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Peter Arzt-Grabner

Das Berufsleben endet, die Forschung jedoch nicht

Dass mit der Pensionierung der Eros des Forschenden nicht enden muss, ist offensichtlich – wird das universitär verfasste Berufsleben in den verdienten Ruhstand überführt, bedeutet dies nicht, dass Studium und Beforschung eines Faches/Themengebietes, dem die akademische Karriere diente, einfach abreißt. Vielmehr eröffnet sich durch Wegfallen der Verpflichtungen der Raum, im Alltagsgeschäft Liegengebliebenes aufzugreifen und den Fokus auf Vermittlung dessen zu legen, für das man als Wissenschafter „brennt“, was – jenseits der notwendigen intellektuellen Kunststücke – manchmal über Jahrzehnte als Essenz des eigenen Fachgebietes destilliert wurde: jenes, das man an die nächsten Generationen von Interessierten weitergeben möchte. 

Veröffentlicht am 09 März 2026
Andreas Bammer

Papyrologischer Kommentar zum Neuen Testament

Der von Mag. Andreas Bammer, der 2021 bei einem  Bergunfall tödlich verunglückt ist, im Rahmen eines FWF-Projekts an unserem Fachbereich begonnene Kommentar-Band zum Ersten Thessalonikerbrief wird nun in einem FWF-Projekt von Hans Förster (Universität Wien) fortgesetzt.

Veröffentlicht am 01 Dezember 2025
Eine Gruppe von vier Frauen vor Leinwänden, die armenische Ausstellungsstücke zeigen.

Salzburger Forscherin würdigt armenische Nonnenkultur in internationaler Ausstellung

Die Salzburger Armenologin Dr. Jasmine Dum-Tragut hat im renommierten Handschrifteninstitut Matenadaran in Jerewan eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet, die sich dem weitgehend unbekannten Erbe armenischer Nonnenklöster widmet. Unter dem Titel „Fromme Hände – Nonnenklöster-Skriptorien Südarmeniens im 17. Jahrhundert“ werden Handschriften und Installationen gezeigt, die das Leben und Wirken dieser Frauen eindrucksvoll dokumentieren.

Veröffentlicht am 28 Oktober 2025