ALC-Inklusionspreis 2026 für die Universität Salzburg
Die Universität Salzburg wurde mit dem ALC-Inklusionspreis 2026 ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen des Wirtschaftspreis „Austria’s Leading Companies“ vergeben und würdigt Organisationen, die sich nachhaltig für die Integration von Menschen mit Behinderungen am ersten Arbeitsmarkt einsetzen.
Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die zahlreichen Maßnahmen, welche die Universität Salzburg im Rahmen des Projekts „Uni Salzburg inklusiv“ in den vergangenen eineinhalb Jahren umgesetzt hat. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen verstärkt in alle Arbeitsbereiche der Universität einzubinden und langfristig eine inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen.
Dafür wurden nicht nur zusätzliche Stellen für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Auch die Zahl der regulären Neueinstellungen von Mitarbeiter*innen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen konnte deutlich erhöht werden – sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch in der Verwaltung. Parallel dazu werden bestehende Strukturen und Prozesse auf Barrieren überprüft und Maßnahmen für mehr Teilhabe umgesetzt.
„Der deutliche Anstieg ist das Ergebnis mehrerer Maßnahmen“, betont Rektor Bernhard Fügenschuh. „Besonders wirksam war die Schaffung zusätzlicher Stellen für begünstigt behinderte Personen und die starke Verankerung des Themas Inklusion in unseren Recruitingprozessen. Gleichzeitig hat eine gezielte Informationskampagne dazu beigetragen, dass bestehende Mitarbeiter*innen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ihre Ansprüche besser kennen und nutzen können. Mittelfristig geht es um einen Kulturwandel an unserer Universität.“
Zum langfristigen Erfolg dieser Initiative tragen – neben der außerordentlich wertvollen Unterstützung des Netzwerks für berufliche Assistenz (NEBA) – zahlreiche Bereiche der Universität bei. Neben dem Vizerektorat Personal, der Abteilung Family, Gender, Disability and Diversity sowie der Personalabteilung sind das insbesondere auch jene Teams, die ihre Strukturen und Prozesse inklusiver gestalten. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch das Feedback von Mitarbeiter*innen mit Behinderungen bzw. chronischen Erkrankungen.
„Diese systematische Verankerung trägt insbesondere zur Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen und Führungskräften bei“, sagt Vizerektor für Personal Elias Felten. „Die dadurch entstandene gesteigerte Sensibilität für das Thema führt dazu, dass bestehende Barrieren und Bereiche, in denen Inklusion noch nicht ausreichend gelingt, verstärkt rückgemeldet und sichtbar gemacht werden. Diese Kritik von innen hilft bei der Weiterentwicklung des Projekts.“
Trotz der positiven Entwicklung sieht die Universität Salzburg die Auszeichnung als Ansporn den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Der ALC-Inklusionspreis bestätigt die bisherigen Fortschritte, mache aber zugleich deutlich, dass Inklusion ein fortlaufender Prozess sei.
„Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig wissen wir, dass noch viel zu tun ist, um die Universität Salzburg dauerhaft als inklusive Arbeitgeberin zu etablieren“, so die Leitung der Abteilung Family, Gender, Disability and Diversity Magdalena Mauracher im Zuge der Preisverleihung am 6. Oktober 2026 im Imlauer Hotel Pitterkeller.
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KONTAKT:
MMag.a Magdalena Mauracher, MA | Family, Gender, Disability & Diversity (FGDD)
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