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Lebende Tintinne in ihrer transparenten Schale während der Zellteilung aufgenommen von Maximilian Ganser.

Durchbruch nach 200 Jahren: Salzburger Forscherteam löst Jahrhunderte altes Rätsel planktischer Einzeller

Biomaterialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften, wie etwa Spinnenseide, sind bislang vor allem von Tieren bekannt. Forschende der Universität Salzburg entschlüsselten nun ein überraschendes Gegenstück aus der Welt der Einzeller: Die Schalen von Tintinnen, mikroskopisch kleinen Planktonorganismen, bestehen aus selbstorganisierenden Strukturproteinen, die ein besonders widerstandsfähiges Material bilden und UV-Licht absorbieren. Damit beschreibt das Salzburger Forscherteam erstmals ein Biomaterial aus einem eukaryotischen Einzeller (Protist) und macht Tintinnen zu einem neuen Modellsystem für die künftige Entwicklung fortschrittlicher Biomaterialien. Mehr als 200 Jahre nach der Entdeckung der Tintinnen ist die Zusammensetzung ihrer Schalen nun aufgeklärt.

Veröffentlicht am 19 Juni 2026
VR für Forschung Jutta Horejs-Höck mit Mitarbeiter*innen auf der Tech-Messe in Millstatt

Universität Salzburg beim Technologie Forum Millstatt 2026

Von Sonntag, 7. Juni, bis Mittwoch, 10. Juni, fand im Kongresszentrum Millstatt (Kärnten) das Technologie Forum Millstatt statt. Wissenschaftler*innen der Universität Salzburg nutzten beim diesjährigen Technologie Forum Millstatt die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Kolleg*innen aus ganz Österreich.

Veröffentlicht am 11 Juni 2026
Eidechse sitzt auf Aludose

Artenvielfalt auch in Städten möglich

Torben Schubert, Haus der Natur Salzburg, Erstautor der Studie und Angela Hof, Fachbereich Umwelt & Biodiversität, Abteilung Geologie und Physische Geographie und Leiterin der Arbeitsgruppe Stadt- und Landschaftsökologie, forschen im Bereich Stadtökologie zu urbaner Biodiversität und Ökosystemleistungen, Angela Hof insbesondere zu Stadtbäumen und Stadtnatur für klimaresiliente Städte.

Veröffentlicht am 29 April 2026