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Veröffentlicht am
August 26, 2026
Letzte Aktualisierung: August 26, 2026

ditact_women’s IT summer studies bringt Expertinnen zusammen

Am 24. August 2026 starteten die ditact_women’s IT summer studies an der Universität Salzburg in ihrer 24. Auflage. Die Sommeruniversität, die seit mehr als zwei Jahrzehnten Frauen* im IT-Bereich fördert und vernetzt, widmet sich heuer dem Thema Health-IT und damit einem Bereich, der die digitale Transformation von Gesundheitsversorgung und Medizin maßgeblich prägt.

Die feierliche Eröffnung fand im Veranstaltungszentrum des Techno-Z in der Science City Itzling statt. Rund 190 Teilnehmer*innen aus Österreich und dem deutschsprachigen Raum folgten der Einladung. Mit insgesamt 54 Kursen und mehr als 340 Kursbuchungen unterstreicht die ditact einmal mehr ihre Bedeutung als zentrale Plattform für digitale Weiterbildung für Frauen*. Darüber zeigt sich auch Vizerektor für Personal Elias Felten erfreut: „Die große Nachfrage zeigt, wie hoch das Interesse an Weiterbildung im digitalen Bereich ist. Die ditact verbindet Wissen, Praxis und Vernetzung und eröffnet den Teilnehmer*innen neue Perspektiven in einem Berufsfeld, das für die Zukunft unserer Gesellschaft und Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist.“

Digitalisierung im Dienst der Gesundheit

Die diesjährige Eröffnung stellte die Frage in den Mittelpunkt, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Gesundheitsversorgung verändern und welche Chancen sich daraus insbesondere für Frauen* in technischen Berufsfeldern ergeben.

Den Auftakt machte DI (FH) Mag.a Dr.in Cornelia Schneider (FH Salzburg) mit der Keynote „Digitalization and AI in Home Care: An Opportunity for Women in IT?“. Sie zeigte auf, dass digitale Technologien und künstliche Intelligenz das Potenzial bieten, Prozesse effizienter zu gestalten, den Informationsaustausch zu verbessern und damit eine personenzentrierte Pflege zu unterstützen. Zugleich bildet die (Langzeit-)Pflege eine besondere Schnittstelle zwischen Gesundheit, Technologie und Geschlecht: Pflegearbeit wird nach wie vor überwiegend von Frauen geleistet. Damit digitale Lösungen in der Praxis einen tatsächlichen Mehrwert schaffen, müssen bei ihrer Entwicklung und Implementierung die spezifischen Anforderungen, Bedürfnisse und Arbeitsabläufe in der Pflege berücksichtigt werden. Darin liegt zugleich eine Chance, die Erfahrungen und Kompetenzen von Frauen aus dem Pflegebereich stärker in die Gestaltung digitaler Innovationen und in Health IT einzubringen.

Digitalisierung als Mehrwert

Im Anschluss diskutierten Expert*innen aus Politik, Medizin, Forschung und Wirtschaft über die Zukunft digitaler Gesundheitslösungen. Unter der Moderation von Mag.ᵃ Dr.in Veronika Hornung-Prähauser, MAS, nahmen an der Diskussion Mag.a Daniela Gutschi (Landesrätin Salzburg), Dr. Thomas Caspari (Paracelsus Medizinische Privatuniversität), DI (FH) Mag.a Dr.in Cornelia Schneider (FH Salzburg), Dr.in Ekaterina Akimova-Höpner, (BioBeatZ) und Dr. Matthias Gabriel Vavrovsky, MBA (Ärztekammer Salzburg) teil.

Diskutiert wurden unter anderem der sinnvolle Einsatz von KI und digitalen Technologien in der Gesundheitsversorgung und Pflege, die Herausforderungen bei der Umsetzung digitaler Lösungen in die Versorgungspraxis sowie die Rolle von Frauen bei der Gestaltung von Innovation und Health IT. Einigkeit bestand darüber, dass Digitalisierung und KI nicht zum Selbstzweck eingesetzt werden dürfen, sondern einen konkreten Mehrwert für Patient*innen, Pflegebedürftige und Beschäftigte schaffen müsse. Entscheidend ist, digitale Lösungen stärker in die tatsächliche Behandlung und Versorgung zu integrieren, ihre Umsetzung in der Praxis voranzutreiben und dabei die Erfahrungen unterschiedlicher Berufsgruppen – insbesondere aus der Pflege – frühzeitig einzubeziehen.

