ChemGerLab-VR

Entwicklung und Evaluation einer Virtual Reality Lernumgebung für Geräte- und Laborkunde in der Chemie

  • Förderung: Joachim Herz Stiftung
  • AntragstellerInnen und Bearbeitung: Dr. Timo Fleischer (AG Didaktik der Chemie), Univ.- Prof. Dr. Jörg Zumbach & Dr. Ines Deibl (AG Fachdidaktische Lehr-/Lernforschung mit Neuen Medien), FH-Prof. DI Dr. Markus Tatzgern (Game Development & Mixed Reality, MultiMediaTechnology)
  • Kooperative Projektpartner: FH Salzburg
  • Projektsumme: € 18.000
  • Projektlaufzeit: Sep. 2019 – Aug. 2021
In diesem Projekt soll eine deutschsprachige Virtual Reality (VR) Lernumgebung (VR Chemie-Labor) welche sich mit der Thematik Labor- und Gerätekunde befasst und dabei sicherheitsrelevante Aspekte für das Arbeiten mit Chemikalien und Labormaterialien beinhaltet, erstellt werden. Daher ist das Ziel dieses Projekts, diese Lernumgebung aus fachdidaktischer Perspektive zu konzipieren und zu evaluieren. Die Zielgruppe sind Lernende (SchülerInnen/ Studierende), die bisher keine oder nur wenig Erfahrung mit der Laborarbeit gemacht haben. Daher beschränken sich die Inhalte der Lernumgebung zunächst auf das Basiswissen, wie z.B. Geräte und deren Funktionen kennenlernen und benennen; Funktionsweise des Bunsenbrenners; Einfüllen, Umfüllen und Abwiegen von Feststoffen und Flüssigkeiten; Erhitzen von Flüssigkeiten oder Löschen von Bränden. Im Vordergrund bei der Konzeption des VR Chemielabors steht das möglichst realitätsgetreue Arbeiten in einem Chemieraum bzw. Labor. Daher wird die Lernumgebung auch interaktiv konzipiert, sodass die Lernenden mit den Laborgeräten in der virtuellen Realität arbeiten können, beispielsweise Flüssigkeiten in ein Becherglas einfüllen und diese erhitzen können. Zudem kann z.B. auch Glasbruch entstehen, wenn ein Glasgerät aus der Hand auf den Boden fällt. Das ChemGerLab-VR soll schließlich dazu dienen, die Lernenden auf die reale Laborarbeit vorzubereiten und sich diesbezüglich Wissen anzueignen, sodass die Lernenden gut auf das reale Experimentieren vorbereitet sind. Dabei soll die reale Laborarbeit keineswegs durch das virtuelle Arbeiten ersetzt werden, sondern die Realsituation hilfreich und lernwirksam ergänzt werden.