Ungleiche Brutpflege kann Stadttauben helfen
Taubenväter übernehmen mehr Brutarbeit in Krisenzeiten
Unter dem Titel „When the going gets tough, the dove gets going“ wurde jüngst eine Studie veröffentlicht, in der Forschende von der TU München untersuchten, wie Stadttauben flexibel auf Futterknappheit reagieren: Männchen übernehmen mehr Brutaufgaben und ermöglichen den Weibchen zusätzliche Zeit zur Nahrungssuche.
An der Studie, die von der Wild Animal Initiative gefördert und in „Royal Society Open Science“ erschienen ist, war auch die Verhaltensökologin Beate Apfelbeck vom Fachbereich Umwelt und Biodiversität an der Universität Salzburg beteiligt. Sie wirkte an der konzeptionellen Entwicklung der Studie mit und brachte ihre Expertise in die Interpretation und Validierung der Ergebnisse ein. Darüber hinaus war Apfelbeck an der wissenschaftlichen Ausarbeitung des Manuskripts sowie an dessen kritischer Überarbeitung beteiligt.
Infos zur Publikation:
Mak, B.; Chaban, M. J.; Drewitt, E., Weisser, W.W., Apfelbeck, B.: When the going gets tough, the dove gets going: feral pigeons maintain nest attendance rates during food shortages with asymmetrical biparental care. Royal Society Open Science (2026).
Hier geht’s zur Presseaussendung der TU München.