Beim anschließenden Networking nutzten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Gerade dieser Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis ist seit vielen Jahren ein wesentliches Element der ditact.

Zur ditact im Detail

Die ditact_women’s IT summer studies laufen heuer von 24. August bis 4. September 2026 am Campus Itzling der Universität Salzburg. Auf dem Programm stehen 54 Kurse für rund 180 Teilnehmerinnen – von Programmierung und IT-Grundlagen über Datenanalyse bis hin zu Künstlicher Intelligenz, heuer mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Health-IT. Ergänzt wird das fachliche Angebot durch Lunch Lectures, Vernetzungsmöglichkeiten und Weiterbildungsformate, die den Austausch zwischen Teilnehmerinnen, Expertinnen und Institutionen fördern.


Kooperationspartner*innen

Veranstaltet wird die Sommeruniversität von der Universität Salzburg gemeinsam mit der Salzburger Hochschulkonferenz: beteiligt sind die Fachhochschule Salzburg, Pädagogische Hochschule Salzburg, Universität Mozarteum Salzburg, Paracelsus Medizinische Privatuniversität und Privatuniversität Schloss Seeburg. Unterstützt wird die ditact unter anderem vom Land Salzburg, der Universität Salzburg, der Industriellenvereinigung Salzburg und der Österreichischen Computergesellschaft.

Dabei verfolgt die ditact wichtige Ziele: den Frauenanteil in Informatik- und IT-nahen Studiengängen zu erhöhen, Frauen* bei ihrer Weiterbildung im digitalen Bereich zu unterstützen und Netzwerke innerhalb der IT-Community zu schaffen.

Nachhaltige Ziele für eine gemeinsame, digitale Zukunft.

Gruppenfoto Eröffnung ditact

Regina Niederreiter, BA

Projektleiterin ditact_women’s IT summer studies

Universität Salzburg | Family, Gender, Disability & Diversity (FGDD)

Kaigasse 17/1. Stock | 5020 Salzburg | Austria

Tel: +43 664 4646620

E-Mail an Regina Niederreiter, BA

Foto: © Bruckner | v.l.n.r.: Rozsa Tothne Magasföldi MA (Organisation ditact), Mag.a phil. Katharina Resch-Schobel (Österreichische Computer Gesellschaft), Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Christine Trültzsch-Wijnen (Pädagogische Hochschule Stefan Zweig), Rektorin Priv.-Doz. Mag.a Dr.in Daniela Martinek (Pädagogische Hochschule Stefan Zweig), Ap. Prof. MMag.a Dr.in Verena Fuchsberger-Staufer (Wissenschaftliche Leitung ditact), FH-Prof.in DI Brigitte Jellinek, MSc (Beirat ditact), Dr. Matthias Gabriel Vavrovsky, MBA, (Präsident Ärztekammer Salzburg), Mag.a Daniela Gutschi (Landesrätin Salzburg), Assoz-Prof. Dr. Stefan Lang (Universität Salzburg, Prodekan DAS) | Leiter CD Lab GEOHUM | Abteilungsleiter), DI (FH) Mag. Dr.in Cornelia Schneider (FH Salzburg, Departmentleiterin Information Technologies and Digitalisation), Univ.-Prof. Dipl.-Math. Dr. Arne Bathke (Universität Salzburg), Dr. Thomas Caspari (PMU Salzburg), VR Mag. Dr. Matteo Carmignola MBA (Pädagogische Hochschule Stefan Zweig), Mag.a Dr.in Veronika Hornung-Prähauser, MAS (Moderation ditact 2026), MMag.a Magdalena Mauracher, MA (Universität Salzburg, FGDD), Regina Niederreiter, BA, Projekt Management ditact (Universität Salzburg, FGDD)