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Veröffentlicht am
Februar 23, 2026
Letzte Aktualisierung: Februar 23, 2026

Wirtschaftsgespräche Edmundsburg 2026 – Ein Fixpunkt im Salzburger Wirtschaftskalender

Die Universität Salzburg lud am Donnerstag, 19. Februar 2026, zu den 4. Wirtschaftsgesprächen auf der Edmundsburg ein. Themenschwerpunkt war in diesem Jahr die Frage: Was braucht der österreichische Wirtschaftsstandort zur nachhaltigen Weiterentwicklung?

Der Fachbereich Betriebswirtschaftslehre organisiert federführend durch Sabine Urnik gemeinsam mit den Partner:innen PWC (Peter Draxler und Dominik Immerschitt), LLB (Günter Gorbach), KSV1870 ( Stephan Kletzmayr), IV Salzburg ( Irene Schulte) und Aon ( Markus Seitlinger) das Tagungsformat, in der regelmäßig Einblicke in die aktuelle Wirtschaftslage gewährt werden. Moderiert wurde die bis auf den letzten Platz besetzte Veranstaltung von Marco Riebler (Salzburger Nachrichten).

Gruppenfoto Edmundsburg
Foto: © Siegrid Cain Photography

Nach der Eröffnung der Tagung durch den Rektor der Universität Salzburg Bernhard Fügenschuh, der thematisch Herausforderungen für die Universitätslandschaft konturierte, analysierte IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und betonte kritisch das Fehlen zentraler Strukturreformen.

Monika Köppl-Turyna, Direktorin ECO Austria, sprach über die Herausforderungen Energie, Demografie und Bürokratie für den Standort Österreich und benannte schonungslos die zentralen Desiderata zu den fehlenden Reformen bei Sozialausgaben (insbesondere Pensionen) und den staatlichen Ineffizienzen. Den konkreten Hebeln für morgen – Digitalisierung, (Abgaben)Entlastungen und Human-Ressourcen –widmeten sich die nachfolgenden Vorträge: Vizedirektor der LLB Vaduz Bernhard Schmitt stellte die Frage zur Diskussion, wo die Hebel für Wachstum liegen könnten. Michael Pavlik, CEO des KSV1870, betont die Digitalisierung von Prozessen als Chance und Zukunftsperspektive für die Wirtschaft. Peter Draxler und Dominik Immerschitt (beide PwC Österreich) widmeten sich dem Steuerdschungel in Österreich und führten dazu interessante Fakten, unbequeme Wahrheiten und Verbesserungsvorschläge für den Wirtschaftsstandort aus. Astrid Reichel vom Fachbereich Betriebswirtschaftslehre der Universität Salzburg untersuchte Mechanismen, um Human-Ressourcen nachhaltig sichern zu können.

Verschiedenste Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie präsentierten im Rahmen einer abschließenden Diskussionsrunde ihre Erfahrungsberichte aus der Praxis und stellten sich kritischen Fragen des Publikums. Vielen Dank an Heimo Berger (CEO der Leube Gruppe),  Martin Kaswurm (CEO/Founder Chaka2), Ulla Muster (CFO der W&H Group), Susanne Riess-Hahn (Generaldirektorin Wüstenrot Gruppe),  Lukas Schinko (CEO Neuroth International AG) und Felix Strohbichler (CFO der Palfinger AG) für die umfangreichen Einblicke!

Gruppenfoto Edmundsburg
Foto: © Siegrid Cain Photography

Zusammenfassend zeigte die Tagung eindrucksvoll, wo der Schuh drückt: Erforderlich sind nach Außen hin sichtbare und effektive Strukturreformen, die mit Hilfe digitalisierter Instrumente und Prozesse ehestmöglich umzusetzen sind. Zentrale Ziele dabei sind Entbürokratisierung und die Erhöhung finanzieller Spielräume, um Innovation zu ermöglichen und die Standortattraktivität Österreichs auch im Kontext humaner Ressourcen nachhaltig abzusichern.

Gruppenfoto Edmundsburg

Mag.a Susanna Graggaber

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Foto: © Siegrid Cain Photography | v.l.n.r.: Stephan Kletzmayr, Peter Draxler, Dominik Immerschitt, Bernhard Fügenschuh, Monika Köppl-Turyna, Sabine Urnik, Günter Gorbach, Irene Schulte, Heimo Berger, Astrid Reichel, Peter Unterkofler, Bernhard Schmitt