Tagung: Network Gender & STEM Conference 2026 zu Gast an der Universität Salzburg
Vom 9. bis 11. Juli 2026 richtet die Universität Salzburg die 8. internationale Network Gender & STEM Conference aus. Unter dem Leitthema „Gender, diversity, and contextual influences throughout the STEM pipeline“ kommen Forschende, Praktiker:innen und Vertreter:innen aus Bildungspolitik zusammen, um zu diskutieren, welche Faktoren geschlechtsbezogene Bildungs- und Berufswege in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) prägen. Die Tagung ist betont interdisziplinär angelegt und verbindet Perspektiven aus Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie und den MINT-Disziplinen selbst. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Schule, Universität, Elternhaus, Peers und Arbeitgeber:innen Interesse und Entscheidungen junger Menschen beeinflussen – und wie sich Geschlechterunterschiede im MINT-Bereich verringern lassen.
Neue Publikation: Band 16 der Reihe „Mathematik im Unterricht“
Die Herausgeber der Reihe Mathematik im Unterricht freuen sich über das Erscheinen des neuen Bandes (Nummer 16), der seit Kurzem online als Open-Access-Publikation im Volltext verfügbar ist. Der aktuelle Band umfasst 20 Beiträge zu zentralen Themen eines modernen und zukunftsorientierten Mathematikunterrichts. Die Autor:innen widmen sich sowohl mathematischen und fachdidaktischen Fragestellungen als auch aktuellen bildungspolitischen Themen. Darüber hinaus werden Beiträge aus den verwandten Unterrichtsfächern Geometrisches Zeichnen, Darstellende Geometrie, Informatik und Physik im fächerübergreifenden Kontext präsentiert. Ergänzt wird das Spektrum durch Beiträge aus den Bezugswissenschaften Pädagogik, Psychologie und Soziologie mit direktem Bezug zur Mathematik.
Tagung: Sprachenvielfalt unter Druck
11.–12. Juni 2026 | Präsenz: Die Tagung der Fachbereiche Romanistik & Slawistik reflektiert kritisch die Sprachenpolitik im deutschsprachigen Raum mit Fokus auf den Unterricht von Zweit- und Drittfremdsprachen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Fremdsprachen zunehmend auf ihre vorgesehene, erwartete oder imaginierte pragmatische Funktion reduziert werden. Diskutiert werden die Folgen einer solchen Instrumentalisierung für sprachliche Bildung, Mehrsprachigkeit und die Legitimation des Fremdsprachenlernens. Ziel ist es, den Wert von Fremdsprachenunterricht über rein utilitaristische Perspektiven hinaus neu zu beleuchten.