FFG – Zero Emission Mobility plus 2025

Ziel:

Übergeordnetes Ziel des Programms ist es, Konzepte zur Verkehrsvermeidung zu entwickeln und möglichst viele Fahrten von fossil betriebenen Fahrzeugen durch Fahrten mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen und/oder anderen nachhaltigen Mobilitätsformen (ÖV, Fuß- und Radverkehr) zu ersetzen sowie zur Reduktion des Fahrzeugbesitzes – beispielsweise durch Sharing-Projekte – beizutragen. Die Energie für alle Mobilitätsformen soll dabei aus erneuerbaren Energieträgern zur Verfügung gestellt werden.

Leitprojekte und Kooperative F&E-Projekte können in folgenden Schwerpunkten eingereicht werden:

  1. Zero Emission Vehicles
  2. Zero Emission Infrastructure
  3. Integrierte Lösungen für Fahrzeug und Infrastruktur
  4. Vehicle-to-Grid Demonstrator)
  5. Demonstration von emissionsfreien Spezialfahrzeugen im Realbetrieb

Für Leitprojekte ist ein verpflichtendes Vorgespräch bis spätestens 14.01.2026 zu führen.

Darüber hinaus können F&E-Dienstleistungen zu folgenden Themen bei „Zero Emission Mobility“ eingereicht werden:

  1. Strategische Entwicklung eines H2-Grundnetzes in Österreich ab 2030 im Kontext der AFIR Vorgaben
  2. Megawatt-Charging für den Schwerverkehr
  3. Wertschöpfungseffekte der Elektrifizierung des Straßenverkehres in Österreich

Folgende F&E-Dienstleistungen können bei „Nachhaltige Mobilität in der Praxis“ eingereicht werden:

  1. Zahlungsbereitschaft von Unternehmen für ein Mobilitätsbudget zur Förderung einer nachhaltigen Mitarbeiter:innenmobilität
  2. Unterschiedliche Ausgestaltungsformen für Mobilitätsbudgets Transparenz-Tool für Sharing-Angebote in Gemeinden
  3. Einflussfaktoren für die Akzeptanz eines Mobilitätsbudgets durch Mitarbeiter:innen
  4. Einfluss von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf die lokale Wirtschaft in mittleren und kleineren österreichischen Städten
  5. Wirkungen von Elektrofahrrädern für Jugendliche und Kinder
  6. Verhaltensökonomische Ansätze in der Mobilitätswende (urban, suburban und rural)

Voraussetzungen:
Forschungseinrichtungen, Unternehmen und sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen können gefördert bzw. finanziert werden. Um eine hohe Praxisrelevanz und zeitnahe Marktüberleitung von Forschungsergebnissen zu gewährleisten, ist eine ausgeprägte Konsortialbeteiligung von Industriepartnern anzustreben. Erwünscht ist darüber hinaus die Einbeziehung von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) oder Start-Ups.

Ausschreibung:
 Zero Emission Mobility plus 2025 | FFG

Letzte Aktualisierung: 07.01.2026