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Veröffentlicht am
Juli 30, 2026
Letzte Aktualisierung: Juli 30, 2026

Israelischer Botschafter zu Gast an der Universität Salzburg: Wissenschaft baut Brücken – im Geist Stefan Zweigs

Beim Besuch des israelischen Botschafters David Roet standen die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit israelischen Spitzenuniversitäten, der internationale Dialog und das humanistische Erbe Stefan Zweigs im Mittelpunkt der Gespräche.

Die Universität Salzburg begrüßte am 29. und 30. Juli 2026 den israelischen Botschafter David Roet zu einem offiziellen Besuch. Gemeinsam mit Rektor Bernhard Fügenschuh sowie Dr.in Helga Rabl-Stadler, internationale Kulturbotschafterin der Universität Salzburg, und MMag. Yariv M. Sultan, Chief Philanthropy Officer der Universität Salzburg, wurden Perspektiven für die weitere Vertiefung der wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Österreich und Israel erörtert. Zum Programm gehörten auch Besuche der Neuen Residenz sowie des Stefan-Zweig-Zentrums auf der Edmundsburg.

„Israel zählt zu den weltweit führenden Wissenschaftsnationen. Die Zusammenarbeit mit unseren israelischen Partneruniversitäten stärkt unsere Forschung und eröffnet neue Perspektiven für Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wissenschaft baut Brücken – gerade dann, wenn politische oder gesellschaftliche Herausforderungen Grenzen sichtbar machen. Der persönliche Austausch zwischen Forschenden und Studierenden schafft Vertrauen und gegenseitiges Verständnis. Wenn wir die nächste Generation darauf vorbereiten wollen, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen, müssen wir internationale Zusammenarbeit und den offenen Dialog über Länder- und Kulturgrenzen hinweg fördern“, betont Rektor Bernhard Fügenschuh.

Die Universität Salzburg pflegt seit vielen Jahren enge Beziehungen zu renommierten Universitäten aus mehr als 90 Ländern, darunter auch Israel. Kooperationen mit Universitäten in Jerusalem, Haifa, Tel Aviv und Be’er Scheva umfassen gemeinsame Forschungsprojekte, wissenschaftliche Publikationen sowie den Austausch von Studierenden und Forschenden. All diese globalen Partnerschaften sind Ausdruck der Überzeugung, dass exzellente Wissenschaft dort entsteht, wo Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenarbeiten und Wissen über Grenzen hinweg teilen.

Ein besonderer Schwerpunkt des Besuchs war das Vermächtnis des Salzburger Schriftstellers Stefan Zweig. Kaum ein anderer Autor steht so sehr für die Idee eines weltoffenen Europas und für die Kraft des Dialogs über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Seine Botschaft von Humanismus, Verständigung und gegenseitigem Respekt besitzt angesichts der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen besondere Aktualität. Mit dem Stefan-Zweig-Zentrum auf der Edmundsburg bewahrt die Universität Salzburg dieses Erbe nicht nur, sondern entwickelt es als lebendigen Ort wissenschaftlicher Reflexion und internationaler Begegnung kontinuierlich weiter. Gerade hier wird sichtbar, dass Bildung, Wissenschaft und Kultur Brücken schlagen können – zwischen Menschen, Institutionen und Gesellschaften.

Gruppenbild in der Max-Gandolph-Bibliothek mit Univ.-Prof. Dr. Werner Michler (Leitung Stefan Zweig Haus, Universität Salzburg), Dr.in Helga Rabl-Stadler (Internationale Kulturbotschafterin der Universität Salzburg), Botschafter des Staates Israel David Roet und Rektor Bernhard Fügenschuh (Universität Salzburg)
Foto: © Kay Müller
Pressefoto mit dem Botschafter des Staates Israel David Roet und Rektor Bernhard Fügenschuh (Universität Salzburg) mit einer Kopie eines Stefan Zweig Briefs
Foto: © Kay Müller

Dr. Kerstin Fuchsberger, MA

Leiterin Büro des Rektors

Universität Salzburg I Büro des Rektors

Kapitelgasse 4 I 5020 Salzburg I Austria

Tel: +43 662 8044-2002

E-Mail an Dr. Kerstin Fuchsberger, MA

Foto (v.l.n.r.): Yariv Sultan (Chief Philanthropy Officer, Universität Salzburg), Univ.-Prof. Dr. Werner Michler (Leitung Stefan Zweig Haus, Universität Salzburg), Dr.in Helga Rabl-Stadler (Internationale Kulturbotschafterin der Universität Salzburg), Botschafter des Staates Israel David Roet und Rektor Bernhard Fügenschuh (Universität Salzburg) | © Kay Müller