Erste österreichische Langzeitstudie zu Kurzzeitvermietungen
Wie verändern Kurzzeitvermietungen eine Stadt – und welche Wirkung haben Regulierungen tatsächlich?
Ein Forschungsteam um Christian Smigiel vom Fachbereich Soziologie und Sozialgeographie hat mittels sozialwissenschaftlicher Methoden Marktentwicklung, Akteure und Regulierungen für den Zeitraum 2018-2025 in der Stadt Salzburg analysiert. Die Ergebnisse zeigen einen klaren Trend: Das Angebot auf Plattformen wie Airbnb ist markant zurückgegangen, was vor allem auf die verstärkte Regulierung und konsequente Kontrollen zurückgeführt wird. Gleichzeitig entstehen neue Formen temporärer Vermietung wie mittelfristige Angebote und Mikrohotels, die auf eine zunehmende „Hotelisierung“ des Wohnraums hinweisen.
Die Analyse liefert damit wichtige Impulse für Wohnraumpolitik, städtische Planung und zukünftige Regulierung.
Hier geht es zur Executive Summary der Studie.
