Maria Tulis wichtig, psychologische Prozesse aus verschiedenen Perspektiven, interdisziplinär in den Blick zu nehmen.

 

Kurzvita
Seit Oktober 2017Postdoc im Fachbereich Psychologie an der Universität Salzburg 
Wintersemester 2018/19Vertretung der Professur für Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten
Sommersemester 2017Vertretung der Professur für Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten
Wintersemester 2016/17Gastprofessur am Institut für Angewandte Psychologie: Arbeit, Bildung, Wirtschaft an der Universität Wien, Fakultät für Psychologie (Bildungspsychologie und Evaluation)
2010-2017Akademische Rätin am Lehrstuhl für Psychologie der Universität Augsburg (positive Zwischenevaluierung im Habilitationsverfahren, Elternzeit von 04/2013-02/2014)
2005-2010Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotion am Lehrstuhl für Psychologie an der Universität Bayreuth
1999-2005Studienassistentin am Institut für Bildungswissenschaft
(ehem. Institut für die schulpraktische Ausbildung) in Wien
Lehramtsstudium für Gymnasien (Psychologie/ Philosophie/ Pädagogik und Mathematik)
ERASMUS Auslandsaufenthalt in den Niederlanden
(2004, Universität Leiden)
1997-2005Diplomstudium Psychologie an der Universität Wien
Mediationsausbildung (2000-2002, Schwerpunkt Familien- und Schulmediation)
Freiberufliche Trainerin (Die Berater)
1992-1997Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Sacré Coeur Pressbaum (dipl. Kleinkindpädagogin und Horterzieherin)