Neues Sekundarstufen-Lehramt: Steigende Anmeldezahlen und erstes Stimmungsbild
Kurz nach dem Start des reformierten Lehramtsstudiums Sekundarstufe Allgemeinbildung wird in Oberösterreich und Salzburg ein klarer Anstieg bei den Anmeldungen verzeichnet. Zudem liegen erste Rückmeldungen von Studierenden im Entwicklungsverbund Mitte vor. Das Bachelorstudium wurde mit 1. Oktober 2026 von acht auf sechs Semester verkürzt, das Masterstudium bietet weiterhin Vertiefung in vier Semestern.
Schon vor der Zulassungsfrist Ende Oktober zeichnet sich im Wintersemester 2026/27 ein klarer Anstieg ab: Aktuell sind mehr als 1.100 neu inskribierte Studierende im Bachelor und Master zu verzeichnen – ein Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Wintersemester 2025/26. Noch deutlicher zeigt sich der Zuwachs bei den Erstsemestrigen im Bachelor-Hauptstudium mit rund 18 Prozent. Bereits im vorangegangenen Wintersemester hatte die frühzeitige Finalisierung der Curricula und die gesicherte Umstiegsmöglichkeit für Bestandsstudierende zu einem Wachstum geführt, nachdem die Zahlen im Wintersemester 2024/25 noch leicht rückläufig gewesen waren.
In den ersten Gesprächen mit den neuen Sekundarstufen-Studierenden wird besonders die Standardisierung der Studienlänge hervorgehoben. „Sechs Semester Bachelor sind inzwischen üblich. Viele meiner Bekannten studieren ebenfalls in diesem Sechs+Vier-Modell“, so eine häufige Rückmeldung der neu Inskribierten. Positiv erwähnt werden auch die Infoveranstaltungen noch vor dem tatsächlichen Studienbeginn, die den Einstieg erleichtert haben. Ebenso wird der frühe Praxisbezug von mehreren Studierenden als motivierend beschrieben: „Man spürt sofort, dass man hier von Beginn an gut auf den Beruf vorbereitet wird.“
„Die neu eingeschriebenen Studierenden haben die veränderte Studienarchitektur positiv aufgenommen. Die ersten Wochen des Einstiegs bestätigen diesen Eindruck – das unterstreichen die gestiegenen Anmeldezahlen“, erklärt der Entwicklungsverbund Mitte in einer gemeinsamen Aussendung.
Mit der österreichweiten Reform des Lehramtsstudiums wurde auf den hohen Bedarf an Lehrkräften reagiert: Die neue Struktur schafft mehr Klarheit und Planbarkeit, senkt die Hürden für den Berufseinstieg und hält die Qualität der Ausbildung weiterhin auf hohem Niveau. Der Entwicklungsverbund Mitte – ein Zusammenschluss von zehn Hochschulen in Salzburg und Oberösterreich – setzt die gesetzlichen Vorgaben zum verkürzten Bachelorstudium mit einem Modell um, das zwei Unterrichtsfächer, bildungswissenschaftliche Grundlagen und intensive schulpraktische Erfahrungen verbindet.
Für inhaltliche Fragen zum Studium stehen die Servicezentren der beteiligten Hochschulen zur Verfügung.
Für Salzburg:
Servicezentrum Lehramt Salzburg
Für Oberösterreich:
LiLeS – Linz Lehramt Service
Das Aufnahmeverfahren läuft über die Website lehrerin-werden.at
Mit dem „Entwicklungsverbund Mitte“ ist der gemeinsame Lehramtsverbund für die Sekundarstufe Allgemeinbildung in Salzburg und Oberösterreich gemeint. In diesem Verbund kooperieren zehn Universitäten, Privatuniversitäten und (private) Pädagogische Hochschulen eng miteinander.
Studierende inskribieren an einer Stammuniversität (Universität Salzburg oder JKU Linz) und können – je nach Unterrichtsfach – Lehrveranstaltungen an mehreren Partnerinstitutionen besuchen.
In Salzburg gehören dem Entwicklungsverbund Mitte die Universität Salzburg, die Universität Mozarteum Salzburg, die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig und die Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein an. In Oberösterreich sind die Johannes-Kepler-Universität Linz, die Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Kunstuniversität Linz), die Anton Bruckner Privatuniversität, die Katholische Privat-Universität Linz, die Pädagogische Hochschule Oberösterreich sowie die Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz Teil des Verbunds.
Medienkontakte Salzburg:
Universität Salzburg:
Dr.in Sophie Mönnich-Lux, Universitätskommunikation
E-Mail:
Tel.: +43 662 8044-2024
Pädagogischen Hochschule Salzburg:
Bernhard Wiesinger, Referent für Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail:
Tel.: +43 662 6388-1053
Universität Mozarteum:
Mag.a Iris Wagner, Public Relations
E-Mail:
Tel.: +43 676 88122301
