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Grafik zu Uraufführungen der Salzburger Festspiele im Vergleich Frauen und Männer

FRAUEN*.FESTSPIELE.SALZBURG

15. – 17. August 2025 | Präsenz: Die Festspiel Academy 2025 ist Teil des Forschungsprojekts „FRAUEN*.FESTSPIELE.SALZBURG“, welche das Interuniversitäre Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek mit zahlreichen Kooperationspartner*innen aus Wissenschaft und Kunst durchführt. Anspruch ist es, die (Nicht-)Präsenz von Frauen* – als Organisatorinnen, Komponistinnen, Autorinnen, Dirigentinnen und Regisseurinnen – bei den Salzburger Festspielen aufzuarbeiten, patriarchalisch geprägte Strukturen, Diskriminierungs- und Ausschlussmechanismen transparent zu machen sowie ästhetische Strategien, mit denen tradierte Frauenbilder in Festspiel-Aufführungen bestätigt oder befragt wurden, zu analysieren.

Veröffentlicht am 25 Juli 2025
Tagungseinladung PEP

Einladung zur Tagung Bridging Voices in Plurilingual Education: Policies, Research and Practices

23. – 24. Oktober 2025 | Präsenz: Herzliche Einladung zur internationalen Tagung „Bridging Voices in Plurilingual Education: Policies, Research and Practices – PEP“ in Rom. Im Mittelpunkt stehen Beiträge zu Sprachenlernen, Sprachunterricht und Sprachpolitik in mehrsprachigen und multikulturellen Kontexten. Ziel der Veranstaltung ist die Förderung des Dialogs zwischen Forschung, Praxis und Bildungspolitik.

Veröffentlicht am 24 Juli 2025

Pressemeldung: Ulrich Winkler Award 2025 geht an Andrea Schmuck für Ihr Werk: „Glaubensraum Dialog. „Dialogue as a Space of Faith: Toward an Epistemology of Jewish-Christian Relations“

Ulrich Winkler Award 2025 geht an Andrea Schmuck für Ihr Werk:
„Glaubensraum Dialog.
Zur Erkenntnistheorie des jüdisch-christlichen Dialogs“
„Dialogue as a Space of Faith: Toward an Epistemology of Jewish-Christian Relations“
Verleihung am 7. August 2025 um 15:30 Uhr an der Katholisch Theologischen Fakultät der PLUS, HS 103, Universitätsplatz 1, Salzburg im Rahmen der Crossculture Religious Studies Summerschool.
Andrea Schmuck (geb. 1990) ist hauptberuflich im Erzbischöflichen Ordinariat München tätig und arbeitet nebenberuflich als Postdoc-Projektmitarbeiterin im Projekt „Theologie als Hoffnungsforschung? Auswirkungen der Klimakrise auf theologische Reflexion und religiöse Praxis“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät Salzburg. Ebenfalls in Salzburg absolvierte sie bis 2024 ihr Studium und ihre Promotion, seit 2015 als Stipendiatin des Theologischen Exzellenzprogramms. Ihre Forschungsschwerpunkte sind theologische Epistemologien, Theologie Interkulturell sowie interdisziplinäre Themenfelder wie Theologie und Kulturtheorien, Hoffnungsforschung, Klimafolgenforschung und Environmental Humanities. Andrea Schmuck lebt mit Ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern (geb. 2019 und 2021) in Oberbayern zwischen Chiemsee und Salzburg.
Um das Jahr 2015 brach eine neue Phase des jüdisch-christlichen Dialogs an. In offiziellen Dokumenten, die das 50-jährige Jubiläum der Erklärung Nostra aetate von christlicher wie jüdischer Seite als Anlass aufgreifen, stellt sich auch die Frage nach der theologischen Dimension des jüdisch-christlichen Dialogs und der theologischen Bedeutung des Judentums für das Christentum. Das hat Auswirkungen auf die Arbeitsweisen katholischer Theologie. In ihrem Entwurf einer Erkenntnistheorie des Dialogs macht Andrea Schmuck auf Veränderungen traditioneller, katholisch-verfasster und lehramtlich regulierter Wissensformen im Zeichen des Dialogs aufmerksam und skizziert von dort aus eine zukunftsfähige, dialogisch verfasste, ambiguitäts- und pluralitätsfähige Epistemologie.
Ulrich Winkler war maßgeblich an der Gründung des heute international anerkannten Zentrums für Interkulturelle Theologie und Studium der Religionen (2001) beteiligt. In seiner Habilitationsschrift „Wege der Religionstheologie. Von der Erwählung zur komparativen Theologie“ (2010) widmete sich Ulrich Winkler insbesondere vergleichenden Methoden und der Theologie Israels. Diese wurden auch in dem von ihm mitentwickelten und geleiteten Universitätskurs „Spiritual Theology in the Interreligious Process“ angewendet. 2016 übernahm Winkler den Laurentius-Klein-Lehrstuhl für Biblische und Ökumenische Theologie am Theologischen Jahr in Jerusalem. Nach einer Erkrankung verstarb er am 27. Januar 2020. Mit dem von ihm initiierten und finanzierten Preis möchte er die Themen seines theologischen Forschungslebens weiter fördern.

Veröffentlicht am 23 Juli 2025