„Wir verändern etwas“
Die Nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung wird weiterentwickelt.
Unter dem Motto „Wir verändern etwas“ trafen am Freitag, 20. Februar 2026, rund 140 Expert*innen aus ganz Österreich an der Universität Salzburg zusammen, um den Relaunch-Prozess der „Nationalen Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung“ zu gestalten.
Vertreter*innen zahlreicher Hochschulen, des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), der Österreichischen Hochschüler*innenschaft, und viele weitere Interessierte diskutierten, wie ein sozial gerechter Zugang zu Hochschulbildung künftig aussehen kann.
Die Veranstaltung wurde vom BMFWF gemeinsam mit der Universität Salzburg organisiert und widmete sich einer entscheidenden Phase im Bildungsverlauf: dem Übergang von Schule oder Beruf an die Hochschule und die Begleitung ins Studium hinein. Gerade dieser Übergang gilt als besonders herausfordernd – sowohl für Maturant*innen als auch Berufstätige oder Studieninteressierte mit nicht-traditionellem Bildungsweg. Dies verdeutlicht auch der OECD-Bericht Education at a Glance 2025: In Österreich hängt Bildungserfolg noch immer stark vom Elternhaus ab. Während rund 70 % der Kinder von Akademiker*innen den Sprung an die Universität schaffen, gelingt das nur etwa einem Viertel der Jugendlichen aus bildungsfernen Familien.
In verschiedenen Workshops stellten die Hochschulen ihre vielfältigen Konzepte vor – von kompetenznachholenden Angeboten über inklusiv gestaltete Beratungsformate bis hin zu Community-Programmen, welche Studierende während des gesamten Student Life Cycle unterstützt.
„Diese Strategie beinhaltet bis heute eine klare Ansage: Der Zugang zu Hochschulbildung soll sozial gerechter und die Studierenden sollen gesellschaftlich repräsentativer sein“, so Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, BSc. Dem stimmte auch Vizerektorin Michaela Rückl zu, die im Panel zur Willkommenskultur betonte, dass „alle Menschen – unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, ihrer Bildungsbiografie oder ihrer Herkunft egal mit welchem Hintergrund, mit welcher Bildungsbiografie oder Herkunft – an unseren österreichischen Hochschulen willkommen sind und Unterstützung erhalten sollen, mit besonderem Fokus auf Zugang und Zugehörigkeit.“
Mit dem Relaunch 2026 soll die nationale Strategie neu ausgerichtet und weiterentwickelt werden – mit dem Ziel, Chancengerechtigkeit im österreichischen Hochschulsystem langfristig zu stärken, strukturelle Barrieren abzubauen und Hochschulen dabei zu unterstützen, noch inklusiver zu werden.
