Scheitern? Gehört dazu. Erzählen wir darüber.

Fuckup Night #38 Studi‑Edition an der Universität Salzburg

Donnerstag, 21. Mai 2026 | ab 18:00 Uhr | UNIPARK | Erzabt-Klotz-Straße 1 | Salzburg

Am 21. Mai 2026 fand die StudiEdition der Fuckup Night Salzburg im UNIPARK Nonntal der Universität Salzburg statt. Mehr als 200 Teilnehmer:innen folgten der Einladung und machten den Abend zu einem großen Erfolg. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die gekommen sind und diesen offenen Austausch ermöglicht haben.

Initiiert wurde das Format von Aleksandra Nagele, die die Fuckup Nights Salzburg ins Leben gerufen hat. Sie führte zudem als Moderatorin durch den Abend und sorgte mit ihrer authentischen und wertschätzenden Art für einen gelungenen Rahmen der Veranstaltung.

Die Veranstaltung,  stellte erneut unter Beweis, wie wichtig es ist, über das Thema Scheitern zu sprechen und eine konstruktive Fehlerkultur zu fördern. Rektor Univ.-Prof. Dr. Bernhard Fügenschuh betonte in seiner Stellungnahme die große Bedeutung dieses Themas für die Universität Salzburg. Auf die Frage, warum Scheitern für ihn als Rektor eine so zentrale Rolle spiele, hob er hervor, dass gerade in Bildung und Forschung Lernprozesse ohne Fehler nicht denkbar seien. Umso mehr freute er sich darüber, dass Formate wie die Fuckup Night an der Universität Salzburg stattfinden und Raum für ehrliche Einblicke schaffen.

Im Zentrum des Abends standen drei persönliche und eindrucksvolle Geschichten:

  • Elisabeth Eller, Studentin, berichtete davon, wie sie ihren ursprünglich geplanten 10-Jahresplan verwerfen musste – und gerade darin die beste Entscheidung ihres Lebens fand.
  • Christian Seiss, Absolvent der Universität Salzburg, erzählte von seinem gescheiterten Weg zum Diplomaten und wie er nach diesem Rückschlag neue Perspektiven entwickelte.
  • Prof. Mark Rinnerthaler, Alternsforscher, schilderte das Scheitern eines wissenschaftlichen Papers und betonte, dass es nicht darum gehe, Kritik zu vermeiden, sondern zu lernen, konstruktiv mit ihr umzugehen.

Alle drei Beiträge machten deutlich: Scheitern ist kein Endpunkt, sondern oft der Beginn neuer Entwicklungen und wichtiger persönlicher Erkenntnisse.

Für eine aufgelockerte Atmosphäre sorgte die Band Hamam, die mit musikalischen Einlagen zwischen den Programmpunkten zum gelungenen Ablauf des Abends beitrug.

Die StudiEdition der Fuckup Night Salzburg bot damit nicht nur inspirierende Einblicke in individuelle Lebenswege, sondern schuf auch einen offenen Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen. Sie unterstrich einmal mehr die Relevanz einer Kultur, in der Fehler als wertvoller Bestandteil von Entwicklung verstanden werden.

 Bilder der Fuck-up Night

Fuckup Night #38