Interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitstudien mit Schwerpunkt Digital Humanities
Major-Minor-Bachelor: Interdisziplinäre Kompetenzerweiterung
Eckdaten
Fakultät
Akademischer Grad
Vorgesehene Studiendauer
Unterrichtssprache
Studienbeginn
Zusätzliches Studienfach für Abschluss erforderlich
Bewerbungsfristen und Termine
Curriculum
Voraussetzung und Bewerbung
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Welche Voraussetzungen muss ich für das Studium erfüllen?
Die Zulassungsvoraussetzungen richten sich nach dem jeweils gewählten Major-Fach.
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Welche weiteren besonderen Kenntnisse/Fähigkeiten sind hilfreich?
Die Kompetenzerweiterung zeichnet sich durch vielfältige Wahlmöglichkeiten an Lehrveranstaltungen aus, wodurch individuelle Schwerpunktsetzungen möglich sind. Je nach gewähltem Fokus können daher unterschiedliche Kenntnisse, Interessen und Fähigkeiten für das Absolvieren der Kompetenzerweiterung hilfreich sein.
Für Studierende kann es von Vorteil sein, über Kenntnisse in Latein und in verschiedenen Sprachen des europäischen Mittelalters und der Frühen Neuzeit zu verfügen. Ein grundlegendes Verständnis für Daten und Datenstrukturen ist darüber hinaus ebenso nützlich wie Basiswissen zu soziopolitischen, soziokulturellen, literatur- und kunstgeschichtlichen sowie kulturwissenschaftlichen Fragen und Themen zu den Epochen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. -
Empfehlungen für Kombinationen von Major- und Minor-Fächern bzw. Kompetenzerweiterungen
Grundsätzlich lässt sich diese Kompetenzerweiterung mit jedem Major-Fach bzw. anderen Kompetenzerweiterungen an der Universität Salzburg kombinieren. Besonders empfehlenswert sind Kombinationen mit Major-Fächern der Kulturwissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften im Kontext der Digital Humanities.
Details
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Mit welchen Themen beschäftigt sich das Studium?
Die Kompetenzerweiterung Interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitstudien mit Schwerpunkt Digital Humanities bietet ein fakultätsübergreifendes Studienprogramm, das Disziplinen wie Geschichte, Kunstgeschichte, Jüdische Kulturgeschichte, Mittelalterarchäologie, Philologien (Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Latein, Romanistik, Slawistik), Philosophie, Theologie und Medizingeschichte miteinander verbindet. Interdisziplinäre Perspektiven werden insbesondere in Lehrveranstaltungen, wie der jährlichen Ringvorlesung des Interdisziplinären Zentrums für Mittelalter- und Frühneuzeitstudien (IZMF) und des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL) gefördert.
Die Kompetenzerweiterung vermittelt fundierte und praxisorientierte Kenntnisse zu Geschichte, Kultur, Kunst, Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Dabei werden die historischen, kulturellen und ästhetischen Bedingungen dieser Epochen ebenso behandelt wie deren nachhaltige Wirkung bis in die Gegenwart, etwa in Form von Kunstwerken, literarischen Traditionen, Denkformen oder Baudenkmälern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Digital Humanities. Die Studierenden erwerben Kompetenzen im Umgang mit digitalen Methoden, Daten und Werkzeugen sowie aktuellen Standards und Best-Practice der geisteswissenschaftlichen Forschung. Dadurch verbindet die Kompetenzerweiterung historische und kulturwissenschaftliche Expertise mit einer zeitgemäßen, berufs- und forschungsorientierten Ausbildung.
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Welche Besonderheiten bietet das Studium in Salzburg?
Besonders attraktiv ist diese Kompetenzerweiterung durch die Verbindung von Lehre und Forschung sowie den fachübergreifenden Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen, der bereits im Selbstverständnis des Interdisziplinären Zentrums verankert ist. Die Kompetenzerweiterung ermöglicht individuelle Schwerpunktsetzungen und die flexible Kombination von Lehrveranstaltungen verschiedener Fakultäten. Begünstigt wird dies durch die räumliche Nähe der Universitätsstandorte, die unkompliziert zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
Ein weiterer Vorteil des Studienstandorts Salzburg liegt in der persönlichen Betreuung der Studierenden. Kleine Lehrveranstaltungsgruppen fördern den direkten Austausch mit den Lehrenden und schaffen optimale Voraussetzungen für eine individuelle Begleitung im Studium.
