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Lebende Tintinne in ihrer transparenten Schale während der Zellteilung aufgenommen von Maximilian Ganser.

Durchbruch nach 200 Jahren: Salzburger Forscherteam löst Jahrhunderte altes Rätsel planktischer Einzeller

Biomaterialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften, wie etwa Spinnenseide, sind bislang vor allem von Tieren bekannt. Forschende der Universität Salzburg entschlüsselten nun ein überraschendes Gegenstück aus der Welt der Einzeller: Die Schalen von Tintinnen, mikroskopisch kleinen Planktonorganismen, bestehen aus selbstorganisierenden Strukturproteinen, die ein besonders widerstandsfähiges Material bilden und UV-Licht absorbieren. Damit beschreibt das Salzburger Forscherteam erstmals ein Biomaterial aus einem eukaryotischen Einzeller (Protist) und macht Tintinnen zu einem neuen Modellsystem für die künftige Entwicklung fortschrittlicher Biomaterialien. Mehr als 200 Jahre nach der Entdeckung der Tintinnen ist die Zusammensetzung ihrer Schalen nun aufgeklärt.

Veröffentlicht am 19 Juni 2026
Katholisch-Theologische Fakultät Außenansicht

Universität Salzburg im QS World University Ranking 2027 mit größtem Zugewinn unter Österreichs Universitäten

Die Universität Salzburg verbessert sich im aktuellen QS World University Ranking um 78 Plätze und erreicht Rang 572 weltweit. Damit verzeichnet sie unter den österreichischen Universitäten den größten Aufstieg im diesjährigen Ranking.

Veröffentlicht am 18 Juni 2026
Gruppenfoto: von links nach rechts vorne: Angelika Lahnsteiner und Esther Schönauer, hinten: Julia Huber, Angela Risch und Markus Wiederstein)

Neue Studie: Wie DNA-Struktur Stoffwechselerkrankungen und Krebs verbindet

Ein Forschungsteam rund um Angelika Lahnsteiner aus der Arbeitsgruppe Cancer (Epi-) Genetics, geleitet von Angela Risch, gemeinsam mit Victoria Ellmer, Julia Huber, Esther Schönauer und Markus Wiederstein vom Fachbereich Biowissenschaften und Medizinische Biologie an der Universität Salzburg,  sowie Matej Lexa von der Masaryk-Universität Brünn (Tschechien) konnten zeigen, dass genetische Risikovarianten für Stoffwechselerkrankungen die dreidimensionale Struktur der DNA beeinflussen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in einer führenden Open-Access-Fachzeitschrift „Genome Biology“ veröffentlicht.

Veröffentlicht am 18 Juni 2026