Landnutzung und Klimawandel gefährden Artenvielfalt in Südwestdeutschland
Eine neue Langzeitstudie an Nachtfaltern in Süddeutschland belegt einen flächendeckenden Rückgang von ökologisch anspruchsvollen Arten und die Ausbreitung häufiger, wärmeliebender Spezies. Die regionalen Artenzusammensetzungen wurden sich in den untersuchten Bereichen in den letzten 50 Jahren immer ähnlicher.
Rektor Bernhard Fügenschuh begrüßt zehn neue Doktorand*innen
Rektor Bernhard Fügenschuh hat zehn neue Doktorand*innen in dem vom FWF finanzierten Projekt „AlpsChange“ willkommen geheißen, die im Rahmen der Doktoratsschule „DynamitE“ tätig ist. Die Nachwuchswissenschaftler*innen werden sich mit kritischen Fragen zur Geo- und Biodiversität befassen und dabei die europäischen Alpen als ihr Hauptmodellsystem nutzen.
Projekt „Psyche“: Genomische Entschlüsselung aller Tag- und Nachtfalterarten Europas
Die Entschlüsselung der DNA von Tag- und Nachfaltern könnte zum Erhalt von Arten beitragen, zum besseren Verständnis ihrer Evolution, und neue Wege zur Bekämpfung von Schädlingen in der Landwirtschaft aufzeigen. Mit der Sequenzierung der Genome von 1.000 Tag- und Nachtfaltern durch Expertinnen und Experten aus ganz Europa wurde ein erster wichtiger Meilenstein erreicht. Unter den Arten befinden sich auch zahlreiche in Österreich heimischen Schmetterlingsarten.