Inhaltlich liegt ein besonderer Schwerpunkt der Salzburger Geisteswissenschaften auf der materiellen Kultur sowie Fragen des (Digital) Cultural Heritage. Zahlreiche Kooperationen mit Salzburger Kulturerbeinrichtungen ermöglichen unmittelbare Zugänge zu den Forschungsgegenständen und bieten praxisnahe Einblicke in deren wissenschaftliche Bearbeitung. Die Beteiligung zahlreicher Fächer eröffnet darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten interdisziplinären Arbeitens. Für den Bereich Digital Humanities stehen mit dem Database Research Cluster an der Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften eine Core Facility zur Verfügung, die Forschung und Lehre durch entsprechende Infrastruktur und Expertise unterstützt.
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Wie ist das Studium aufgebaut?
Die Kompetenzerweiterung besteht aus zwei Modulen, für die insgesamt 24 ECTS-Anrechnungspunkte vorgesehen sind.
Im Basismodul muss die interdisziplinäre Ringvorlesung des IZMF (3 ECTS) besucht werden (angeboten jedes Wintersemester) sowie Lehrveranstaltungen aus dem Themenbereich interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (3 ECTS) und Lehrveranstaltungen aus dem Themenbereich Digital Humanities (6 ECTS).Im Aufbaumodul werden Lehrveranstaltungen aus dem Themenbereich Interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitforschung besucht (9 ECTS) und Lehrveranstaltungen aus dem Themenbereich Digital Humanities (3 ECTS).
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Ist ein Auslandsaufenthalt vorgesehen?
Ein Auslandsaufenthalt ist nicht verpflichtend vorgesehen, bereichert allerdings das thematische und methodische Spektrum der Kompetenzerweiterung.
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Was sollte ich sonst noch wissen?
Die Kompetenzerweiterung vermittelt den Studierenden Kompetenzen, darunter aktuelle Arbeitstechniken aus den Digital Humanities, die sie im Bereich universitärer, außeruniversitärer Forschungsinstitutionen, der Archiv-, Bibliotheks- und Museumslandschaft sowie in anderen Bereichen der Kulturvermittlung beruflich fruchtbar machen und zukunftssicher anwenden können.
Nach dem Studium
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Berufsperspektiven
Am Ende des Studiums verfügen Absolvent*innen der Kompetenzerweiterung über fundierte fachliche, methodische und theoretische Kenntnisse sowie über die Fähigkeit zur kritischen Reflexion. Sie sind in der Lage, interdisziplinäre geisteswissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der Mittelalter- und Frühneuzeitstudien zu bearbeiten und dabei digitale Methoden zielgerichtet einzusetzen. Dadurch können sie unter fachlicher Anleitung eigenständige Forschungsleistungen erbringen.
Die Kompetenzerweiterung vermittelt ein spezialisiertes Qualifikationsprofil, das für Tätigkeiten im universitären wie auch außeruniversitären Bereich qualifiziert. Durch den Schwerpunkt Digital Humanities erwerben die Absolvent*innen zudem Kompetenzen, die sie für Berufsfelder befähigen, in denen die Digitalisierung und digitale Transformation von Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft aktiv mitgestaltet werden.
Je nach individueller Schwerpunktsetzung in den gewählten Lehrveranstaltungen eröffnen sich unter anderem folgende Berufsfelder:
Datenmodellierung, Datenanalyse und Datenmanagement im akademischen und unternehmerischen Umfeld
Digitale Services und Infrastrukturmanagement
Archiv- und Ausstellungswesen
Bibliotheks- und Dokumentationswesen
Bau- und Denkmalpflege
Öffentlichkeits-, Verlags-, Presse- und Medienarbeit
Kunst- und Kulturvermittlung
Jugend- und Erwachsenenbildung.Die Kombination mit informationstechnologischen Fächern erweitert und vertieft diese beruflichen Perspektiven zusätzlich.
Die Kombination mit informationstechnologischen Fächern vertieft dieses Panorama. -
Weiterführende Studien
Die weiterführenden Studienmöglichkeiten richten sich primär nach dem gewählten Major-Fach.