Am Fachbereich Erziehungswissenschaft gelangt die Stelle e. wissenschaftlichen Mitarbeiter*in im Forschungs- und Lehrbetrieb gemäß UG und Angestelltengesetz mit e. Assistenzprofessorin mit Qualifizierungsvereinbarung (gemäß § 27 Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer/innen der Universitäten) zur Besetzung. Die fachliche Denomination der Stelle lautet empirische Schul- und Unterrichtsforschung. Nach Erreichen des vereinbarten Qualifizierungsziels wird das Vertragsverhältnis entfristet (assoziierte/r Professor*in).

Die Universität Salzburg steht für Innovationskraft in Wissenschaft und Forschung, für forschungsbasierte Lehre und einen lebendigen Dialog mit der Gesellschaft. Im Herzen Europas – mitten in der Weltkultur-Erbe Stadt Salzburg – gelegen, bietet sie ein inspirierendes Umfeld für wissenschaftliche und wissenschaftsunterstützende Karrieren – innovativ, interdisziplinär und international vernetzt.

Aufgabenbereiche:

  • Erfüllung gesondert zu vereinbarender, individueller Qualifizierungsziele innerhalb eines festzulegenden Zeitraums;
  • selbständige Lehre im Ausmaß von 4 Semesterwochenstunden (nach dem Erreichen des Qualifizierungsziels 8 Semesterwochenstunden);
  • eigenständige Forschung im Bereich der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung mit Fokus auf der quantitativen Erforschung von Motivation und/oder Emotion von Schüler*innen auf Sekundarstufenniveau;
  • Mitarbeit in der Lehr- und Forschungsorganisation des bildungswissenschaftlichen Teils des Lehramtstudiums, insbesondere der quantitativen Schul- und Unterrichtsforschung.

Anstellungsvoraussetzungen:

  • Doktorat (PhD) in einem der folgenden Fächer: Erziehungswissenschaft oder verwandte Studien (z.B. Lehramtsstudien, Psychologie, empirische Bildungsforschung);
  • zumindest teilweise publizierte Dissertationsschrift;
  • nachgewiesene Forschungs- und universitäre Lehrerfahrung im Themenfeld Motivation und/oder Emotion von Schüler*innen auf der Sekundarstufe;
  • Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung;
  • ausgewiesene Publikationstätigkeit (inkl. von Erstautorenschaft) in international peer-reviewten renommierten (englischsprachigen) Journals zum Themenfeld Motivation und/oder Emotion von Schüler*innen auf der Sekundarstufe;
  • fundierte und ausgewiesene Kenntnisse in quantitativer Datenanalyse (z.B. Längsschnittmodellierung) und in der Anwendung der entsprechenden Software (z.B. Mplus, R. etc.);
  • nachgewiesene pädagogische und fachdidaktische Erfahrung;
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Erwünschte Zusatzqualifikationen:

  • Erfahrung in akademischer Selbstverwaltung;
  • Erfahrung in Koordination und akademischem Wissenschaftsmanagement;
  • nationale und internationale Vernetzung;
  • erfolgte – zumindest einjährige – externe wissenschaftliche Tätigkeit, nach Möglichkeit im Ausland;
  • fundierte Erfahrung in den Themenfeldern der Bildungswissenschaft/Schulpädagogik.

Gewünschte persönliche Eigenschaften:

  • Hohes wissenschaftliches Engagement;
  • Freude am wissenschaftlichen und praxisnahen Arbeiten im Bereich Hochschule und Schule;
  • Team- und Kooperationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit;
  • Engagement in der Lehre.

 

Bewerbung:
Die Bewerbung erfolgt in elektronischer Form und hat die folgenden Unterlagen zu enthalten:

  • Motivationsschreiben und tabellarischer Lebenslauf (CV);
  • Darstellung der Leistungen in Wissenschaft und Forschung;
  • Darstellung der Erfahrungen und Tätigkeiten in der Lehre (inkl. Evaluationen) und ggf. in der Betreuung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften;
  • Darstellung der künftigen Pläne in Forschung und Lehre und für den Beitrag zum wissenschaftlichen Profil des Fachbereichs (im Umfang von etwa 5 Seiten);
  • Konzept für Wissenstransfer/-management (im Umfang von etwa 2 Seiten);
  • Darstellung der sozialen Kompetenzen (im Umfang von etwa 2 Seiten);
  • Zeugnisse/Zertifikate (Masterzeugnis/Diplomzeugnis, Promotionszeugnis).

Vorgesehener Dienstantritt: 1. Oktober 2026

Die Beschäftigungsdauer beträgt sechs Jahre. Nach Erreichen des vereinbarten Qualifizierungszieles wird das Vertragsverhältnis entfristet (assoziierte/r Professor*in). Gehaltsschema: Gehaltsgruppe A2 gem. § 49 (2) KV; das monatliche Entgelt für diese Verwendung beträgt € 6.389,50 brutto (14× jährlich). Sollte die Qualifizierungsvereinbarung nicht bereits zu Dienstbeginn abgeschlossen werden, erfolgt bis zum Abschluss dieser Vereinbarung die Einstufung in die Gehaltsgruppe B1 gem. § 49 (3) lit. b KV. Das monatliche Entgelt für diese Verwendung beträgt € 5.014,30 brutto (14× jährlich).

Auskünfte werden gerne durch Univ.-Prof. Dr. Gerda Hagenauer unter  gegeben.

Bewerbungsfrist: 18. März 2026

Ihre Bewerbung senden Sie bitte zusammengefasst in einem PDF per E-Mail an .

Betreff: 2026_6_995

Allgemeine Informationen:

Allgemeine Informationen zur Arbeit an der Universität Salzburg finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass Reise- und Aufenthaltskosten im Zusammenhang mit dem Berufungsverfahren leider nicht übernommen werden können.

Die Universität Salzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in wissenschaftlichen und administrativen Bereichen – insbesondere in Leitungsfunktionen – an und lädt qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ein. Bei gleicher Qualifikation, entsprechend der jeweiligen Biografie, werden Bewerberinnen vorrangig aufgenommen.

Ebenso ermutigen wir Personen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, sich zu bewerben. Für Fragen zur Barrierefreiheit und Unterstützung im Bewerbungsprozess steht Ihnen unser Team der Abteilung Family, Gender, Diversity & Disability unter +43 662 8044 2462 oder gerne zur Verfügung.

Die Aufnahmen erfolgen nach den Bestimmungen des Universitätsgesetzes 2002 (UG) und des Angestelltengesetzes.