Master Soziologie mit neuer Ausrichtung ab WS2026/27
Der Master „Soziologie: Gesellschaft, Raum & Transformation“ richtet sich ab Wintersemester 2026/27 neu aus und verbindet die Soziologie mit der sozialgeographischen Perspektive. Im Master untersuchen wir gesellschaftliche Prozesse und wie sie sich räumlich auswirken – von lokal bis global. Klimawandel, Migration, Digitalisierung und Produktionsnetzwerke verbinden Sozialräume, treiben gesellschaftlichen Wandel an und verändern Arbeits- und Lebensverhältnisse. Wie Menschen das erleben und sich soziale Ungleichheiten entwickeln, hängt von Ressourcen, Machtpositionen und Ortsbindungen ab – spürbar z.B. in Familie, Bildung, Wohnen, Arbeit und Freizeit.
In gemeinsamen Basisveranstaltungen erwerben Studierende ein integriertes Theorieverständnis zu Raum, Macht, Differenz und Transformation, erwerben Kompetenzen in quantitativer und qualitativer Sozialforschung und nehmen eine kritisch-reflexive Perspektive ein.
Studierende vertiefen Ihre Kenntnisse durch in einem oder mehreren Schwerpunkte in folgenden Themen:
- Arbeits- und Lebensverhältnisse
- Migration und Mobilität
- Sozialökologische Transformationen
- Methoden der empirischen Sozialforschung
Der Studiengang ist anschlussfähig an gesellschaftswissenschaftliche Bachelorabschlüsse. Berufsperspektiven liegen in Forschung, Markt- und Meinungsforschung, Stadt- und Regionalentwicklung, Politikberatung/Sozialplanung, NGOs/Think Tanks/internationalen Organisationen, Sozial- und Umweltpolitik, Unternehmenskontexten sowie Medien. Absolvent:innen erkennen strukturelle Probleme gegenwärtiger Gesellschaften und entwickeln fundierte Handlungsempfehlungen.
