Doktoratskolleg Wissenschaft & Kunst: 100% Abschlussquote der dritten Kohorte
Mit großem Erfolg konnte kürzlich die dritte Kohorte des Doktoratskollegs der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst abgeschlossen werden: Im Juni 2026 verteidigte die ukrainische Doktorandin Ielizaveta Oliinyk als letzte Kollegiatin ihre Dissertation überzeugend. Damit erreicht diese Kohorte eine Abschlussquote von 100%.
Mit Blick auf alle bisherigen Durchgänge zeigt sich somit eine konstant hohe Abschlussrate des seit 2010 bestehenden – und von Land Salzburg, Universität Salzburg und Universität Mozarteum Salzburg finanzierten – Kollegs, die im internationalen Vergleich deutlich über dem Durchschnitt ähnlicher Programme liegt. Durch diese Entwicklung sieht sich das Leitungsteam – Nicole Haitzinger, Anita Moser und Johanna Zorn – in seinem Konzept bestätigt: Charakteristisch sind die enge Zusammenarbeit der Kollegiat:innen, deren kontinuierliche und intensive Betreuung durch Leitung sowie Haupt- und Nebenbetreuer:innen, umfassende Unterstützung entlang der gesamten akademischen Ausbildungsphase und ein engagiertes, individuell abgestimmtes Mentor:innen-System.
„Unser Ziel ist es, gute und verlässliche Rahmenbedingungen für Doktorand:innen an den Schnittstellen von Wissenschaft und Kunst zu schaffen und individuelle Entfaltung bestmöglich zu begleiten. Dass dies gelingt, zeigt sich auch in den vielfältigen beruflichen Wegen der Absolvent:innen“, so das Leitungsteam.
Die Absolvent:innen der dritten Kohorte sind erfolgreich in unterschiedlichen Feldern und Funktionen tätig – an Universitäten als Postdocs oder Lehrgangsleiter:innen, in etablierten Kulturinstitutionen als Kurator:innen und Vermittler:innen oder in eigenständigen künstlerischen Karrieren:
- Martina Fladerer ist Senior Artist an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, sowie Dramaturgin und Kulturvermittlerin in der ARGEkultur in Salzburg.
- Raphael Hiden arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Graz.
- Gwendolin Lehnerer arbeitet als Ko-Leitung des Universitätslehrgangs Kuratieren in den szenischen Künsten und für das Documenta Institut.
- Ielizaveta Oliinyk arbeitet als freie Regisseurin im Bereich Dokumentartheater, insbesondere im Kontext der Ukraine, und realisiert zudem Filmprojekte.
- Ivana Pilić ist Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin für Diskurs & Kunst bei D—Arts – Projektbüro für Diversität.
- Anna-Maria Stadler arbeitet als Autorin, Bildende Künstlerin und Lehrbeauftragte (Lehraufträge an der Universität Mozarteum Salzburg, an der Kunstuniversität Linz und der FH Salzburg/MultiMediaArt). Sie ist Mitherausgeberin von „archipel – Zeitschrift für Kunst, Theorie und Literatur“, Teil von atelier /// sowie Vorstandsmitglied des Kunstraums „Fünfzigzwanzig“.
So wird nicht nur die nachhaltige Wirkung des Doktoratskollegs deutlich, sondern auch seine wichtige Bedeutung für die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses: Aktuell arbeitet bereits die vierte Kohorte im Programm. Sieben Doktorand:innen haben bis Herbst 2028 die Möglichkeit, im Rahmen einer 50%-Anstellung ihre Dissertationsprojekte umzusetzen.
